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STORM & STRESS – Sin

Mit ihrer selbstbetitelten Debüt-EP sorgten STORM & STRESS bereits Anfang des Jahres für Aufsehen in der Hardcore-Szene. Mittlerweile sind die Ibbenbürener beim Münchener HC-Label Let It Burn gelandet und schieben mit „Sin“ eine weitere EP hinterher, die im Gegensatz zum Vorgänger eine Spur düsterer ausfällt: Dies beginnt bereits mit dem Intro, in dem zum Regenrauschen ein schwermütiges Piano einsetzt und das Gewitter ankündigt, das in den darauffolgenden sechs Songs über den Hörer hereinbricht. Vorangetrieben von kompromisslosen, zum Teil fast schon Metal-ähnlichen Gitarrenriffs pflügt sich die Band durch die folgenden sechs Songs und macht dabei keine Gefangenen. Zwar sind die Stücke überwiegend im mittleren Tempobereich gehalten, doch da die Songs nicht so Break-überladen sind wie viele andere Kapellen dieses Genres, haben STORM & STRESS dennoch einen gesunden Zug nach vorne und machen diesen Tonträger zusammen mit dem recht brachialen Gesang zu einem wahren kleinen Leckerbissen für Freunde des gepflegten Newschool-Hardcores. Unbedingt mal antesten!

Bernd Cramer

Konzert-Junkie & Vinyl-Liebhaber. Schreibt über Musik, ohne zu Architektur zu tanzen.