THE KISS OF DEATH – The kiss of death EP

Die mir vorliegende EP ist das erste Lebenszeichen, der seit gut 2 Jahren agierenden Metal-Core Band aus den Staaten. Man sollte sich schon etwas Zeit nehmen und sich mit der Band auseinanderzusetzen. Die aus erfahrenen Musikern (Sänger Jon Gula, Gitarrist Jeff Hydro und Kesselklopfer Mike Bowen, alle Ex-TOURMOIL Musiker) bestehenden „KISS OF DEATH“ machen es dem Hörer nicht gerade einfach, aber vielleicht wollen sie das auch nicht. Einfach ist nicht immer gut, denn meist sind es die komplexeren Songstrukturen, die man auf einen längeren Zeitraum hören kann und haben sie sich erst einmal im Trommelfell eingenistet, dann verlassen sie das selbige nicht so schnell. Es scheint als würden die Jungs auf Bands wie ENTOMBED und CROWBAR stehen, zumindest haben die Songs neben dem Schrei-Gesang und den Hardcore-mässigen Gitarren einen heftigen Doom Einfluss. Als Anspieltipp würde ich das hasserfüllte „novocain“, das durch eine treibende Gitarren-Arbeit und doomige Parts zu überzeugen weiss, empfehlen. Aber auch die anderen 4 Songs, die es insgesamt auf eine Spielzeit von knapp 25 Minuten bringen, befinden sich auf einen ähnlich hohen Level.
Für Fans die sich eine Melange aus älteren ENTOMBED/CROWBAR und TOURMOIL vorstellen können, eine durchaus lohnende Sache.

Bewertung: 7/10

Veröffentlichungsdatum: 27.01.2004