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		<title>EMMA FRANKLAND &#8211; Apologies – 25.04.2026, Kampnagel (Hamburg)</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/emma-frankland-apologies-25-04-2026-kampnagel-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Gerdes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Livereviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Kristin, Pressesprecherin am Kampnagel, fragte, ob wir über das Konzert von EMMA FRANKLAND berichten möchten, sagten wir sofort zu. Eine Neuinterpretation des legendären MTV-Unplugged-Auftritts von NIRVANA – warum eigentlich nicht? Das Ganze fand im Rahmen des viertägigen „Liminalities“-Festivals statt, eines internationalen, interdisziplinären Kunstformats, das sich trans* Sichtbarkeit und queeren Rechten widmet.Dass der Zugang zu [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">Als Kristin, Pressesprecherin am Kampnagel, fragte, ob wir über das Konzert von EMMA FRANKLAND berichten möchten, sagten wir sofort zu. Eine Neuinterpretation des legendären MTV-Unplugged-Auftritts von NIRVANA – warum eigentlich nicht? Das Ganze fand im Rahmen des viertägigen „Liminalities“-Festivals statt, eines internationalen, interdisziplinären Kunstformats, das sich trans* Sichtbarkeit und queeren Rechten widmet.<br>Dass der Zugang zu Nichtbinarität nicht nur gedankliche Hürden kennt, zeigte sich allerdings schon vor Beginn: Wir warteten vergeblich vor dem Einlass zu Saal P1, bis wir begriffen, dass es noch einen zweiten Eingang über den Nebensaal K3 gab – der erste Song war da bereits vorbei.<br>Drinnen dann: eine beinahe detailgetreue Rekonstruktion von 1993. Die Band rautenförmig angeordnet, vorne EMMA FRANKLAND als Kurt Cobain – weißes Bandshirt, flauschige Strickjacke, auf einem Schreibtischstuhl, mit linkshändiger Akustikgitarre. Dahinter die Band, umgeben von weißen Lilien, Kerzen, darüber ein alter Kronleuchter. Auch stimmlich erstaunlich nah am Original. Dass das Gitarrenspiel nur angedeutet blieb – geschenkt.<br>Nach einigen Songs öffnet sich der Abend in ein Gedankenspiel: War Kurt Cobain trans? Vielleicht sogar mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit? Schminke, Kleider, ein demonstrativ sensibles Auftreten, sein Einsatz gegen Sexismus und Homophobie – und die klare Ansage an intolerante Fans, seine Musik doch bitte nicht zu hören. War er seiner Zeit schlicht voraus? Und lassen sich auch sein Suizid und mögliche innere Konflikte in diesem Licht neu lesen?<br>Von da an spricht EMMA FRANKLAND über Cobain nur noch als „sie“ – und bezieht das Publikum spielerisch ein. Wer waren damals Eure Idole? GREEN DAY? Trans. MICHAEL JACKSON? Natürlich. BEYONCÉ? Ebenfalls. Die Zuschreibungen sind bewusst überzogen, lockern die Atmosphäre und öffnen zugleich einen Raum für biografische Annäherung: Jugend, Pubertät, Zerrissenheit, Scham, Grenzüberschreitungen – und immer wieder die Suche nach Vorbildern.<br>Dazwischen stehen die großen, einfachen Fragen: Wer bestimmt eigentlich Geschlecht? Biologie oder Gesellschaft? Oder man selbst? Und was heißt in diesem Zusammenhang „Wahrheit“? Fragen, mit denen sich viele binäre Personen nicht auseinandersetzen müssen – die sich aber oft erst im Ausprobieren klären. Crossdressing als Möglichkeit. Als Spiel. Vielleicht auch als Erkenntnis.<br>Im weiteren Verlauf gewinnt die Performance an Tempo und Körperlichkeit. EMMA FRANKLAND wechselt mehrfach die Kostüme: vom Grunge-Kleid zum opulenten Gala-Outfit, schließlich zur radikalen Entblößung. Oben ohne, in IGGY-POP-Manier, folgt ein roher, punkiger Moment. Es geht um Selbstfindung und Selbstdarstellung, um Lust an der Inszenierung, aber auch um Verletzlichkeit. Ein brennender Gitarrenkoffer, heißer Wachs auf nackter Haut – Bilder zwischen Ekstase und innerem Konflikt. Und zugleich: Empowerment. Für all jene im Publikum, denen diese Fragen nicht fremd sind.<br>Am Ende wird die Sonne zum Symbol für Transfreundlichkeit. EMMA FRANKLAND erscheint mit meterlanger gelber Schleppe, erklimmt einen Turm aus Tourcases und richtet von oben ermutigende Worte an das Publikum. Dann ein aufgewühltes „Where did you sleep last night?“ – und langanhaltender Applaus.<br>„Emma Frankland is the punk rock angel of your dreams and nightmares…“, schrieb The Stage. Selten traf eine Beschreibung so genau.</p>
