SPELLBIND – Cocoon

to spellbind – to bind or hold as if by a spell. SPELLBIND wollen also implizieren, dass ihre Musik einen in den Bann zieht, bezaubert und nicht mehr los lässt. Die Welt um einen herum verschwimmt im Undeutlichen, du klebst förmlich an den Boxen und drückst fasziniert immer wieder die Repeat-Taste. So ging es mir bei dieser unwirklichen weltfremden Band aus Island. Nun, bei SPELLBIND tut es das definitv nicht. Zu sehr Durchschnitt. Ohne jegliches Wiedererkennungspotenzial wird sich alternativ durch 13 Songs gerockt und balladiert. Erinnert sich noch jemand an VIVID? Nicht nur stimmlich lassen sich da gewisse Parallelen ziehen, nur mit dem Unterschied, dass VIVID auch tatsächlich gefallen haben.
„Melancholischer Alternative-Rock mit durchaus Mainstream-Charakter“, sagt die Band mit professionellem Anspruch aus Nürnberg über ihre Musik. Langweiliges Mittelmaß mit fragwürdiger Stimme und schlimmen Balladen sage ich.

Bewertung: 4/10

Veröffentlichungsdatum: 15.09.2006