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PENG.SHIVAGO – s/t

„Peng knallt! Discobeat, tanzbare Rock-Musik. SHIVAGO steht für viel bumm, bumm!!“ So beginnt das Bandinfo zu PENG.SHIVAGO, und ja, das kann man absolut unterschreiben. Irgendwo zwischen MEDIENGRUPPE TELEKOMMANDER, den GOLDENEN ZITRONEN, auf der anderen Seite aber auch klare Einflüsse aus den Richtungen Post-Punk und No Wave („Cry out“) im Stil von Q AND NOT U. Die Texte oft noch provokanter als von DEICHKIND, und auch musikalisch nicht ganz unanstrengend, aber das wäre in diesem Fall auch die falsche Herangehensweise. „Ein Sound voll Tief- und Schwachsinn“, stellt das Info äußerst zutreffend fest. Und wenn Genie und Wahnsinn nicht so dicht beieinander lägen, wären plötzliche Mariachi-Einschübe („Zugvögel auf H5N1“) neben folkloristischen Akkordeon-Klängen („Sandburg“) wohl auch nicht möglich gewesen. Ich muss gestehen, ich habe schon eine Menge gesignter Bands gehört, die mich weniger überzeugt haben als diese in Eigenregie produzierte CD-EP der vier Stuttgarter. Und auch Artwork- und Bandinfo-technisch absolut professionell. Allen Fans abgedrehter Musik vollends empfohlen!