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	<title>Karina Wolter, Autor bei .:blueprint fanzine:.</title>
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	<description>online fanzine seit 2003</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Mar 2020 14:48:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>THE NARRATOR &#8211; All that to the wall</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/THE-NARRATOR-All-that-to-the-wall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karina Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2013 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein hierzulande angesehenes Musikfachblatt THE NARRATOR einzig und allein über ihre Herkunft rezipiert und demzufolge nur zu einem mittelmäßigem Urteil kommt, ist der Blickwinkel doch arg tunnelig. THE NARRATOR lediglich in die Tradition ihrer Heimatstadt Chicago zu stellen, würde der Band ungerechtfertigte Eindimensionalität unterstellen. Zumal die drei Mitglieder allesamt Zugezogene sind. Mit Postrock hat [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein hierzulande angesehenes Musikfachblatt THE NARRATOR einzig und allein über ihre Herkunft rezipiert und demzufolge nur zu einem mittelmäßigem Urteil kommt, ist der Blickwinkel doch arg tunnelig. THE NARRATOR lediglich in die Tradition ihrer Heimatstadt Chicago zu stellen, würde der Band ungerechtfertigte Eindimensionalität unterstellen. Zumal die drei Mitglieder allesamt Zugezogene sind. Mit Postrock hat das schon mal gar nichts zu tun, dann eher mit den bemühten Postcore-Vergleichen. Am ehesten würde ich THE NARRATOR jedoch etwa in der Nähe der zeitlosen Eleganz PINBACKs sehen und somit der unverwüstlichen Indiepop-Ecke zuordnen. Zackige Melodien, krummbeinige Ideen und flirrende Dynamiken versprechen Eingängigkeit und MODEST MOUSE-Glückseligkeit. Man probiere etwa mal &#8222;Panic at puppy beach&#8220;, &#8222;Surfjew&#8220; oder &#8222;All the tired horses&#8220; (Vorsicht! Ein DYLAN-Cover). Damit sucht sich &#8222;All that to the wall&#8220; jedenfalls die richtigen Freunde, kann aber nicht immer mit ihnen Schritt halten. Aber meckern will und muss man wirklich nicht.</p>
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		<title>JENNY HOYSTON &#8211; Isle of</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/JENNY-HOYSTON-Isle-of/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karina Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist nicht JENNY HOYSTONs erster Ausflug in Sologefilde abseits ihrer Hauptband ERASE ERRATA. Es gab da schon das Projekt PARADISE ISLAND. &#8222;Isle of&#8220; ist lediglich das erste Album, das nun ausschließlich unter ihrem eigenen Namen erscheint. Und mit &#8222;Spell d-o-g&#8220; und &#8222;Bring back art&#8220; gibt es gleich zu Beginn feinsten Gitarrenschrammelindiepunk mit sperrig verschränkten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht JENNY HOYSTONs erster Ausflug in Sologefilde abseits ihrer Hauptband ERASE ERRATA. Es gab da schon das Projekt PARADISE ISLAND. &#8222;Isle of&#8220; ist lediglich das erste Album, das nun ausschließlich unter ihrem eigenen Namen erscheint. Und mit &#8222;Spell d-o-g&#8220; und &#8222;Bring back art&#8220; gibt es gleich zu Beginn feinsten Gitarrenschrammelindiepunk mit sperrig verschränkten Armen. Das hatte man vielleicht auch so erwartet hinsichtlich der Hauptband, insofern gibt es keine Überraschung. Aber schon mit dem nächsten Song &#8222;Break apart, reattach&#8220; lässt JENNY HOYSTON alles hinter sich und setzt auf Reduktion. Knapp über eine Minute und nur die Gitarre. Reduzierter soll es von nun an bleiben, jedoch kommt noch eine experimentelle Note hinzu. &#8222;Ruff&#8230;ruff/ rainbow city&#8220; etwa ist eigentlich nicht mehr als ein Mantra über einem sich stetig wiederholendem Endlos-Akkord. Oder &#8222;Everyone&#8217;s alone&#8220;, eine an LE TIGRE gemahnende Geräuschcollage mit stoischem Plastikbeat. Lediglich &#8222;Novelist&#8220; kehrt noch einmal Altbekanntes hervor und markiert dabei überdies den versöhnlichsten Song auf &#8222;Isle of&#8220;. Dass JENNY HOYSTON auch Country und Folk kann und schätzt, gibt es in &#8222;Even in this day and age&#8220; und &#8222;Send the angels&#8220; zu hören.<br />
