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	<description>online fanzine seit 2003</description>
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		<title>SMALLSPEAKER &#8211; This record kills all trend scums</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/smallspeaker-this-record-kills-all-trend-scums/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Gerdes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 15:11:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Garage-Rock aus Japan ist hierzulande noch immer etwas Besonderes. Dabei sind GUITAR WOLF bereits seit 1987 aktiv, während sich THEE MICHELLE GUN ELEPHANT schon 1991 gründeten – für Fans von Garage-Punk sind beide längst keine Unbekannten mehr. In dieselbe Kerbe schlagen SMALLSPEAKER, die mit „This record kills all trend scums“ bereits ihre sechste Platte veröffentlichen [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">Garage-Rock aus Japan ist hierzulande noch immer etwas Besonderes. Dabei sind GUITAR WOLF bereits seit 1987 aktiv, während sich THEE MICHELLE GUN ELEPHANT schon 1991 gründeten – für Fans von Garage-Punk sind beide längst keine Unbekannten mehr. In dieselbe Kerbe schlagen SMALLSPEAKER, die mit „This record kills all trend scums“ bereits ihre sechste Platte veröffentlichen und nebenbei noch in so namhaften Bands wie REGISTRATORS, BRIGHTLINER, COCKSCRATCH, PRIVATE WAYS und KEEN MONKEY WORK aktiv sind oder waren. Da behaupte noch mal jemand, im Land der aufgehenden Sonne sei Rock ’n’ Roll nicht präsent.<br><br>Blöderweise habe ich das Konzert von SMALLSPEAKER im Hamburger Komet am vergangenen Wochenende verpasst. Soll saugut gewesen sein. Zwanzig zahlende Gäste, 30 verkaufte Platten oder so ähnlich. Wobei die Jungs ziemlich genau das verkörpern, was die ursprüngliche Idee des Punks ausmachte: gesellschaftskritisch, DIY, Einfachheit in der Musik und Provokation als Ausdruck. Check, Check, Check, Check. Entsprechend hingerozt klingt auch die Platte, was in diesem Fall ausdrücklich als Lob gemeint ist. Wer Punks für die Massen hören will, kann ja zur Abschiedstour der TOTEN HOSEN gehen. Wer es lieber laut, rebellisch und wild mag, sollte SMALLSPEAKER checken. Heute noch in Fürth, morgen in Luzern und zum Abschluss in Donaueschingen. Nächstes Mal bin ich auch dabei. Hand drauf!</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe title="SMALLSPEAKER / POGO MACHINE" width="1200" height="900" src="https://www.youtube.com/embed/4GyGw4seHSg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>MAKABAR &#8211; Hinlänglich belegt</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/makabar-hinlaenglich-bekannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Cramer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 18:57:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Hinlänglich belegt&#8220; ist das zweite Album der Erfurter Ska-Punk Band MAKABAR. Und tatsächlich finde ich den Opener &#8222;Skank´n´Roll&#8220; überaus erfrischend: Endlich mal wieder eine deutsche Ska-Punk Band, die nicht nur hektisch Offbeats herunterschrubbt, sondern mit einem richtig guten Groove an die Größen der 2 Tone-Ära erinnert. Leider stellt sich im weiteren Verlauf des Tonträgers heraus, [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">&#8222;Hinlänglich belegt&#8220; ist das zweite Album der Erfurter Ska-Punk Band MAKABAR. Und tatsächlich finde ich den Opener &#8222;Skank´n´Roll&#8220; überaus erfrischend: Endlich mal wieder eine deutsche Ska-Punk Band, die nicht nur hektisch Offbeats herunterschrubbt, sondern mit einem richtig guten Groove an die Größen der 2 Tone-Ära erinnert. Leider stellt sich im weiteren Verlauf des Tonträgers heraus, dass es sich bei diesem Stück eher um eine Ausnahme handelt und der Rest des Albums sich dann doch mehr an Bands wie DREI METER FELDWEG oder 100 KILO HERZ als an Combos wie EL BOSSO &amp; DIE PING PONGS oder FRAU DOKTOR erinnert. Was keineswegs heißen soll, dass das, was MAKABAR hier abliefern, schlecht ist. Songs wie &#8222;Festival-Franzi&#8220; oder &#8222;Einrichtungshaus&#8220; machen durchaus Spaß, wirken nur eben ein wenig beliebig. Die Songtexte changieren zwischen humorvoll und politisch, wobei vor allem die abschließende Anti-Schwurbel-Triologie in Form von &#8222;Neuschwabenland&#8220;, &#8222;Spätschicht mit Hitler&#8220; und &#8222;Denk quer&#8220; positiv hervorzuheben ist. Thüringen ist noch nicht verloren.