Kurz & schmerzlos (Juli-September 2012) – CD-Besprechungen in aller Kürze

Da sitzt man und ringt sich Sätze ab, die man so nie schreiben wollte, einfach nur, um einen kleinen Schritt weiter zu kommen. Ich weiß, ich lüge mir mit dem nächsten Satz schon wieder in die Tasche, aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel. Und in diesen Fingern steckt doch bestimmt noch ein Grund, den man sich daraus hervorsaugen kann. Ganz bestimmt. Man muss nur stark genug saugen, dann sprießen die Gedankengänge sicherlich nur so aus mir heraus. Oder? Doch nicht? Nein, die Rede ist hier nicht von der Besprechung des neuen Albums einer abgehalfterten Band, es gibt doch tatsächlich noch Sachen, die einen anderweitig beschäftigen als die Musik, wer hätte das gedacht? Aber so ein bisschen kann man natürlich Parallelen ziehen zwischen diesen Anforderungen und der Aufforderung „möglichst ausführlich“ zu sein. Da muss man dann von Hölzchen auf Stöckchen und wieder zurück, ich fühle mich fast wie bei der Begründung der Wehrdienstverweigerung. Da hat man ja auch Dinge beschworen, die man eigentlich nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde. Und jetzt geht es doch nur darum, in einem anderen Bundesland arbeiten zu dürfen. Schon seltsam, diese deutschen Formulare und Vorschriften. Die gibt’s bei „kurz & schmerzlos“ glücklicherweise nicht, hier darf man sich auch mal kürzer fassen. Denn eigentlich liegt doch in der Kürze die Würze, oder?

BETWEEN BORDERS – „Asymmetrical, edged, Wonderland” (Label: Cargo Records, VÖ: 07.09.2012)
(so) Britisch gefärbter Indiepop aus Down Under und Deutschland. Ein bisschen EDITORS, ein bisschen THE SUBWAYS, ein Schuss BLOC PARTY, viele bunte Farben, eingängige Melodien, einprägsame Stimme. Das Rezept, um die Tanzfläche zu füllen. Das dürfte BETWEEN BORDERS gelingen, auch wenn sich erst einmal nicht viele Tänzer den Namen der Band merken werden, dafür ist sie dann doch zu austauschbar. Aber reinhören kann man hier durchaus. (6)
http://www.myspace.com/betweenbordersmusic

CHRISTOPHER GOULD – „Till party do us deaf“ (Label: Finest Noise, VÖ: 10.09.2012)
(so) Wenn man „Till party do us deaf“ (was für ein tolles Englisch!) hört, wünscht man sich tatsächlich, dass die letzte Party einen taub gemacht hätte. Volksmusikalischer Gesang auf ähnlichem Englischlevel wie der Album-Titel und Melodien, die T’PAU und ähnlichen Bands nahe kommen, nur leider eben 30 Jahre zu spät dran sind und dermaßen nach schlechtem Alleinunterhalter klingen, dass man sich fast schon auf eine musikalische Hafenrundfahrt wünscht, um wieder Niveau erleben zu dürfen. (2,0)

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DIE HEITERKEIT – „Herz aus Gold“ (Label: Staatsakt, VÖ: 24.08.2012)
(so) Selten toller gelangweilt gesungene Textpassagen als „alles ist so neu und aufregend“ gehört. Ein Hauch CHRISTIANE RÖSINGER weht durch den Raum, wenn DIE HEITERKEIT uns ihr Herz öffnen. Mädchen, die keine Mädchenmusik machen, sondern sich einfach mit Absicht zwischen die Stühle setzen, alle Romantik ziehen lassen bzw. sie auf einen unschwülstigen Sockel stellen. Ein bisschen Selbstbewusstsein gehört schon dazu, „alle Wege führ’n zu mir“ zu singen. Die Damen sollten ihrem feuchtfröhlichen Pop definitiv weiter frönen. (7)
http://www.facebook.com/dieheiterkeit

DIGNAN PORCH – „Nothing bad will ever happen“ (Label: Cargo Records, VÖ: 31.08.2012)
(so) Seltsam wirre Gitarren, alles klingt etwas zu deutlich nach Drogenhölle. Nach zu viel Hall. Mag sein, dass man das Weirdo-Pop nennt. Aber das ist so althergebracht, dass es nicht wirklich funkt zwischen DIGNAN PORCH und mir. Musikalisch/gesanglich ist das absolut nicht schlecht gemacht, aber es ist eben nicht packend, wenn man nicht unbedingt auf diese latent kruden Töne und runtergepitchte Instrumente steht. Wenn man dies jedoch tut, kann man zu „Nothing bad will ever happen“ bestimmt toll abgehen. (3,5)
http://www.myspace.com/dignanporch

