BAD MACHINE – Surfin‘ in the city

BAD MACHINE sind so typisch skandinavisch wie nur irgendwas. Garagenpunk’n’Roll im Geiste der frühen HELLACOPTERS oder FLAMING SIDEBURNS. Das rockt garantiert jeden Club, jedes Harley-Treffen und jede Visions-Party. Die vier Finnen sind zudem alte Hasen, seit 99 dabei und schon einige Male durch die Lande gekurvt. Ganz aktuell werden sie wieder,
im Doppelpack mit ihren Musikerkomplizen von NO SHAME über die Republik herfallen. Im Gepäck werden sie ihr neuestes Werk „Surfin‘ in the city“ haben, das bald auch bei uns erscheinen soll. Ihr drittes Werk bietet keinerlei Überraschungen, dafür aber jede Menge Gründe zum Pogen, Kopfwackeln und Bierverschütten. Die Band brettert grundsätzlich 30 km/h über’m Tempolimit durch ihre Songs. Einzelne Songs hervorzuheben, fällt schwer, denn große Unterschiede sind nicht festzumachen. Wobei wir auch schon beim Manko des Albums sind: Es gibt keine wirklichen Highlights, und der Gesang ist recht eindimensional. Aber nicht jeder hat einen Biff Malibu in seinen Reihen, und grundsolides Handwerk ohne jeden Schnickschnack ist doch auch was Feines. Und mal ehrlich: Mehr erwartet man doch auch gar nicht, als mal Hirn abschalten und befreit abrocken.
Anspieltipps: „Fallin‘ in the evil days“, „Pleasure’s gone“, “Temple of the speed“ und „Under the spell“.

Bewertung:

Veröffentlichungsdatum: 00.00.2008