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		<title>ANGER MGMT &#8211; Anger is eternal</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/anger-mgmt-anger-is-eternal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon-Dominik Otte]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 16:29:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir begeben uns in die Schweiz, nach Winterthur. Und auch auf die dunklere Seite von Punk. ANGER MGMT klingen eher nach Post Punk, vergessen dabei aber nicht die Härte und Geschwindigkeit, geben sich nur für die Songs und ihre Strukturen mehr Zeit. Dennoch spricht (ja, springt) immer noch die Wut aus den Zeilen und den [&#8230;]</p>
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<p class="has-black-color has-white-background-color has-text-color has-background">Wir begeben uns in die Schweiz, nach Winterthur. Und auch auf die dunklere Seite von Punk. ANGER MGMT klingen eher nach Post Punk, vergessen dabei aber nicht die Härte und Geschwindigkeit, geben sich nur für die Songs und ihre Strukturen mehr Zeit. Dennoch spricht (ja, springt) immer noch die Wut aus den Zeilen und den Boxen, die dieses Leben entstehen lässt und die sich Wege suchen muss, um herauszukommen. Da ist Musik schon ein sehr guter Weg. Und auch das Auspropieren neuer Einflüsse und Ideen tut der Musik von ANGER MGMT hörbar gut.<br>&#8222;Anger is eternal&#8220; hat neben aller Kälte und Härte auch eine versteckte Tanzbarkeit, die sich immer mal wieder nach vorne traut und die Hörenden in Bewegung versetzt. <br>Auch bleiben ANGER MGMT sich inhaltlich treu, beschäftigen sich mit dem Leben an sich und vor allen mit den Untiefen und unliebsamen Überraschungen, die es für uns bereithält. Und eines ist klar: Es gibt genug Dinge, über die man sich aufregen kann, sei es die eigene Familie, die Gesellschaft an sich (mit all&#8216; ihren unnötigen Auswüchsen in Richtung rechts) und die tiefen Risse in ihr oder auch die eigene Befindlichkeit. <br>Was ANGER MGMT klar machen: Es hilft nicht, alles mit einem negativen Geist zu betrachten, denn dieser zerstört nur noch mehr Leben, auch eben das eigene. Vielmehr ist es wichtig, sich die positiven Dinge aufrecht zu erhalten und den negativen Einflüssen entgegenzustellen. <br>Ein starkes zweites Album, das auf die weitere Entwicklung mit Spannung blicken lässt. </p>



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		<title>VOLORES &#8211; Shores of Scorpio</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/volores-shores-of-scorpio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon-Dominik Otte]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 16:16:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal verändern kleine Entdeckungen das eigene Leben maximal. So geschah es auch Shelby von VOLORES: Sie entdeckte, dass ihr leiblicher Vater nicht der ist, von dem sie stets glaubte, dass er sei. Und aus solchen Lebensveränderungen werden bei Musiker:innen dann natürlich neue Songs, neue Alben. &#8222;Shores of Scorpio&#8220; ist die Aufarbeitung dieser lebensverändernden Erkenntnis &#8211; [&#8230;]</p>