EL-SD – „Repeating patterns (7″)“ (Label: Atlas Records, out now)
(bc) Yeah! Im Gegensatz zu dieser schwedischen Band wirken viele Gruppen, die ihre Musik als Indie-Rock bezeichnen, wie regelrechte Schlaftabletten. Eingebettet in einer schön rauen Produktion werden einem auf dieser EP kratzbürstige Songs entgegen geschleudert, die trotz ihrer Ecken und Kanten direkt im Ohr backen bleiben. Daraus, dass sie viel SONIC YOUTH und SHELLAC konsumiert haben, machen EL-SD jedenfalls keinen Hehl. Schönes Ding! (7,5)
http://www.myspace.com/hellelsd

EXCHAMPION – „To aurora“-EP (Label: Eigenregie, VÖ: 05.04.2012)
(jg) Benjamin Kövener ist ein recht begnadeter Schlagzeuger und Soundbastler und vermengt unter dem Namen EXCHAMPION beide Stile miteinander zu einem aufregenden Ganzen. Und so besticht die „To aurora“-EP genau von der Gratwanderung zwischen analogen und digitalen Sounds auf der einen Seite und Struktur und Experimentierfreude auf der anderen Seite. Nicht immer einfach, ganz sicher aber besonders. Und außerdem geschmackvoll auf Audiokassette erhältlich. (6,5)
http://www.ageofdelay.bandcamp.com

FIREWATER – „International orange“ (Label: Noisolution, VÖ 07.09.2012)
(bc) Joe Strummer auf nem Balkan-Trip?! Derartige Gedanken kommen einem zumindest beim Hören von „International orange“ in den Sinn. FIREWATER-Mastermind Tod A. zog es von seiner ursprünglichen Heimat New York nach Istanbul, und so scheint es nur konsequent, dass er und seine türkischen und israelischen Mitstreiter den Soundmix aus Dub, Reggae, (Indie-)Rock und Pop um orientalische Folklore ergänzt hat. Dieses Album ist folglich ein musikalischer und kultureller Schmelztiegel, der mitunter tanzbar ist und textlich über einen hohen politischen Anspruch verfügt. Der alte Joe wäre begeistert. (7)
http://www.myspace.com/realfirewater

FREDDY FISCHER AND HIS COSMIC ROCKTIME BAND – „Dreimal um die Sonne” (Label: Sounds Of Subterrania, VÖ: 22.06.2012)
(jg) Wenn in Hamburg wieder der Schlagermove stattfindet, bricht bei den meisten Anwohnern auf St. Pauli Abscheu bis Fassungslosigkeit aus. Mehr Verständnis könnte man sicher aufbringen, wenn FREDDY FISCHER und seine Mannen erklingen würden, zeigen sie doch auf, dass deutschsprachiger Funk & Soul mit Schweineorgel durchaus möglich ist und nicht zwangsläufig schlecht sein muss. Nicht selten kratzen ihre Songs und Texte aber nur haarscharf an dem vorbei, was man nun wirklich nicht hören muss. (4)
http://www.freddyfischer.com

F.S.K. – „Akt, eine Treppe hinabsteigend” (Label: Buback Tonträger, VÖ: 11.05.2012)
(jg) Ich habe kürzlich ein Radio-Interview mit Thomas Meinecke von der Band F.S.K. gehört, das mir besonders gefiel, weil es sich von den üblichen Interviews mit Musikern angenehm unterschied. Man hatte fast den Eindruck, einer philosophischen Gesprächsrunde beizuwohnen, und die kurzen Versatzstücke zu ihrem neuen Album mit dem holprigen Titel „Akt, eine Treppe hinabsteigend“ kamen frisch und sperrig rüber. Eine willkommene Abwechslung in der debilen Radiolandschaft. Doch leider ist das Album aufgrund seiner Monotonie (viele Songs bestehen aus einem einzigen Riff oder Akkord) fast unhörbar. Da mag das Info mich noch so glaubhaft überzeugen wollen, es handele sich schließlich um Avantgarde. (3)
http://www.buback.de/fsk.php

JOHNNY ON THE SPOT – „Emma“ (Label: Antstreet Records, VÖ 20.07.2012)
(bc) Es ist schon eine etwas skurrile Mischung aus rustikalem Kuckucksuhr-Ambiente und Dicke-Hose-Rock, die uns JOHNNY ON THE SPOT mit ihrem Album „Emma“ vor den Latz knallen. Die handwerkliche Umsetzung der elf Lieder ist zwar durchaus solide, protzt aber nicht gerade mit Einfallsreichtum. Und auch bei den Songtiteln wie „Rock´n´Roll is in town“, „Proud to be loud“, „Big Rock Rollin´“ oder „How to rock“ setzt die fünfköpfige Schwarzwald-Truppe scheinbar lieber auf altbewährte Klischees. Fehlt nur noch das obligatorische „Hard Rock Cafe“-Shirt… (4)
http://www.facebook.com/johnnyonthespotrocks

