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THE PEACOCKS – Flamingo

Ja, ja – mittlerweile hat man im Laufe seiner Konzertbesucherkarriere schon einiges miterleben dürfen. Grob überschlagen waren es doch wirklich viele Gigs, die, unter anderem auch auf Grund der Begleitumstände, nicht mehr alle abrufbar sind. Das ist bei den PEACOCKS anders. Diese durfte ich damals in der Kieler Räucherei sehen, und die Band hat mich von den ersten Takten an begeistert. Die Schweizer Band mixte Punk, Rockabilly und Psychobilly in einer derartig energiegeladenen Show, dass mir viele Einzelheiten des Konzertes noch gut in Erinnerung sind. Als das 1998er Album „In without knocking“ herauskam, rotierte es wirklich oft und lange in meinem Player. Das war der Anfang und auch irgendwie gleichzeitig das Ende von meiner Beziehung zu den PEACOCKS. Danach war Sendepause. Gründe kann ich gar nicht konkret benennen, obwohl die 1990 gegründete Band wirklich in regelmäßigen Abständen insgesamt 18 Alben veröffentlichte, habe ich sie aus den Augen verloren. Mit einem schon fast schlechten Gewissen liegt mir nun das „Flamingo“-Album vor. Deutsches Label, Concrete Jungle Records lässt mich vermuten, dass die Rockabilly- und Psychobilly-Elemente eher gering gehalten werden, und ich werde Recht behalten. Die zwölf Songs laufen gut durch. Frisch, treibend und durchweg gute Songs. Vermisse hier zwar die Hits, aber die Stimme hat Wiedererkennungswert, und so kommen bei mir dann auch die Erinnerungen wieder hoch, von dem besagten Konzert, was ca. 20 Jahre her ist. Halt, STOP: beim zweiten Durchlauf bleibt der Song „Hooray“ einfach in den Gehörgängen, der Hit des insgesamt guten Albums! Erscheint bei Concrete Jungle Records als limitierte Digipak-CD oder limitierte farbige 12“ LP auf 180g Vinyl. All das veranlasst mich, mir die Hausaufgabe aufzugeben, auch die anderen Scheiben anzuschaffen, um in meinen Erinnerungen zu schwelgen.