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<p class="has-black-color has-white-background-color has-text-color has-background">Manchmal verändern kleine Entdeckungen das eigene Leben maximal. So geschah es auch Shelby von VOLORES: Sie entdeckte, dass ihr leiblicher Vater nicht der ist, von dem sie stets glaubte, dass er sei. Und aus solchen Lebensveränderungen werden bei Musiker:innen dann natürlich neue Songs, neue Alben. &#8222;Shores of Scorpio&#8220; ist die Aufarbeitung dieser lebensverändernden Erkenntnis &#8211; und sie hält den düsteren Indie des Vorgängers &#8222;Ages&#8220; aufrecht, rollt ihn sogar noch etwas weiter aus, probiert noch mehr Abzweigungen aus, widmet sich ihnen und lässt sie in die Songs einfließen. <br>So ist &#8222;Shores of Scorpio&#8220; ein sehr persönliches Album geworden, in dem man sich mit seiner eigenen Lebensgeschichte durchaus wiederfinden kann (zumindest findet man immer wieder Anahlts- und Festhaltepunkte, an denen sich auch das eigene Leben entlanghangeln lässt) und eines, das sich dem amerikanischen Indierock verschrieben hat &#8211; was vielleicht auch nicht so überraschend ist, ist Nathen Maxwell doch auch Bassist bei FLOGGING MOLLY. &#8222;Shores of Scorpio&#8220; zeigt eine verletzliche Seite der Künstler:innen, die die Band nur noch zugänglicher macht und verpackt das Ganze in ein zeitloses Rockkunstwerk, das neben den fesselnden Sounds auch eine deutlich über dem Durchschnitt schwebende Stimme zu bieten hat, zeigt Shelby doch in den Songs ihr Bandbreite und legt all&#8216; die Emotion, die sie bewegt, mit in die Gesangsmelodien.<br>Das Duo (was man bei dieser Macht des Albums auch immer wieder vergisst) aus Denver, Colorado, hat mit diesem Album einen großen Entwicklungsschritt gemacht und sich noch mehr aus der Dunkelheit befreien können. </p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="Volores - Shores of Scorpio (Official Video)" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/5To1sYGPRPI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>ASTRAL BAKERS – 24.04.2026, Top Ten Bar (Hamburg)</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/astral-bakers-24-04-2026-top-ten-bar-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Gerdes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 13:19:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Livereviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als die junge Hamburger Band EATME die Bühne der Top Ten Bar im Keller des Molotow betrat und den Abend für ASTRAL BAKERS eröffnete, stellte sich schnell das Gefühl ein: Das passt. Obwohl sie inzwischen nur noch zu dritt auftreten, dabei stellenweise noch etwas unsicher wirken und sich ihr Sound spürbar verschoben hat. Im Vergleich [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">Als die junge Hamburger Band EATME die Bühne der Top Ten Bar im Keller des Molotow betrat und den Abend für ASTRAL BAKERS eröffnete, stellte sich schnell das Gefühl ein: Das passt. Obwohl sie inzwischen nur noch zu dritt auftreten, dabei stellenweise noch etwas unsicher wirken und sich ihr Sound spürbar verschoben hat. Im Vergleich zu ihren bisherigen Singles und EPs klang das Set deutlich ruhiger, fast intim. Einen endgültigen Stil haben EATME offenbar noch nicht gefunden – zwischenzeitlich versuchte sich Sängerin Weronika auch solo mit Gesangsmodulationen.<br>Dass sich unter dem Publikum viele Freundinnen und Freunde der Band befanden, trug spürbar zur offenen, wohlwollenden Atmosphäre bei – ohne den Eindruck zu erwecken, dass die positive Resonanz allein darauf zurückzuführen wäre. Im Gegenteil: Gerade dieses Suchende, gepaart mit einem wertschätzenden Miteinander, fügte sich stimmig ins Vorprogramm ein. Man darf gespannt sein, wohin sich EATME entwickeln.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="683" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/04/em-2026-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-47530" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/04/em-2026-1-1024x683.jpg 1024w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/04/em-2026-1-700x467.jpg 700w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/04/em-2026-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">EATME</figcaption></figure>