</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="MakaBar - Geschichtslehrer (Official Video)" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/pxOlAxGyEf4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>LACK &#8211; s/t</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/lack-s-t/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Gerdes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 16:04:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer den musikalischen Werdegang von LACK Anfang der Zweitausender verfolgt hat, konnte einer Band beim Wachsen zuhören. Das Debüt „Blues moderne: Danois explosifs“ war noch kompromissloses New-School-Hardcore-Geballer, politisch, wütend und auf den Punkt. Schon „Be there pulse“ von 2005 öffnete die Türen weit: Midtempo traf auf Hardcore, geschriene Vocals auf erstaunlich unverzerrte Gitarren, laute Passagen [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">Wer den musikalischen Werdegang von LACK Anfang der Zweitausender verfolgt hat, konnte einer Band beim Wachsen zuhören. Das Debüt „Blues moderne: Danois explosifs“ war noch kompromissloses New-School-Hardcore-Geballer, politisch, wütend und auf den Punkt. Schon <a href="https://blueprint-fanzine.de/lack-be-there-pulse/">„Be there pulse“</a> von 2005 öffnete die Türen weit: Midtempo traf auf Hardcore, geschriene Vocals auf erstaunlich unverzerrte Gitarren, laute Passagen auf leise – und ausgerechnet diese Dynamik machte das Album weitaus kraftvoller als den brachialen Vorgänger. <a href="https://blueprint-fanzine.de/lack-saturate-every-atom/">„Saturate every atom“</a> führte LACK schließlich noch weiter Richtung Indie, bevor sich die Kopenhagener 2008 auflösten.<br><br>18 Jahre später sind sie plötzlich wieder da. Die Freude darüber war groß – LACK bedeuteten uns damals viel, und natürlich war die Neugier entsprechend: Was macht eine Band nach fast zwei Jahrzehnten Pause mit ihrer eigenen Geschichte?<br><br>Erstaunlich wenig. Thomas&#8216; Gesang klingt noch immer so zornig wie vor 20 Jahren, die Texte sind mindestens ebenso kritisch, zynisch und hoffnungslos. Auch musikalisch erkennt man LACK sofort wieder. Der Opener „Boltguns are painless“ etwa könnte beinahe nahtlos an „Be there pulse“ anschließen: kantig, unberechenbar und mit einem Songwriting, das sich weiterhin nicht sonderlich um Konventionen schert.<br>Danach allerdings wird es schwierig. Das neue, unbetitelte Album wirkt weniger wie eine Weiterentwicklung als wie ein Blick ins offene Skizzenbuch. Die neun Songs wurden live auf einem alten Bauernhof in Seeland aufgenommen, und man hört ihnen diese Entstehungsgeschichte an: mehr Raum für Improvisation, mehr Experiment, weniger festgezurrte Strukturen. Bisweilen klingt es, als hätte man LACK im Proberaum überrascht, mitten in einem guten Moment – nur dass dieser Moment anschließend nicht mehr ganz zum fertigen Song ausgearbeitet wurde. Das hat seinen Reiz, lässt aber ausgerechnet jene Spannung vermissen, die „Be there pulse“ so stark machte: das präzise Gespür dafür, wann ein Song innehalten und wann er explodieren muss.<br><br>Vielleicht ist genau das der Preis für 18 Jahre Abstand. LACK klingen noch immer nach LACK – nur nicht mehr unbedingt nach der Band, die man von damals im Kopf behalten hat. Und vielleicht brauchen diese neuen Songs deshalb einfach noch ein bisschen Zeit. Im Moment fühlen sie sich eher wie der Anfang einer Wiederannäherung an als wie die triumphale Rückkehr, auf die ich gehofft hatte.</p>



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		<title>BYE PARULA – Something out of nothing</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/bye-parula-something-out-of-nothing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emil Drexler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:57:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Brauchen wir noch mehr Bands, die wie die PARCELS klingen? Das war auf jeden Fall meine erste Assoziation, als ich die ersten Songs des neuen Albums von BYE PARULA hörte. Gerade die Single „Kissburn“ könnte genau so auch auf einem PARCELS-Album drauf sein. Dieser discomäßige Song mit Falsett-Gesang geht schon ziemlich lässig ins Ohr – [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/bye-parula-something-out-of-nothing/">BYE PARULA – Something out of nothing</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-white-background-color