Sicher kommt man nicht umhin, JENNY HOYSTON in gewisser Weise auch als Female Role Model zu deuten, wenn es um politische und gender-spezifische Auseinandersetzung geht. Nicht umsonst wird sie in einem Atemzug mit PEACHES, THE GOSSIP oder LE TIGRE genannt. Allerdings findet sich auf &#8222;Isle of&#8220; weder sexuell aufgeladene Aggressivität, noch knalliger Dance-Punk, sondern vor allem spröde Eigenheit. Das macht &#8222;Isle of&#8220; bei weitem zu keinem Meilenstein. Stattdessen bekommt man jedoch ein kaleidoskopartiges Statement einer Persönlichkeit. Was will man mehr?</p>
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		<title>DANIEL BENJAMIN &#8211; s/t</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/daniel-benjamin-s-t-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karina Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was landet denn da in meinem Briefkasten? DANIEL BENJAMIN? Ach, gibt es da was Neues? Nein, das ist doch immer noch das Album vom letzten Jahr. Nur die Verpackung ist neu. Na ja, so neu auch nicht. Kennt man nämlich schon von der Vinyl-Version. Dann ist die Erstauflage der CD mit diesem putzigen selbst gebastelten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was landet denn da in meinem Briefkasten? DANIEL BENJAMIN? Ach, gibt es da was Neues? Nein, das ist doch immer noch das <a href="/home/index.php4?Cat=5&amp;Rub=2&amp;EID=2731" class="broken_link">Album vom letzten Jahr</a>. Nur die Verpackung ist neu. Na ja, so neu auch nicht. Kennt man nämlich schon von der Vinyl-Version. Dann ist die Erstauflage der CD mit diesem putzigen selbst gebastelten Cover wohl mittlerweile vergriffen? Tja, Pech für alle, die keine mehr abgekriegt haben.<br />
Ist eigentlich auch schon wieder eine Weile her, dass ich das Album gehört habe. Also ab damit in den Player. Und was soll ich sagen, mit so’n bisschen Abstand betrachtet …verdammt, was für ein fantastisches Album! Hat sich kein bisschen abgenutzt, klingt immer noch frisch und gleichzeitig wie ein alter Bekannter. Das überrascht mich glatt selbst. Da muss ich meine eigene Bewertung vom letzten Jahr gleich erst mal um einen Punkt nach oben korrigieren. Und das ist noch nicht mal alles.<br />
Die Zweitauflage kommt nicht einfach nur als dasselbe Album in anderer Verpackung daher, nein, das ist in Wirklichkeit ein gut getarntes Ü-Ei! Ganz normales Jewel Case eigentlich, aber unter der CD steckt noch eine zweite CD. Also schüttelt man erstmal, ist ganz gespannt, packt aus …und findet was zum Spielen und Schokolade, ups, Musik wollte ich sagen. Ganze 18 Songs extra und das Booklet kann man sich samt Bastelanleitung runterladen. Getreu der Bastelmania der Album-Erstauflage. Oh man, ich fühl mich wie acht, und es ist Weihnachten. Geschenke über Geschenke. Und ich bin ganz aufgeregt und freue mich kringelig, dass ich gar nicht still sitzen und den neuen Songs lauschen kann. Obwohl, so richtig neu sind die jetzt nicht, sondern eher Rares und Unveröffentlichtes. Und teilweise ganz schön anders, krachiger, verspielter, verwunschener, schöner im Vergleich zum regulären Album. Da guckt man erstmal verdutzt aus der Wäsche. Großartig! Aber auch ein ordentlicher Brocken. Durch die 18 Songs will sich erstmal durchwurschtelt werden. Lasst euch doch am Besten selbst überraschen! Ist doch auch blöd, wenn man schon vorher weiß, was im Ü-Ei drin ist, oder?<br />
Also, für diese Gourmet-Extra-Portion gibt’s glatt noch mal zwei Punkte obendrauf von mir. Da reicht ja bald unsere Bewertungsskala nicht mehr aus. Ach, wie schön. Ich glaube, ich liebe dich, DANIEL BENJAMIN!</p>
