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	<title>Julia Ingold, Autor bei .:blueprint fanzine:.</title>
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	<description>online fanzine seit 2003</description>
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		<title>PAUL ARMFIELD &#8211; Blood, fish &#038; bone</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/paul-armfield-blood-fish-bone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Ingold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu Regen, Schnee, Schnupfen und Winterdepressionen liefert uns PAUL ARMFIELD den Soundtrack. Texte, die zum Nachdenken anregen in bester LEONARD COHEN-Tradition. Melodien, die schwer und langsam die philosophischen Fragen untermalen und intensivieren. Nach dem Hören von &#8222;Blood, fish &#38; bone&#8220; bleiben die Fragen offen. Subtile Traurigkeit und efeubewachsene Sehnsucht stecken in jeder einzelnen Note und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Regen, Schnee, Schnupfen und Winterdepressionen liefert uns PAUL ARMFIELD den Soundtrack. Texte, die zum Nachdenken anregen in bester LEONARD COHEN-Tradition. Melodien, die schwer und langsam die philosophischen Fragen untermalen und intensivieren. Nach dem Hören von &#8222;Blood, fish &amp; bone&#8220; bleiben die Fragen offen. Subtile Traurigkeit und efeubewachsene Sehnsucht stecken in jeder einzelnen Note und fahren nicht nur durch die Ohren, sondern auch durch jede einzelne Pore direkt in unsere vom Winter gepeinigte Seele. Und die Noten tragen Früchte, machen süchtig nach noch mehr Emporgehobenwerden, um dann ins Bodenlose zu stürzen &#8211; wenn wir wirklich den Fragen, die die Musik aufwirft, Raum in unseren Gedanken geben: &#8222;We don´t measure love by numbering each kiss/Don´t measure beauty by the launching of a ship/Don´t measure sorrow by weighing every tear/So why do we measure life in years?&#8220; Das Lied heißt &#8222;What every mother fears&#8220;. PAUL ARMFIELD ist eigentlich Buchhändler auf der Isle of Wight. Er ist über zwei Meter groß und nicht mehr ganz jung. Das hört man, und ich fühl mich beim hören schon ein paar Jahrzehnte zurückversetzt, aber in gut. Eine breite Instrumentierung macht das Album vielseitig und visualisiert (würde man sagen, wenn die Instrumente Farben wären) so eindringlich die verschiedensten Facetten von Melancholie. Mit dabei sind zum Beispiel Mandoline, Ukulele, Flöte, Banjo, Mundharmonika und Orgel. Das Coverartwork kann sich ebenfalls sehen lassen: Das Layout ist unterlegt mit Linolschnitten von PAUL ARMFIELD, und die mitwirkenden Musiker sind sogar mit Linolschnitten von ihm portraitiert, darunter auch ein Selbstportrait. Und das sind wahnsinnige Linolschnitte. Das macht alles so einen ehrlichen Eindruck, dass er auch optisch arbeitet, eigentlich Bücher verkauft und immer so viel Fragen stellt&#8230; Hier gibt´s nichts hinzuzufügen und auf keinen Fall etwas wegzunehmen. PAUL ARMFIELD ist fertig und stimmig, sehr schön.</p>
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		<title>TONE &#8211; Small arm of sea</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/tone-small-arm-of-sea/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Ingold]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TONE heißt eigentlich Sofie Nielsen und kommt aus Aalborg im schönen Dänemark. Das meint man auch zu hören. Die Musik erinnert an skandinavische Sachen wie BJÖRK oder UNDER BYEN. Ihre Auftritte sind wohl mehr Performance Art als Konzert, immer mit VJ und so. Das komplette Album kann kostenlos auf tonetone.org heruntergeladen werden. Ich kann mich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>TONE heißt eigentlich Sofie Nielsen und kommt aus Aalborg im schönen Dänemark. Das meint man auch zu hören. Die Musik erinnert an skandinavische Sachen wie BJÖRK oder UNDER BYEN. Ihre Auftritte sind wohl mehr Performance Art als