has-background">Brauchen wir noch mehr Bands, die wie die PARCELS klingen? Das war auf jeden Fall meine erste Assoziation, als ich die ersten Songs des neuen Albums von BYE PARULA hörte. Gerade die Single „Kissburn“ könnte genau so auch auf einem PARCELS-Album drauf sein. Dieser discomäßige Song mit Falsett-Gesang geht schon ziemlich lässig ins Ohr – und vermutlich auch in die Beine, wenn man sich auf einer Tanzfläche befindet. Die ganze erste Hälfte des Albums ist ungefähr in diesem Stil gehalten. Mit „Home“ gibt es einen Ausreißer in die 80er, der sich immer mehr steigert, nur um gegen Ende eine elegante Wendung mit ruhiger, fast schon flüsternder Stimme zu nehmen. Die zweite Hälfte des Albums ist dann insgesamt viel ruhiger. Was aber ein bewusster Schritt der Band war, die die Aufteilung selbst so beschreibt: „Songs to listen to in a standing position“ und „Songs to listen to in a sitting Position“. Vor allem „Miedo de olvidar“ (featuring Elisapie) ist ein wunderschönes Lied geworden. Aber auch „Needed“ mit der sich immer wiederholenden Textzeile „It’s only a matter of time“ überrascht mit einer genialen Sogwirkung trotz totaler Leichtigkeit. Dieses Album hat auf jeden Fall mehr als seine totale Berechtigung. Es ist nicht nur top produziert, sondern überrascht mit zwei total unterschiedlichen Albumseiten. Diese kanadische Band verdient es, von viel mehr Leuten gehört zu werden. Vielleicht ja nächstes Jahr auf dem Orange Blossom Special Festival, denn ein Lied heißt tatsächlich fast genauso. Das würde doch perfekt passen!</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="Bye Parula - KISSBURN (Visualizer)" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/IqM6foe5zYI?list=OLAK5uy_nvShoubzwzbnIdBp1T9kwP7fFnb6kGDKE" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>TWIN SERPENT – True Norwegian Blackgrass</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/twin-serpent-true-norwegian-blackgrass/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emil Drexler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 10:19:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TWIN SERPENT schicken uns mit ihren ersten beiden Songs auf eine falsche Fährte. Das Ganze klingt im ersten Moment viel mehr nach THE HELLACOPTERS meets THE BABOON SHOW als nach Country und Folk. Doch dann kommt „Stellar suicide“ an dritter Stelle, und die Ankündigung macht auf einmal Sinn: Banjo, Schlagzeugbesen und ein bluesiger Gesang liefern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/twin-serpent-true-norwegian-blackgrass/">TWIN SERPENT – True Norwegian Blackgrass</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-white-background-color has-background">TWIN SERPENT schicken uns mit ihren ersten beiden Songs auf eine falsche Fährte. Das Ganze klingt im ersten Moment viel mehr nach THE HELLACOPTERS meets THE BABOON SHOW als nach Country und Folk. Doch dann kommt „Stellar suicide“ an dritter Stelle, und die Ankündigung macht auf einmal Sinn: Banjo, Schlagzeugbesen und ein bluesiger Gesang liefern endlich den versprochenen Vibe. Es gibt aber noch so viel mehr, was auf dem Album zusammenkommt: Die Band stammt aus zwei Ländern (Finnland, Norwegen), singt in drei Sprachen (Englisch, Finnisch und Norwegisch), mischt mindestens zwölf Musikstile und spielt genauso viele Instrumente. Dazu kommt eine Ganzkörper-Schlangenbemalung auf dem Cover und Vergleiche mit TOM WAITS oder KAIZERS ORCHESTRA. Nicht weniger vielseitig sind die Texte, die Themen wie schwarze Löcher, aber auch die Politik einer möglichen Post-Trump-Ära behandeln. Und schaut euch unbedingt das verrückte Video zu „Stellar suicide“ an! Es steckt also eine Menge drin in diesem Album. Mit „Ain&#8217;t no more“ gibt es sogar eine Ballade mit Streichern – vielleicht sogar das Lied, das mir am besten gefällt. Zumindest zu Beginn und am Ende, denn dazwischen wird es durch die Gitarren etwas krachiger, was es gar nicht unbedingt gebraucht hätte. Insgesamt auf jeden Fall ein wilder Ritt, auf dem es viel zu entdecken gibt. Oftmals sehr charmant, manchmal etwas drüber, aber immer sehr direkte, ehrliche Musik!</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="Twin Serpent - Stellar Suicide - Official Music Video" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/hXYukprNrkU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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