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	<title>Hubert Wastl, Autor bei .:blueprint fanzine:.</title>
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	<description>online fanzine seit 2003</description>
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		<title>TONIA REEH &#8211; Fight of the stupid</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/tonia-reeh-fight-of-the-stupid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hubert Wastl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2013 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit ihrem neuen Album &#8222;Fight of the stupid&#8220; lässt sich TONIA REEH ein weiteres Mal in ihrem musikalischen Selbstfindungsprozess über die Schulter hören und man ist sich dabei nicht immer sicher, ob es nun um ihre Selbstwerdung oder um die eigene geht. Bereits das Vorgängeralbum &#8222;Boykiller&#8220; wies entschieden in eine neue Richtung: Weg von den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrem neuen Album &#8222;Fight of the stupid&#8220; lässt sich TONIA REEH ein weiteres Mal in ihrem musikalischen Selbstfindungsprozess über die Schulter hören und man ist sich dabei nicht immer sicher, ob es nun um ihre Selbstwerdung oder um die eigene geht.<br />
Bereits das Vorgängeralbum &#8222;Boykiller&#8220; wies entschieden in eine neue Richtung: Weg von den Elektroklängen, hin zu Stimme und Klavier. Dabei streifte die Musikerin nicht nur ihren alten Künstlernamen MONOTEKKTONI ab und begann mit ihrem bürgerlichen sozusagen einen Neustart, sondern räumte dadurch den Blick in seelische Untiefen frei. Das neue Album geht nun konsequent diesen Weg weiter und zeigt dabei neue Facetten. Erweiterte &#8222;Boykiller&#8220; den Raum in die Tiefe, so gestaltet &#8222;Fight of the stupid&#8220; diesen neu gewonnenen Horizont nun mit manchmal sehr vertrackten Kompositionen aus. Zur Unterstützung holte sich die Künstlerin hierfür den Schlagzeuger Tim Schierenbeck mit ins Boot, der mit durchaus ungewöhnlicher Schlagwerkinstrumentierung manchen Songs eine schräge, sogar morbide Note verleiht. Dennoch finden sich auch eher eingängige Songs auf der Platte, wie beispielsweise das melancholische &#8222;Stolen&#8220;. So stellen sich am Ende für mich nur die Fragen, weshalb erstens im schön formulierten Artistinfo des Labels die Heimatstadt der Berlinerin TONIA REEH für meinen Geschmack etwas überbetont wird und zweitens Omar Rodriguez-López (BOSNIAN RAINBOWS, THE MARS VOLTA), der laut Info bei zwei Songs &#8222;mit ein paar sparsam eingestreuten Gitarrenfiguren aushalf&#8220;, erwähnt werden muss. Unter uns: Wo diese Ausnahmesängerin, die mich hinsichtlich der Klangfarbe ihrer Stimme teilweise sehr an JOHNETTE NAPOLITANO erinnert, herkommt und wer auf dieser Platte irgendwo im Hintergrund eine Gitarrenspur eingespielt hat, ist mir (mit Verlaub) ziemlich schnuppe. Vielleicht und wahrscheinlich habe ich aber an dieser Stelle nur einen empfindlichen Nerv.</p>
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		<title>MOTORPSYCHO &#8211; Still life with eggplant</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/motorpsycho-still-life-with-eggplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hubert Wastl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was, so fragt der aufmerksame Hörer, folgt dem &#8222;Einhorn, das dem Tod trotzte&#8220;? Und so erscheint es doch nur stimmig, ein &#8222;Stillleben mit Aubergine&#8220; anzufügen. Doch bevor ich mich schon an dieser Stelle durch meine stumpfen Übersetzungsversuche der Albentitel gänzlich ins Aus manövriere, sei gleich mal festgehalten: Dieses Album ist einer der lebendigsten Beweise dafür, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was, so fragt der aufmerksame Hörer, folgt dem &#8222;Einhorn, das dem Tod trotzte&#8220;? Und so erscheint es doch nur stimmig, ein &#8222;Stillleben mit Aubergine&#8220; anzufügen.<br />
Doch bevor ich mich schon an dieser Stelle durch meine stumpfen Übersetzungsversuche der Albentitel gänzlich ins Aus manövriere, sei gleich mal festgehalten: Dieses Album ist einer der lebendigsten Beweise dafür, dass psychedelische Musik keinesfalls im Irrationalen kulminieren muss und dabei trotzdem wundervoll ekstatisch bleibt. Und so musste ich fast ein wenig lächeln, als ich im Info des Labels las, dass das Vorgängeralbum &#8222;The death defying unicorn&#8220; den totalen Fokus der Band abverlangte (das erscheint mehr als logisch), aber dass dadurch &#8222;der normale Output erst mal ins Hintertreffen geriet.&#8220; &#8211; &#8222;Still life with eggplant&#8220; ist keineswegs &#8222;normaler&#8220; Output. Die mittlerweile über 20 Jahre bestehende norwegische Band lehrt BLACK SABBATH-Riffs das Swingen, wirft sich mit Hingabe in dionysische Wellen, scheint sich aber trotzdem nie zu verlieren, so dass einem erst am Ende klar wird: Da sind alle Dinge an der richtigen Stelle. Obwohl es so scheint, dass die insgesamt fünf Songs so angelegt sind, dass sie nicht auf Einzelheiten verweisen wollen, sondern den Hörer schlicht für eine ganze Reise plus Gehirnwäsche einladen, möchte ich dennoch den Song &#8222;Ratcatcher&#8220; hervorheben, bei dem dann doch eine gewisse songbezogene Ausrichtung durchscheint. Die mehrstimmig gesungenen Melodiebögen im Refrain tauchen plötzlich als eingängige Hookline aus dem fieberhaften Jenseitigen auf und setzen sich gelungen ab.<br />