Konzert, immer mit VJ und so. Das komplette Album kann kostenlos auf tonetone.org heruntergeladen werden. Ich kann mich nicht erwehren, während ich &#8222;Small arm of sea&#8220; höre, ununterbrochen an COCOROSIE erinnert zu sein. Egal ob die Art der Stimme, die Art des Gesangs, die Verwendung von synthetischen und Alltagsgeräuschen, die Instrumentierung und die Art der Beats &#8211; alles kennt man schon von Sierra und Bianca Casady. Trotzdem ist ein eigenständiges Album entstanden und sicher sind TONEs Einflüsse auch die anderen Bands des sogennanten New Weird America und natürlich die schon viel länger als COCOROSIE tätige BJÖRK. Mehr Kunst als Musik verrät der erste Satz des Albums den programmatischen und künstlerischen Schwerpunkt: &#8222;My mind exploded once or twice&#8220;. Paradigmatisch führt uns TONE vor, wie man heutzutage Drogenmusik macht. Verschrobene Beats, schmerzverzerrte Frauenstimme und ein bisschen Selbstironie fügen sich zu einem einzigen großen Organismus zusammen, der durch die Atmosphäre in verqualmten Zimmern zu wabern scheint. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas irgendwann mal alt klingt, wie JEFERSSON AIRPLANE für uns heute. Aber eigentlich ist das, was TONE macht, gerade ziemlich modern und deswegen wahrscheinlich nicht besonders zeitlos und auch nicht revolutionär. Trotzdem ein stimmiges Ganzes, auch die Homepage ist sehenswert. Auf jeden Fall hat TONE Potential zwar nicht in den Charts groß raus zu kommen, wie man so schön sagt, aber die Kunstinteressierten werden bestimmt noch von der ein oder anderen Performance oder Video-Kunst von Sofie Nielsen lesen.</p>
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		<title>TIMO BREKER &#8211; Learn &#038; wait</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/timo-breker-learn-wait/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Ingold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Friedliche Gitarrenklänge schweben dir entgegen, wenn das erste Lied erklingt, und du bist gleich ein bisschen getröstet, auch wenn du vorher gar nicht traurig warst. Die EP mit fünf Stücken hat außerdem von vornherein einen Bonuspunkt bei mir, weil schon das erste Lied &#8222;Julia&#8220; heißt und weil Timo Breker das &#8222;Julia&#8220; so schön und ergreifend [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Friedliche Gitarrenklänge schweben dir entgegen, wenn das erste Lied erklingt, und du bist gleich ein bisschen getröstet, auch wenn du vorher gar nicht traurig warst. Die EP mit fünf Stücken hat außerdem von vornherein einen Bonuspunkt bei mir, weil schon das erste Lied &#8222;Julia&#8220; heißt und weil Timo Breker das &#8222;Julia&#8220; so schön und ergreifend singt&#8230; Das Stück ist die Einleitung zu einer Bilderbuch-Pop-Singer/Songwriter Scheibe. Herzerweichende Melodien an der Gitarre, manchmal mit Hilfe von Schlagzeug oder anderen Instrumentenfreunden, stehen im Dialog mit dem irgendwie gefühlvollem Gesang. Diese Stimme &#8211; manchmal schroff, manchmal erhebt sie sich in unerwartete Höhen, und diese Sperenzchen machen die ganze Sache ungefähr poppig. Hier und da klingt auch ein bisschen TIGER LOU-mäßiges, mitreißendes runter-runter-rauf-rauf-runter-rauf Gittarrenanschlagen durch. Das Ergebnis ist ein bisschen Lebensmut verkleidet als Melancholie &#8211; für Freunde von JOSHUA RADIN, DENISON WITMER und all den anderen und auch für Freunde von JACK JOHNSON in traurig ganz nett anzuhören. Zum Glück ist es aber doch nicht &#8211; muss ich zu seiner Verteidigung sagen &#8211; so Gute-Laune-Musik wie die von dem guten Jack. Trotzdem lässt sich aber nicht unbedingt etwas Besonderes oder Spektakuläres finden. Dass man den Guten unter den vielen traurigen Jungs mit Gitarre wiedererkennen würde, bezweifle ich eher. Aber!! Das ist auch erst der Anfang. Das ist die Debüt-EP des 21jährigen Hamburgers und die ist schon mal nicht schlecht. Wirklich. Das hat auf jeden Fall Potential. Und auch die Aufmachung ist sehr nett. TIMO BREKEr sitzt auf dem Cover der Papp-Klapp-CD-Hülle, die in sehr schönen Farben gehalten ist, in gebührender Emo-Pose neben Büchern. Das ist eine so schöne Idee, weil zu erkennen ist, wie die Bücher heißen und das ist ein sehr nettes Feature für die Verliebten ins Detail. Insgesamt nichts Besonderes, aber gut. Deshalb bekommt die Scheibe weil das erste Lied &#8222;Julia&#8220; heißt, weil die Musik zwar nicht aufsehenerregend aber rührend ist, ganze 7 Sterne.</p>
