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THE GHOST AND THE MACHINE – Sorrows

The Ghost in the machine oder auch FLORENCE & THE MACHINE kannte ich ja schon, aber THE GHOST AND THE MACHINE waren mir neu. Der österreichische Musiker Andreas Lechner erzählt uns auf „Sorrows“ auf ziemlich klassische Art und Weise vom Leben, mit Klängen, wie wir sie aus dem letzten Jahrhundert kennen, und Texten, die schon beim Opener an TOM WAITS denken lassen. Irgendwie ein bisschen verschroben und hintergründig ist das, was THE GHOST AND THE MACHINE anbieten.
Lechner spielt es mal rockig, mal folkig, immer zugänglich und für den schnellen Verzehr geeignet. Das stillt den kleinen Hunger, für den großen bietet er dann die Texte an, in denen sich jede:r wiederfinden dürfte, der schon einmal von diesem Menü, genannt Leben, gekostet hat. Und das haben wir ja alle, auf die eigene, immer besondere Art, aber wir finden uns dennoch bei bestimmten Themen wieder zusammen und können zustimmend nicken.
„Sorrow“ klingt wie ein Album, das es auch schon 1980 hätte geben können, es ist zeitlos (und manchmal etwas zu verspielt, was vielleicht auf den studierten Jazzgitarristen zurückzuführen ist) und lässt sich daher nicht gut in die heutigen Algorithmen einpflegen. Das dürfte aber auch nicht das Ziel von THE GHOST AND THE MACHINE sein. Eher, ein Album zwischen TOM WAITS und NICK CAVE zu schaffen. So kommt es mir jedenfalls vor.

Meine Bewertung

Simon-Dominik Otte

Mensch. Musiker (#Nullmorphem). Schauspieler (#BUSC). Rezensent (#blueprintfanzine). Come on, @effzeh! AFP-Fan. (#Amandapalmer). Lehrer. Und überhaupt. Und so.