LAND OBSERVATIONS – „Roman Roads IX-XI“ (Label: Mute, VÖ 31.08.2012)
(jg) „Roman Roads IX-XI“ ist das erste Solo-(Gitarren-)Album von James Brooks, dem Gründungsmitglied und Gitarristen von APPLIANCE. Das hat nun allerdings weniger mit GARY MOORE oder STEVE VAI zu tun, vielmehr orientiert sich Brooks am Post-Rock der Marke THE PATTERN THEORY und TORTOISE (zu „TNT“-Zeiten). Jedoch bleibt festzustellen, dass letztgenannte Bands das irgendwie spannender hinkriegen und dieses Album, trotz des schönen Artworks, nicht über die Kategorie „Hintergrundberieselung“ hinausgeht. (4,5)
http://www.myspace.com/landobservations

LOOSEGOATS – „Ideas for to travel down death´s merry road“ (Label: Arctic Rodeo Recordings, VÖ 28.09.2012)
(jg) Nicht selten starten Sänger/Gitarristen einer bekannten Band irgendwann eine Solo-Karriere, bei Christian Kjellvander war´s eher umgekehrt. Okay, zuerst gab´s die LOOSEGOATS, aber erst als Solist wurde er populär und nun kehrt er zu seiner alten Band zurück. Eine schöne Geschichte und genauso kumpelhaft klingt auch die Musik der LOOSEGOATS. Inspiriert von seinem zehnjährigen Seattle-Aufenthalt, atmet auch die Musik der LOOSEGOATS alten, amerikanischen Indierock der Marke DINOSAUR JR., LEMONHEADS und PAVEMENT. Fast noch häufiger kommen mir die MEAT PUPPETS in den Sinn, die NIRVANA damals bei ihrem Unplugged-Konzert unterstützten. Angenehm unaufgeregt – ganz wie eine alte Freundschaft. (6)
http://www.myspace.com/loosegoats

L`UKE – „Play ukuleighties“ (Label: Artfullsounds, VÖ 31.08.2012)
(bc) Eine Frau mit Stimme, ein Mann mit Ukulele und ein bunter Strauß Liedgut aus den Achtzigern – L`UKE präsentieren mit „Play ukuleighties“ ein Cover-Album der etwas anderen Art. Hier gibt es 13 Evergreens wie „Material girl“ (MADONNA), „Take on me“ (A-HA), Kids in America“ (KIM WILDE) oder „Rebel yell” (BILLY IDOL) in minimalistischen Hawaii-Versionen zu hören. Das Ergebnis macht zwar Spaß und ist ungemein charmant, nutzt sich auf Albumlänge aber leider ein wenig ab. (6)
http://www.myspace.com/l39uke

MAX & LAURA BRAUN – „Telltale“ (Label: Arctic Rodeo Recordings, VÖ 28.09.2012)
(jg) Manchmal ärgert es mich schon, dass die WEAKERTHANS mit dem Einsatz der Pedal Steel-Gitarre diese anscheinend wieder salonfähig gemacht haben. Doch während die Kanadier sie sorgfältig akzentuiert einsetzen, übertreiben die Geschwister Braun es auf ihrem Debüt für meinen Geschmack um Längen. Da hilft auch der schöne, klar an die KINGS OF CONVENIENCE angelehnte Opener „Morning song“ und das schicke Digipak-Artwork nicht weiter. (4)
http://www.myspace.com/maxandlaurabraun

RANDALE – „Punkpanda Peter“ (Label: FinestNoise, VÖ 17.09.2012)
(jg) Schon wieder die Rock-Opas mit ihrem Kinder-Punk und den bereits weit über 40.000 verkauften CDs (ja, nee, is klar). Hört das denn nie auf? Neun Alben in sieben Jahren stellen definitiv eine ordentliche Bilanz da, aber von einem Lernprozess der Beteiligten kann man hier nicht gerade sprechen. Abgesehen davon, dass sich mir der Sinn hinter dem Punk-mit-Kindertexten-Konzept keineswegs erschließt, ist die Musik auch qualitativ ziemlich mau. Da schenke ich meinem Patenkind doch lieber gleich ne gute CD. (2)
http://www.randale-musik.de/

SANDOW – „Im Feuer“ (Label: Majorlabel, VÖ 27.04.2012)
(so) „Im Feuer“ erzählt die Geschichte der Band SANDOW als Hörspiel, gut gesprochen, interessant mit Musik unterlegt, und man lernt auch noch eine Menge über Geschichte. Dennoch anstrengend. (6)