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		<title>YEARS &#8211; s/t</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/years-s-t/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Ingold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>YEARS ist das Solo-Projekt von Ohad Benchetrit, der auch an DO MAKE SAY THINK und BROKEN SOCIAL SCENE beteiligt war; und dieses Album sein Debüt. Soweit die notwendigen Fakten. Interessanter ist, dass der letzte Roman von Virginia Woolf auch &#8222;The years&#8220; heißt und dass darin so eine Art Familiensaga erzählt wird. Genauso ist dieses Instrumental-Album [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>YEARS ist das Solo-Projekt von Ohad Benchetrit, der auch an DO MAKE SAY THINK und BROKEN SOCIAL SCENE beteiligt war; und dieses Album sein Debüt. Soweit die notwendigen Fakten. Interessanter ist, dass der letzte Roman von Virginia Woolf auch &#8222;The years&#8220; heißt und dass darin so eine Art Familiensaga erzählt wird. Genauso ist dieses Instrumental-Album vom ersten bis zum letzten Ton wie eine Geschichte, am meisten wie ein Märchen. Das erste Stück erinnert auf verrückte Weise an die Suite &#8222;Morgenstimmung&#8220; von EDVARD GRIEG, ein norwegischer Komponist der Romantik. Der Geist dieser Suite scheint darin eingefangen. Ich glaube, wenn EDVARD GRIEG jetzt leben würde, hätte er &#8222;Kids toy love affair&#8220; geschrieben. Hört euch mal beide Stücke an, es ist unglaublich!! Und sehr schön. Unser Märchen beginnt also am Morgen und geht dann weiter wie eine Hommage an das Morgenrot &#8211; das zweite Stück klingt nach einer intensiven Auseinandersetzung mit JEFFERSON AIRPLANE, ohne die wir ja nie gelernt hätten, wie so psychedelisches Zeug eigentlich klingen muss. Dann verschlägt es uns weiter zurück in die Nacht und im Verlaufe der weiteren Klänge begegnen einem dann doch eher jüngere Sachen wie JOAN OF ARC, SIGUR RÓS, ALAMAAILMAN VASARAT, ROADSIDE MONUMENT, THE ALBUM LEAF und viele, viele andere. Das heißt aber keineswegs, dass die Musik von YEARS wie eine dieser Bands klingt, sondern nur, dass davon ab und zu was durchschimmert, aber immer auf eine Weise, wie man Bilder aus Zeitschriften zu einer ganz eigenständigen Collage verarbeitet. Vergleichbar sind damit vielleicht EXPLOSIONS IN THE SKY oder YNDI HALDA, das heißt, wer die beiden mag, wird YEARS auch sehr, sehr mögen, aber es ist trotzdem anders. Wichtig ist auch, dass das Album kein astreines Instrumental-Album ist, sondern, dass in einem Lied gesungen wird. Und das ist sehr schlau eingefädelt, weil dieser Gesang dadurch so herausragt aus dem Rest, dass er den Text für alle Lieder zu liefern scheint. Ich konnte nicht alles verstehen, aber es wird gesungen &#8222;don’t be sad&#8220; und das ist so perfekt eingebettet in das Stück, das heißt &#8222;A thousand times a day (someone is flying)&#8220;. Und man glaubt es einfach, dass das so ist, dass man lieber nicht traurig sein sollte. Die Komposition des ganzen Albums scheint einem das kontinuierlich ins Ohr zu flüstern. Es ist überhaupt nicht schlimm, dass die Lieder sonst keine Texte haben. Dafür gibt es unglaublich neugierig machende Titel. Vielleicht ist das ungefähr so wie mit abstrakten Bildern und deren Titeln, man muss sie sich genau anschauen und recherchieren, um dahinter zu steigen. Ich habe in letzter Zeit aber vielleicht auch zuviel Die Drei ??? gehört. Jedenfalls heißt ein Lied &#8222;September 5. October 21. 