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MAITA – Loneliness

Wer MAITA kennt, der wird sich wundern, dass die Songs auf „Loneliness“ genauso heißen wie jene, die bereits auf „I just want to be wild for you“ erschienen sind. Der Künstlerin aus Portland gelingt es allerdings mit „Loneliness“ nicht nur, die bereits bekannten Songs komplett neu zu arrangieren und ihnen mithilfe der Akustikgitarre alles Notwendige zu entlocken, vielmehr schafft sie es auch, ihre Kunstfertigkeit noch einmal in höhere Sphären zu jagen. So werden kraftvolle Songs wie „Honey, have I lost it all?“ plötzlich zu zarten, verletzlichen, persönlichen Kleinoden und strahlen so ganz neue Kraft aus.
MAITA gelingt es, allein mit ihrer Stimme, die sich wie stets variabel und besonders erweist, und der zurückhaltenden Unterstützung ihrer Gitarre den Songs die tief in ihnen wohnende Kraft zu entlocken und zeigt, das dazu gar nicht so viel nötig ist – außer selbstverständlich ein paar Tonnen Talent. Und die bringt MAITA mit. So bleibt mir eigentlich nur die Empfehlung, einmal beide Alben gegen- oder nacheinander zu hören, um selbst zu entdecken, wie vielschichtig und tiefgründig Singer/Songwriter-Songs so sein können. Viel Spaß dabei!

Meine Bewertung

Simon-Dominik Otte

Mensch. Musiker (#Nullmorphem). Schauspieler (#BUSC). Rezensent (#blueprintfanzine). Come on, @effzeh! AFP-Fan. (#Amandapalmer). Lehrer. Und überhaupt. Und so.