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		<title>THE SUNDAY DRIVERS  &#8211; Tiny telephone</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/the-sunday-drivers-tiny-telephone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karina Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die SUNDAY DRIVERS machen sich dem Hippietum verdächtig. Beweis eins: Zeilen wie “rainbows are colouring the sky” oder “sing when you’re happy” legen nahe, dass die Sonntagsfahrer vornehmlich in der Gegend um Haight-Ashbury anzutreffen sind. Beweis zwei wäre der entspannte, leicht psychedelische und immer beschwingte Pop. Dazu kommen noch verdächtige Gesichtsbehaarung und der Ort der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SUNDAY DRIVERS machen sich dem Hippietum verdächtig. Beweis eins: Zeilen wie “rainbows are colouring the sky” oder “sing when you’re happy” legen nahe, dass die Sonntagsfahrer vornehmlich in der Gegend um Haight-Ashbury anzutreffen sind. Beweis zwei wäre der entspannte, leicht psychedelische und immer beschwingte Pop. Dazu kommen noch verdächtige Gesichtsbehaarung und der Ort der Album-Aufnahme, die Tiny Telephone Studios in San Francisco, womit auch der Albumtitel wenig spektakulär geklärt wäre. So weit, so unauffällig. Überraschen tut es dann nämlich schon ein wenig, dass die SUNDAY DRIVERS aus Spanien kommen. Gut, viel Sonne und eine entschleunigte Lebensart sind den Spaniern ja auch nicht fremd. Und so finden sie vom Sonnenscheinfaktor her in PHANTOM PLANET und vom Sehnsuchtsfaktor her in den THRILLS ihre Brüder im Geiste. Ganz dicke Kumpels könnten sie allerdings mit den MAGIC NUMBERS sein, mit denen sie ganz offensichtlich die Liebe zu Sixties-California geprägten Harmonie-Gitarrenpop teilen. Wer den Sommer also noch nicht gehen lassen möchte, dem könnte mit „Tiny telephone“ geholfen sein.</p>
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		<title>MONEYBROTHER &#8211; Mount pleasure</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/moneybrother-mount-pleasure/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karina Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hörst du MONEYBROTHER, scheint dir die Sonne aus dem Arsch. Das weiß spätestens jeder, der diesen Vollsympath aus Schweden mal live erlebt hat. Dabei hatte er doch immer seine lieben Nöte mit der Liebe. Und betrachtet man das Cover des neuen Albums, scheint sich daran nicht viel geändert zu haben. Immer noch ramponiert und leicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hörst du MONEYBROTHER, scheint dir die Sonne aus dem Arsch. Das weiß spätestens jeder, der diesen Vollsympath aus Schweden mal live erlebt hat. Dabei hatte er doch immer seine lieben Nöte mit der Liebe. Und betrachtet man das Cover des neuen Albums, scheint sich daran nicht viel geändert zu haben. Immer noch ramponiert und leicht angeschlagen auf Krücken gestützt steht er da, der Anders Wendin. Ob es allerdings immer noch die gute Joanna ist, die ihn plagt, bleibt diesmal offen. Dafür gibt es aber ein wirklich herzerwärmendes Duett mit der herzerwärmenden ANE BRUN. Definitiv ein Glanzlicht der Platte. Dabei soll es auf dieser Platte gar nicht um Liebe und Verlust gehen, wie noch auf dem Vorgänger „To die alone“. Nein, diesmal hat der MONEYBROTHER nämlich Party mit Freunden gemacht. Na, wenn er sich da mal nicht irrt. Denn auch, wenn hier in „Down at the R“ die Lieblingskneipe besungen wird oder „Just another summer“ vom Älterwerden erzählt, das holde Geschlecht taucht trotzdem ständig auf. Langsam und düster war das letzte Album, meint Anders, „Mount pleasure“ dagegen sei sein Rock’n’Roll-Album. Moment, erinnern wir uns mal: „Reconsider me“ und „They’re building walls around us“ &#8211; das waren doch diese völlig atemlosen Singles, die uns in übergeschnappter Euphorie bekloppt auf dem Sofa haben rumspringen und schief mitsingen lassen. So voller Energie, dass die Füße voraus galoppierten, das Herz hinterher raste und der Verstand auf der Strecke blieb. Nun ja, also ich muss gestehen, „Just another summer“, die neue Single, kann da nicht ganz mithalten. Das ganze „Mount pleasure“ kann da eigentlich nicht ganz mithalten. Irgendwie ist ihm ein bisschen die Puste ausgegangen, könnte man meinen. Und eigentlich fühle ich mich ganz schlecht, das sagen zu müssen, denn es hört sich so negativ an. Das ändert nämlich alles nichts daran, dass der MONEYBROTHER dir immer noch die Sonne aus dem Arsch scheinen lässt, verdammt noch mal!<br />
Ach ja, Frau Holofernes, also die WIR SIND HELDEN-Judith, hat sich im Hidden Track auch aufs Album verirrt. Das sei nur der Vollständigkeit halber noch erwähnt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/moneybrother-mount-pleasure/">MONEYBROTHER &#8211; Mount pleasure</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
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