2007.&#8220; Da wüsste man ja schon gerne, was an diesen Tagen vorgefallen ist. Bei Wikipedia bin ich dann auf einen norwegischen Singer/Songwriter gestoßen, der am 5. September 2007, im Alter von 31 Jahren irgendwie an Medikamenten starb. Er war früher Postbote gewesen und fing an, Lieder zu schreiben, nachdem er ELLIOTT SMITH gehört hatte. Und ELLIOTT SMITH hat sich am 21. Oktober 2003 (angeblich) selbst erstochen. Nicht 2007 zwar, aber immerhin! Kann natürlich auch was ganz anderes gemeint sein mit den Daten&#8230;oder gar nichts. Man kann sich auch einfach ohne Theorie in diese Musik fallen lassen. Sich YEARS ins Ohr stöpseln und mitten aus der U-Bahn und aus der Menge verschwinden, irgendwohin, nach Nimmerland oder so oder sich in sich selber verlaufen Richtung Träume und mühsam wieder zurück wandern, wenn die Zaubertöne verschwunden sind. Sehr poetisch. Aber ehrlich, es ist doch jedes mal aufs Neue erstaunlich, wenn es jemand schafft, obwohl es schon so viel Musik gibt, und darunter auch einige großartige, neue großartige Musik zu komponieren.</p>
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		<title>RESEDA &#8211; When life and art collide</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/reseda-when-life-and-art-collide/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Ingold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manche Lieder sind wie Gedichte oder wie Bilder, vollkommen komponiert. Bestimmte Formelemente tauchen immer wieder auf, um den Inhalt zu unterstreichen und so. Wenn das dann nicht nur im Kleinen gelingt, sondern im Großen, so dass ein Gedichtband mit eigenständigen aber doch aufeinander verweisenden und voneinander abhängigen Gedichten entsteht, ist dieser gelungen. &#8222;When life and [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Lieder sind wie Gedichte oder wie Bilder, vollkommen komponiert. Bestimmte Formelemente tauchen immer wieder auf, um den Inhalt zu unterstreichen und so. Wenn das dann nicht nur im Kleinen gelingt, sondern im Großen, so dass ein Gedichtband mit eigenständigen aber doch aufeinander verweisenden und voneinander abhängigen Gedichten entsteht, ist dieser gelungen. &#8222;When life and art collide&#8220; ist wie so ein Gedichtband, das ist eine CD wie ein Buch voller Balladen. Alle kleinen Einheiten, aus denen das Album besteht, spielen miteinander, gehören irgendwie zusammen und bringen einen damit immer wieder an den entscheidenden Punkt ihrer Botschaft. Die Textbausteine, die Melodien, die Art und Weise des Gesangs oder der Einsatz der Trompete, des Cello oder der Trombone an bestimmten Stellen handeln immer davon, wie zart, verletzlich und traurig in Wirklichkeit doch jedes Ding ist. So präzise wie Vögel fliegen, fangen RESEDA unsere Gefühle ein und die Last, die auf uns liegt, weil wir anders sind, weil wir nie genug sein werden&#8230; Es entsteht eine Musik, die Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat, was sich ja auch schon durch den Titel zeigt – wieder so eine schöne Parallele im Gesamtkunstwerk. Nur schade, dass sie das Album jetzt raus bringen – ein halbes Jahr zu früh oder zu spät – es ist nämlich definitiv Wintermusik. Es ist genau der richtige Soundtrack für dunkel um halb fünf, Tee trinken und dabei ein bisschen Melancholie und Weltschmerz zelebrieren. Aber im Sommer will so was keiner hören. Man muss sie aber entschuldigen, RESEDA kommen aus Schweden, und bekanntlich ist es ja noch weiter im Norden nie so richtig heiß und Sommer. Da macht man eben immer Musik für Leute, die es gerne balladenhaft, mit deprimierenden Texten und tragischer Steigerung – wo am Ende dann die Geigen einsetzen – haben. Also; sehr schön, ich würde sogar sagen filigran und irgendwie schwebend, aber eben Wintermusik&#8230;</p>
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