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THE PEACOCKS – Touch and go

„Touch and go“, so der Albumtitel, ist nicht nur der Name eines der bekanntesten Ami-Labels, das übrigens im letzten Jahr sein 25jähriges Bestehen pompös feierte, es ist auch ein Begriff aus der Fliegersprache und bedeutet „Aufsetzen und Durchstarten“. Dieses könnte auch eine Anspielung auf den Wechsel der PEACOCKS zu People Like You Records sein. Von wegen und jetzt werden wir richtig durchstarten. Doch betrachtet man das spartanische Coverdesign, so denkt man unweigerlich an Touch And Go-Bands wie BUTTHOLE SURFERS und BIG BLACK. Aber wer kann das schon so genau wissen, ich glaube, da muss ich die Jungs aus der Schweiz mal fragen.
Eines steht aber fest, ihr Sound hat sich, so weit ich das sagen kann, denn ich kenne nur die „Made in Japan“ von 2000, nicht besonders verändert. Er ist höchstens noch geradliniger, poppiger und melodischer geworden. Superklasse fand ich an dem 2000er Album, dass sich das Ding irgendwie nach Mod-Sounds anhörte. Diese Gedanken kommen mir bei der neuen Scheibe leider nicht mehr, und auch der Rockabilly-Einfluss ist nicht mehr in jedem Lied zu hören. Aber trotz alledem geht die CD gut ab und ist gespickt mit Ohrwürmern. Den Silberling kann man sich ruhig ein paar Mal hintereinander anhören, ohne dass er langweilig wird. Und wer die punkig melodische Rockabilly-Band live sehen möchte, der hat bald ausreichend Gelegenheit dazu, denn sie sind nicht nur mit MAD MARGE & THE STONECUTTERS auf Tour, sie sind auch bei der „Bound for the bar“-Tour mit dabei. Also, nicht verpassen!