<p class="has-white-background-color has-background">Auch bei ASTRAL BAKERS gibt es Neues: ihre erste eigene Deutschlandtour, ein neues Album im Gepäck – und zugleich bereits der zweite Auftritt in Hamburg. Auf die Frage, wer die Band vor anderthalb Jahren beim <a href="https://blueprint-fanzine.de/reeperbahn-festival-2024-hamburg/">Reeperbahn Festival</a> gesehen habe, gingen einige Hände nach oben. So viel zur Behauptung, das renommierte Newcomer-Festival sei nur ein Branchentreff.<br>Eröffnet wurde das Set mit „Healing“, der ersten Single ihres neuen Albums „Vertical life“. Schon in diesen ersten Minuten entstand eine warme, beinahe kuschelige Konzertatmosphäre, getragen von einem aufmerksamen Publikum und einer Band, die den Austausch sichtlich sucht. Zwischen den Songs wurde gelächelt, kleine Bemerkungen flogen hin und her – nichts wirkte einstudiert, vieles dafür angenehm nahbar.<br>Auf der Bühne wurde das greifbar: Für „A dog in a manger“ tauschte Drummerin Zoé mit Sänger und Gitarrist Ambroise die Instrumente und blieb anschließend für ein Cover von GRAUZONEs „Eisbär“ am Mikrofon – mit charmant französischem Akzent und einer indirekten Erinnerung an Françoise Cactus.<br>Nach gut einer Stunde endete das Konzert mit „Beautiful everything“ – einem Stück, das sanft beginnt, im Refrain kurz in Richtung BEATLES driftet und schließlich in einem kleinen Rock-Finale mit Ausflug ins Publikum und hochgerissenen Gitarren mündet. Ein passender Schlusspunkt für einen Auftritt, der trotz des imposanten Finales weniger auf große Gesten setzte als auf Nähe, Wärme und ein feines Gespür für Dynamik.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="683" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/04/ab-2026-2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-47531" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/04/ab-2026-2-1024x683.jpg 1024w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/04/ab-2026-2-700x467.jpg 700w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/04/ab-2026-2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">ASTRAL BAKERS</figcaption></figure>



<p class="has-white-background-color has-background">Nach dem Konzert ergab sich noch ein kurzes Gespräch mit Bassistin Theodora. Sie erzählte vom guten Auftritt in Haldern am Vorabend und davon, wie schön sie alle Hamburg fänden. Auf meine Frage, ob sie noch irgendwo eine Setlist von heute Abend hätten, zögerte sie nicht lange und tippte die Songs kurzerhand in mein Handy. Ein kleines Detail – und doch ein guter Hinweis darauf, warum Konzerte im kleinen Rahmen oft die besseren sind.</p>
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		<title>THE TWILIGHT SAD &#8211; 22.04.2026, Gruenspan (Hamburg)</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/the-twilight-sad-22-04-2026-gruenspan-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Gerdes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 21:11:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Livereviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schwierig es ist, als kleine Band Aufmerksamkeit zu generieren, zeigt sich oft rund um die Veröffentlichung eines neuen Albums. Bemusterungen, Anzeigen, bezahlte Reichweite oder gute Kontakte – die Möglichkeiten sind bekannt. Oder man landet im Vorprogramm einer großen Band. Zum Beispiel bei THE CURE. Haha, kleiner Gag.Wobei: THE TWILIGHT SAD haben genau das geschafft [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/the-twilight-sad-22-04-2026-gruenspan-hamburg/">THE TWILIGHT SAD &#8211; 22.04.2026, Gruenspan (Hamburg)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">Wie schwierig es ist, als kleine Band Aufmerksamkeit zu generieren, zeigt sich oft rund um die Veröffentlichung eines neuen Albums. Bemusterungen, Anzeigen, bezahlte Reichweite oder gute Kontakte – die Möglichkeiten sind bekannt. Oder man landet im Vorprogramm einer großen Band. Zum Beispiel bei THE CURE. Haha, kleiner Gag.