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THE SLACKERS – THE MOVEMENT, NERVOUS CHILLIN

Eine Band, die den Sound von New York mitprägt, und zwar zu Recht, wie ich finde, sollte nicht ungehört durch Hamburg ziehen dürfen.
Als Support auf der Muttis Little Monsters Tour waren NERVOUS CHILLIN aus Belgien, die ich verpasst habe, und THE MOVEMENT aus Dänemark, letztere mit eingängigen Punkrock-Songs inklusive Country-Einlagen. THE MOVEMENT wussten das Publikum zu animieren, rockten ordentlich und durften gleich zu einer Zugabe ran. Bloss die musikalische Verbindung zu THE SLACKERS wollte mir nicht gleich aufgehen. Aber egal, gute Show!
Dann durften endlich Vic Ruggiero und seine SLACKERS ans Werk. Und wie! Die erste Stunde wurde mit eher ruhigem Reggae, hervorragendem Saxophon und politisch sehr kritischen Texten verbracht. Das Publikum schaukelte mit, während der Frontmann (wobei das Wort „Frontmann“ bei der Band eher unangebracht ist, da Saxophonist), der Mann an der Posaune und der Sänger und Orgel spielende Vic Ruggiero das Publikum gleichermassen bearbeiteten und Ruggiero eine Rede über das Leben, sein Leben in New York hielt.
Nach so einer Stunde wurden dann die haltenden Leinen gekappt und es wurde zu den Ska-Hits wie „Sarah“, „Married girl“, „Have the time“ und „Sooner or later“ richtig abefeiert. Schöner Moment: Als Saxophon und Posaune mitten im Publikum auftauchten und die tanzende Menge mit einbezogen wurde. Besonders hervorzuheben auch, dass viele Songs nicht einfach abgespielt, sondern ineinander verschränkt, immer wieder auftauchten, ein anderer eingeworfen und dann zu Ende gespielt wurde. Und das klang fantastisch.
Für Freunde des guten Ska und Reggae ein Riesen-Konzert.
Nach zweimaliger Rückkehr auf die Bühne wurden die Helden des Abends dann entlassen, zurück blieb ein glückliches Publikum mit Grinsen bis über beide Ohren! Großartig. [Nico Vonneilich]