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DONNER – Zurück ins Elend

DONNERwetter! Das geht ja gut ab hier. „Zurück ins Elend“ hält zwar lediglich eine Handvoll Songs für uns bereit, aber die wissen allesamt zu überzeugen. Deutschsprachiger Punkrock mit ordentlich Schmackes. Der Opener „Skinhead O´Connor“  sowie das darauffolgende „Normal kaputt“ erinnern mich nicht zuletzt aufgrund des Gesangs an DISCO//OSLO, wenngleich sich hier bereits eine dezente Double-Bass mit einschleicht, der man auch im weiteren Verlauf dieser Mini-LP immer mal wieder begegnet. Im Titeltrack „Zurück ins Elend“ zeigen sich DONNER hingegen von einer etwas melancholischeren Seite, überraschen mit einem Saxophon und krönen das Ganze mit einem einprägsamen Refrain. Die beiden B-Seiten Stücke „Sellemols“ und  „Tresengeschichten“ (das thematisch an OIDORNOs „Halt die Fresse, ich will saufen“ anknüpft) kommen hingegen etwas bodenständiger rüber und lassen mich irgendwie an SUPERNICHTS denken, ohne dass ich jedoch genau festmachen kann, woran das liegt. Ist aber letztendlich auch egal, denn am Ende zählt bekanntlich nur das Ergebnis. Und das lautet wie eingangs bereits angedeutet: Fünf Schuss, fünf Treffer. Versenkt.  

Meine Bewertung

Bernd Cramer

Konzert-Junkie & Vinyl-Liebhaber. Schreibt über Musik, ohne zu Architektur zu tanzen.