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MASSA DEMBÉLÉ – Falato

T-Online titelte zum letzten Gruppenspiel der Équipe Tricolore: „Dembélé-Show mit drei Toren: Weltfußballer überragt für Frankreich“. Nun ist Dembélé in Westafrika kein seltener Nachname. Wer sich neben Fußball aber auch für Musik interessiert, sollte ihn sich künftig noch in einem anderen Zusammenhang merken. Denn MASSA DEMBÉLÉ bringt mit „Falato“ definitiv den Sommer zu uns.
Vielleicht bin ich also indirekt an der derzeitigen Hitzewelle schuld – schließlich läuft sein neues Album bei mir seit Tagen in Dauerschleife. „Falato“ verbindet World Jazz mit traditionellen Manding-Klängen, Percussion und der Kamele N‘ Goni, einer westafrikanischen Harfe, sowie modernen Arrangements – und wirkt dabei nie verkopft. Im Gegenteil: Die Stücke vereinen malische Musiktraditionen mit Jazz, Folk und globalen Grooves. Das groovt gewaltig, steckt voller rhythmischer Raffinesse und macht es erstaunlich schwer, ruhig sitzen zu bleiben.
Nicht zuletzt versteht sich MASSA DEMBÉLÉ gemeinsam mit seiner Familie als „Griot“, also als Bewahrer und Vermittler westafrikanischer Erzähl- und Musiktraditionen. Diese Botschaft kommt an. Und auf dem bald anstehenden ELBJAZZ würde sich „Falato“ ohnehin bestens machen – vorausgesetzt, die Sonne scheint dann noch.

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