PALKO!MUSKI – Bugs in the system

 
Eins ist deutlich: Die Genrezugehörigkeit von PALKO!MUSKI muss man a) nicht mehr klären und b) klärt sich ohnehin spätestens im zweiten Song. Hier könnten auch GOGOL BORDELLO tätig sein… oder oder oder. Ganz egal. PALKO!MUSKI nämlich brauchen weder einen Vergleich zu scheuen, noch benötigen sie überhaupt einen. “Bugs in the system” feiert und macht feiern, egal, wie schwarz es um dich herum aussehen mag, dieses Album weckt deine Lebensgeister. Dass die Band dabei auch weiterhin sehr politisch und sozialkritisch sind, tut der Stimmung keinen Abbruch, sondern untermalt sie nochmals mehr.
Was auffällt, ist, dass PALKO!MUSKI ihre Bandbreite deutlich erhöht haben, funkige Bässe treffen auf punkige Gitarren und folkiges Akkordeon, um gemeinsam einen Weg zum Song zu finden. Und das gelingt in den meisten der sechs Fälle von “Bugs in the system” durchaus hervorragend. Wen der Drive von “Walhalla” nicht sofort packt, kommt mit dieser Musik wohl einfach nicht zurecht – doch das sollte die deutliche Minderheit sein, oder? Eine EP zwischen ausrastendem Punk und ausartendem Kabarett, wie man es von Kurt Weill kennt. “Bugs in the system” knabbert an den richtigen Stellen, um sich den Weg nach oben zu gestalten.
 

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Mensch. Musiker (#Nullmorphem). Schauspieler (#BUSC). Rezensent (#blueprintfanzine). Come on, @effzeh! AFP-Fan. (#Amandapalmer). Lehrer. Und überhaupt. Und so.