THE BLACKSCREEN – „The ghosts that haunt us” (Label: Finest Noise, VÖ: 30.07.2012)
(so) Man fragt sich, wo hier THE CURE und DEPECHE MODE Pate gestanden haben sollen. Wenn, dann nur für die ungeliebte entfernte Cousine, die keinen anderen gefunden hat. Irgendwie Noise, irgendwie Rock, irgendwie nichtssagend. Da kann man sich im Beipackzettel noch so sehr um tolle Worte bemühen, die Musik reicht nicht an sie heran. Gitarrenwände, die nur teilweise das halten, was sie versprechen. Rock für die tumbe Jugend. (3)
http://www.myspace.com/theblackscreen

THE NEST – „Music for drivers“ (Label: Denovali Records, VÖ 26.07.2012)
(bc) Wer das Label Denovali Records im Allgemeinen und Interpreten wie BOHREN & DER CLUB OF GORE oder TANNHÄUSER STERBEN & DAS TOD im Besonderen kennt, der ahnt bereits, was ihn hier in diesem Nebenprojekt von Mitgliedern der genannten Bands erwartet: Nämlich seltsame, bisweilen ermüdende Klanglandschaften, irgendwo zwischen Minimal-Elektro, Freejazz und plötzlichen Noise-Attacken. Es gibt ja tatsächlich Leute, die hier verzückt mit der Zunge schnalzen. Für mich handelt es sich hier dagegen eher um eine ausschweifend-minimalistische, experimentelle Geräuschansammlung ohne Sinn und Verstand. (2)
http://www.facebook.com/The.Nest.Jazz

THE SPIRIT SPIDERS – „A voice in the sky“ (Label: finest noise, VÖ: 17.09.2012)
(so) Und wieder eine Band, die nach den psychedelischen Auswüchsen der Siebziger Jahre klingt, nach JETHRO TULL, MARILLION, LED ZEPPELIN und anderen. Ein bisschen Eigenständigkeit bewahren sie sich über die harten Drums, ansonsten sind THE SPIRIT SPIDERS einfach nur ein Abklatsch vieler anderer. Zwei, drei durchaus hörbare Songs beinhaltet „A voice in the sky“ zwar, aber es reicht einfach nicht, um sich als eigenständige Band zu etablieren. Wird vielleicht noch. (3,5)
http://www.myspace.com/spiritspiders

THE SWEET SERENADES – „Help me!” (Label: Popup Records, VÖ: 14.09.2012)
(so) Diesen Schweden ist nicht mehr zu helfen. Muss aber auch gar nicht sein. Denn das, was sie machen, kriegen sie ganz prima ohne Hilfe hin: gute Musik. Mal kraftvoll, mal sanft-beschwingt, immer auf den Punkt, immer interessant. Damit werden sie sicherlich nicht nur schwedische Gefängnisse beglücken, sondern auch so manchen Freund gitarrenlastiger Indiemusik mit Herz. Da möchte man gleich mit in den auf dem Cover abgebildeten Wohnwagen springen und mit den beiden auf Reise gehen. Britpop zerschmilzt mit Indie, um als starkes zweites Album von THE SWEET SERENADES neu geboren zu werden. Gutes Ding. (7,5)
http://www.myspace.com/thesweetserenadesmusic

TRACHIMBROD – „A collection of hidden sketches“ (Label: Truelove Entertainment / Tokio Jupiter Records, VÖ 20.07.2012)
(bc) Post-Rock mit Screamo-Anleihen hört man auch nicht alle Tage. Die Schweden von TRACHIMBROD (bitte, wie?!) setzen dagegen scheinbar völlig unbeeindruckt auf die Kombination aus abstraktem, progressiven Songwriting und einem Sänger, der seine Stimmbänder einer ausgedehnten Belastungsprobe unterzieht. Das Ergebnis ist zwar interessant, aber durchaus gewöhnungsbedürftig. Urteilt am besten selbst. (5)
http://www.myspace.com/comeacrosstrachimbrod

VETO – „Sinus EP“ (Label: Sony Music, VÖ: 21.09.2012)
(so) Mittlerweile kennt man sie ja, die Dänen von VETO. Mit „Sinus“ beginnen sie nun einen 3-EP-Zyklus, nach drei Alben nun also drei EPs. Musikalisch spielen sie immer noch mit Einflüssen aus Industrial, EBM und Noise, sind weiterhin elektronisch-faszinierend unterwegs. Etwas tanzbarer als die Vorgänger wirkt „Sinus“ allerdings, etwas mehr DEPECHE MODE, etwas weniger FRONT 242. Ein bisschen weniger düster, ein bisschen mehr Disco. Aber auch schön und mit Reminiszenzen versehen. (6,5)
http://www.myspace.com/vetosite

Über Simon-Dominik Otte 987 Artikel
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