Doch wer hier leicht zugängliche Kost erwartet, sollte lieber die Finger davon lassen. MOTORPSYCHO präsentieren hier Musik, die Zeit und Hingabe abverlangt.</p>
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		<title>BLACKMAIL &#8211; II</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/blackmail-ii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hubert Wastl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das waren noch Zeiten, als 1997 Schwester Hildegard mit aufs Plattencover durfte. Oder besser: Mit drauf musste, um mit dem damals verpönten Hairspray-Rockimage zu brechen. Ja, das war ein Hingucker! Wer hätte gedacht, dass 16 Jahre später die olle Hildi durch zwei dreckige Schrottplatz-Juggis ersetzt werden würde, die vor einem vergammelten Ami-Schlitten dann doch nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das waren noch Zeiten, als 1997 Schwester Hildegard mit aufs Plattencover durfte. Oder besser: Mit drauf musste, um mit dem damals verpönten Hairspray-Rockimage zu brechen. Ja, das war ein Hingucker! Wer hätte gedacht, dass 16 Jahre später die olle Hildi durch zwei dreckige Schrottplatz-Juggis ersetzt werden würde, die vor einem vergammelten Ami-Schlitten dann doch nicht so ganz dreckig aussehen, ja eher eine Art US-Roadmovie-Style transportieren?<br />
Ich lass mal das ganze Vorgedöns von wegen zweites Album &#8222;II&#8220; mit zweitem Sänger, 20 Jahre BLACKMAIL, vielleicht sogar die wichtigste deutsche Rockband, etc. weg, und komme zur Musik. Erstens: Es gibt zehn Independent-Rock-Songs (so nennt man das doch, oder?) mit dicken Oberarmen (also dann doch kein Indie?) zu hören. Doch, und das muss man den vier Jungs lassen: Die antrainierte Masse hinsichtlich Produktion, wie Arrangements steht ihnen gut. Der Song &#8222;Impact&#8220; klingt so wie er heißt. Ein schwerer Einschlag wird durch hymnenhafte Melodie verstärkt. Zweiter Song, und gleichzeitig zweiter Anspieltip: &#8222;The rush&#8220;. Hier wird der vielleicht noch liegengebliebene Alt-Fan mit aufs Boot gehievt. Noch ein Wort zum kurzen Intermezzo &#8222;La futura&#8220;, bei dem laut Internetrecherche Kurt Ebelhäuser selbst am Mikrofon steht. Ich frage mich nur, weshalb er keinen Song in Normallänge singen durfte, denn der Wechsel tut der Platte, ohne den Einsatz von Mathias Reetz schmälern zu wollen, insgesamt gut. Wer es gern anfangs etwas balladesk mag, dem kann noch &#8222;Day of doom&#8220; empfohlen werden.<br />
Das Beste, was mit dieser Platte aber einhergeht, ist die Nachricht der Genesung von Drummer Mario Matthias. Auch wenn für mich die Schlagzeugarbeit der letzten Platte &#8222;Anima now!&#8220; von Aushilfsdrummer Anton Zaslavski dadurch interessanter wirkte, weil meistens solche Bands mit Schwester Hildegard auf dem Plattencover keinen Drummer mit solch hohem spielerisch-technischem Niveau beschäftigen. Trotzdem: Genesungs-Nachrichten liest man gerne, vor allem wenn dadurch ein gutes Stück Musik gesichert wird. BLACKMAIL werden also erwachsen. Ich hoffentlich bald auch. Übrigens: der Wikipedia-Eintrag über Roadmovies gibt gut die Stimmung der Platte wieder. Ein bisschen schmalzig, ein bisschen Herzschmerz, ein bisschen von gestern, ich fühl mich wohl.</p>
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		<title>TOUNDRA &#8211; II</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/toundra-ii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hubert Wastl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Album wäre definitiv ein Beweis für das erste Gossensche Gesetz. Vorausgesetzt man wollte das Hören von Musik in ökonomischer Terminologie beschreiben. Oder vielleicht etwas anders formuliert: TOUNDRA und ihr Album &#8222;II&#8220; – jenseits der Sättigung aller Hörgewohnheiten. Die spanische Band präsentiert zwar ausgefuchste Instrumentalmusik (und das muss man ihnen wirklich zugestehen), doch auf weiten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Album wäre definitiv ein Beweis für das erste Gossensche Gesetz. Vorausgesetzt man wollte das Hören von Musik in ökonomischer Terminologie beschreiben. Oder vielleicht etwas anders formuliert: TOUNDRA und ihr Album &#8222;II&#8220; – jenseits der Sättigung aller Hörgewohnheiten.<br />