<br>Wobei: THE TWILIGHT SAD haben genau das geschafft – und das gleich mehrfach. Meine Freundin, großer Fan von THE CURE, sprach sogar von einem „Stamm-Support“. Kein Wunder: Robert Smith ist erklärter Fan und holte die Schotten zwischen 2016 und 2023 immer wieder ins Vorprogramm von THE CURE. Entsprechend wenig überraschend, dass die Band, die 2015 noch im Keller des Haus 73 spielte, inzwischen das Gruenspan nahezu ausverkauft.<br>Dass THE CURE ihren Anteil daran haben, wurde spätestens in der Umbaupause deutlich: Zwischendurch lief ein Song der Band – ein kleiner Aha-Moment, der sofort für aufhorchende Blicke und mitwippende Köpfe sorgte. Den unangekündigten Support FOR MARCY haben wir leider verpasst, er soll aber überzeugt haben.<br><br>Punkt neun eröffneten THE TWILIGHT SAD ihr Set – und zwar selbstbewusst mit vier neuen Songs am Stück. Das Publikum nahm es gelassen auf. Im Gegenteil: Man war sichtbar froh, die Band nach ihrem letzten Hamburg-Besuch 2022 wiederzusehen – nun mit „It&#8217;s the long goodbye“, ihrem sechsten Album im Gepäck. Der neue Sound erweitert das vertraut düster-melancholische Fundament um New-Wave-Anleihen, elektronisch geprägte Passagen und ein ausgeprägteres Laut-Leise-Spiel der Gitarren. Auch James Grahams Gesang wirkt nuancierter: unverkennbar, aber offener, stellenweise näher an Bands wie THE NATIONAL oder INTERPOL.<br>Personell hat sich ebenfalls etwas getan – zumindest auf der Bühne. Am Schlagzeug saß mit Cat Myers (unter anderem TEXAS, HONEYBLOOD) eine erfahrene Live-Musikerin, die auch schon bei MOGWAI und KT TUNSTALL ausgeholfen hat. Am Bass unterstützte Simone Marie Butler, die unter anderem bei PRIMAL SCREAM und THE JESUS AND MARY CHAIN mitgewirkt hat. Beide fügten sich unauffällig, aber präzise ins Klangbild ein, ohne den Kern der Band zu verschieben. Die Keyboards waren personell zwar nicht mehr auf der Bühne vertreten, klanglich aber präsent – ein Kniff, der mittlerweile fast schon zum Standard von so vielen Acts geworden ist. Geblieben sind Gitarrist Andy MacFarlane, der im Hintergrund die musikalischen Fäden zieht, und natürlich Sänger James Alexander Graham. Der wirkt auf der Bühne noch immer wie entrückt, mit suchendem Blick und zum Himmel gerichteten Händen, als würde er in der Musik aufgehen. Gleichzeitig zeigt er sich zwischen den Songs ungewohnt gelöst, bedankt sich mehrfach beim Publikum und stimmt nach „There’s a girl in the corner“ sogar kurz in den Applaus mit ein – nur um sich gleich darauf wieder zu bedanken.<br>Auffällig: Die älteren Songs wurden insgesamt etwas euphorischer aufgenommen – vermutlich auch, weil sie dem Publikum vertrauter und über die Jahre gewachsen sind. Die neuen Stücke fügten sich dennoch stimmig ins Set ein, ohne Brüche, eher als vorsichtige Weiterentwicklung.<br>Nach gut anderthalb Stunden endet der Abend mit „TV people still throwing TVs at people“, dem Schlusspunkt des neuen Albums. Band und Publikum wirken gleichermaßen zufrieden – fast so, als hätte man sich nach vier Jahren nicht nur wiedergetroffen, sondern auch neu kennengelernt. Bis zum nächsten Mal in Hamburg. Oder eben wieder im Vorprogramm von THE CURE.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/the-twilight-sad-22-04-2026-gruenspan-hamburg/">THE TWILIGHT SAD &#8211; 22.04.2026, Gruenspan (Hamburg)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
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