THE JE NE SAIS QUOI – We make beginnings

(jg) Das holländische Label Coalition Records mausert sich nach und nach immer mehr zu einer interessanten Plattform, was die ganze Post-Emo/HC/Punk/No Wave-Geschichte angeht. Und wo einige Labels sich damit schwer tun, die Spreu vom Weizen zu trennen, haben die Holländer nach SEVEN FEET FOUR, JR EWING und PRETTY GIRLS MAKE GRAVES mit THE JE NE SAI QUIO die Nase mal wieder ziemlich weit vorn. Erinnert stellenweise ein wenig an ROBOCOP KRAUS, auch wegen des Style-Faktors, THE RAPTURE und ihre Labelmales PRETTY GIRLS MAKE GRAVES. Denn auch bei THE JE NE SAIS QUOI gibt eine Sängerin den Ton an, wobei eine frappierende Ähnlichkeit zu der Stimme von Andrea Zollo besteht. Ach ja, und LE TIGRE darf man bei den Referenzbands natürlich auch nicht vergessen. Zwar nicht ganz neu, aber dennoch so eigenständig, dass man sie nicht als Plagiat abstempeln kann. Und neben des hohen Arschtrittfaktors beweisen die fünf Schweden auf ihrem Debüt-Album auch ein vortreffliches Gespür für Melodien. Hört Euch nur den Titeltrack oder den absoluten Überhit „Station to station“ an. Clap your hands and shake your ass, baby!
Am 10.12. übrigens noch in der Hamburger Astra-Stube zu bestaunen!

Bewertung: 8/10

Veröffentlichungsdatum: 29.11.2004