Die spanische Band präsentiert zwar ausgefuchste Instrumentalmusik (und das muss man ihnen wirklich zugestehen), doch auf weiten Strecken, oder besser gesagt, auf den meisten Strecken dieses Albums (man verzeihe mir meine Stumpfheit), reicht´s einfach. Dieses ewige Rockbandgespiele, das sich, wie ich finde, nicht nur so anhört, als wär´s eine erste Wiederholung von schon bereits Wiederholtem, trifft mit dem Albumtitel &#8222;II&#8220; in wahrscheinlich ungewollter Art und Weise den Nagel auf den Kopf: Hier hört man eben nicht nur die erste Wiederholung von schon zigmal Dagewesenem, sondern die zweite. Die Fahrt durch die Bass-Schlagzeug-Gitarren-Wüste lässt bei mir seltsamerweise immer wieder den Gedanken aufblitzen, dass dieses Album wahrscheinlich das Schlechteste ist, was ich in meinem Leben jemals hören musste. Doch bei anderen Teilen dieses Albums, wie z.B. &#8222;Bizancio&#8220;, bei dem die Band auch mal Streicher und ein Piano mit in die Songstrukturen aufnimmt, und so dann doch einen schönen Spannungsbogen hinbekommt, habe ich ein furchtbar schlechtes Gewissen, diesen Gedanken gehabt zu haben. Ja, man täte der Band unrecht, würde man ihre Liebe zu den Formen ihrer Musik außen vor lassen. So ist auch diese Platte am besten in Worten beschrieben: Man hört die Liebe zum Spiel der Instrumente und manchmal kommt dabei eine schöne Atmosphäre zustande, doch werde ich mir dieses Album wahrscheinlich nie wieder anhören, weil ich das Gefühl nicht loswerde, dass die Musiker bei aller Liebe zum Spiel, mich als Zuhörer einfach vergessen.</p>
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		<title>TONIA REEH &#8211; Boykiller</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/tonia-reeh-boykiller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hubert Wastl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist doch so, dass, wenn man weiß, dass man etwas wirklich gut kann, dann sollte man es auch tun. Und zwar ohne Abschweife. Ohne Wenn und Aber. Man sollte die Nebensächlichkeiten ignorieren und sich voll und ganz auf das Pure konzentrieren. Ich mag das. Und ich liebe es, wenn ich Menschen begegne, die es [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch so, dass, wenn man weiß, dass man etwas wirklich gut kann, dann sollte man es auch tun. Und zwar ohne Abschweife. Ohne Wenn und Aber. Man sollte die Nebensächlichkeiten ignorieren und sich voll und ganz auf das Pure konzentrieren. Ich mag das. Und ich liebe es, wenn ich Menschen begegne, die es tun und darin wirken wie ein Fisch im Wasser.<br />
TONIA REEH lässt bei ihrem Album &#8222;Boykiller&#8220; so ziemlich alles weg, was von ihren beiden Instrumenten, nämlich der Stimme und dem Klavier, ablenken könnte. Was übrig bleibt, sind elf Songs, in denen es ausschließlich um die Spannung dieser beiden Zahnräder geht, die so ineinander greifen, als wären sie die Mechanik für ein inneres Kopf- und Herzkino, das beim Einschalten eine eigene, innere Welt beschreibt. Eine Welt aus Musik, reduziert auf das, was eben Musik zu derselben macht: Gefühl, Gefühl und nochmal Gefühl. Und wie man ja weiß, sind es die Kleinigkeiten, die einen glücklich machen: So wie ein Zittern in der Stimme, das wirklich nur angedeutete Schluchzen, bevor ein lang gesungener Ton der Stille den Raum überlässt, oder das dynamische Spiel zwischen Tempo, Rhythmus, aber auch Lautstärke des Klavierspiels und TONIA REEHs Stimme. Die Bandbreite meiner Assoziationen reicht allemal von Gedanken an die alte Kinderfotokiste, die man schon seit gefühlten hundert Jahren an einem Regensamstag nicht mehr durchwühlt hat bis hin zu &#8222;theatralisch-romantischen Herbstlandschaftsspaziergängen&#8220;, die gerade in diesen Tagen doch wirklich schön sein können. Zugegeben, es sind beinahe ausschließlich melancholische Stimmungen, die beschrieben werden und auch die Kompositionen sind keine, die man mal eben so hört. Man wird aufgefordert zuzuhören, sich einzulassen auf die eher ungewöhnliche Stimme wie auch Stimmung. Doch tut man es, legen sich die Stücke wie warme, schwere Wolldecken auf einen.<br />
Zum Schluss bleibt mir nur noch der Wunsch, dass TONIA REEH mit ihrem Klavier mal nach München reist und die Entschuldigung für den Vergleich mit AMANDA PALMER, den ich aber fast noch aussprechen muss. Ähnliches Kaliber, meine sehr verehrten Damen und Herren!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/tonia-reeh-boykiller/">TONIA REEH &#8211; Boykiller</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
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