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	<title>Michael Busemann, Autor bei .:blueprint fanzine:.</title>
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	<description>online fanzine seit 2003</description>
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		<title>LAMBCHOP &#8211; 01.08.2017, Hamburg (Sommer in Altona)</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/lambchop-01-08-2017-hamburg-sommer-in-altona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Busemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2017 22:07:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Livereviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man als Schreiberling für eine Veranstaltung akkreditiert wird, so geschieht dies selbstverständlich nicht nur, um ein Informationsbedürfnis seitens der geneigten Leserschaft zu stillen, sondern immer auch um zu werben. Und da der &#8222;Sommer in Altona&#8220; im Laufe dieses Monats noch einige hochkarätige Veranstaltungen auf dem Plan hat, möchte ich genau dies hier tun. Etwas [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man als Schreiberling für eine Veranstaltung akkreditiert wird, so geschieht dies selbstverständlich nicht nur, um ein Informationsbedürfnis seitens der geneigten Leserschaft zu stillen, sondern immer auch um zu werben. Und da der &#8222;Sommer in Altona&#8220; im Laufe dieses Monats noch einige hochkarätige Veranstaltungen auf dem Plan hat, möchte ich genau dies hier tun.<br />
Etwas verwirrt waren sowohl ich als auch meine Begleitung zunächst, als wir das Veranstaltungsgelände betraten und das kleine Zirkuszelt sahen. Wir suchten ein größeres, denn in diesem kleinen Zelt sollte doch nicht etwa LAMBCHOP spielen. Doch so sollte es sein, ein anderes Zelt war nicht da, und das versprach schon vor dem Konzert einiges, denn vor nicht einmal dreihundert Gästen eine seiner Lieblingsbands zu sehen, verspricht Besonderes. Immerhin hat diese Band vor nicht einmal fünf Monaten in der mal wieder ausverkauften Elbphilharmonie gespielt.<br />
Den Auftritt auf dem „Sommer in Altona“ bestritt die Band um Sänger Kurt Wagner zu dritt mit dem Bassisten Matt Swanson und dem Pianisten Tony Crow. Die Frage aus dem Publikum, wo denn bitte der Schlagzeuger sei, wurde wortlos mit einem Fingerzeig auf das Macbook beantwortet. Und gewissermaßen, so bemerkte Herrn Wagner gegen Ende des Konzerts augenzwinkernd, schloss sich damit ein Kreis, denn als die Band 1986 begann, bestand sie ebenfalls nur aus drei Leuten plus einem Drumcomputer.<br />
Gespielt wurde folgerichtig fast ausschließlich Material des aktuellen Albums „Flotus“, auf dem die Band erstmals verstärkt mit elektronischen Elementen arbeitete, die sich aber nie zu weit in den Vordergrund drängen, sondern auf reduzierte Flächen, Beats und insbesondere Stimm-Manipulation beschränken. Und mit eben dieser hatte Kurt Wagner, der das Konzert nicht wie üblich sitzend bestritt, sondern mehr als sonst den Frontmann gab, offensichtlich jede Menge Spaß.<br />
Passend zum fast schon familiär kleinen Rahmen des Konzerts spielte die Band nie lauter als in gehobener Zimmerlautstärke und erreichte damit eine wohlige Intensität, in der jedes noch so kleine Detail seinen Platz fand. So war der Anschlag der Gitarrensaiten zuweilen lauter als das verstärkte Signal zu hören, jede Mundbewegung von Herrn Wagner als solche wahrzunehmen. Für die Unterhaltung zwischen den Songs fühlte sich Tony Crow verantwortlich, der zwei oder drei Witze über die derzeitige US-Regierung zum Besten gab, keine sonderlich guten zwar, aber über die Minister müsse man sich mit dem Lustigmachen beeilen, man wisse schließlich nie, wann sie wieder entlassen würden.<br />
Schön war es, darin waren sich an diesem Abend alle einig, so ließ die Band sich noch zu einer zweiten Zugabe hinreißen, obwohl sie schon länger gespielt hatten, als vereinbart war.<br />
Werbung war dieses Konzert allein aufgrund seiner Atmosphäre, für den „Sommer in Altona“ und wer diese am vergangenen Dienstag verpasst hat, hat noch den ganzen August Zeit, sich zu überzeugen. Vielleicht bei STEREO TOTAL, vielleicht bei BRANT BJORK oder JOCHEN DIESTELMEYER. Das komplette Programm kann <a href="http://sommerinaltona.de/" target="_blank" rel="noopener" class="broken_link">hier</a> eingesehen werden.</p>
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		<title>MIRA CALIX &#8211; Eyes set against the sun</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/mira-calix-eyes-set-against-the-sun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Busemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ich muss noch in den Wald und Kräuter sammeln, der Zaubertrank neigt sich dem Ende.“ „Nein, du bekommst nichts, vergiss nicht, dass du als Kind in den Topf gefallen bist.“ Das sind die Dinge für die man Miraculix, den schrulligen Druiden der Gallier kennt. Ich weiß nicht, ob MIRA CALIX ihren Namen an die Comic-Figur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Ich muss noch in den Wald und Kräuter sammeln, der Zaubertrank neigt sich dem Ende.“ „Nein, du bekommst nichts, vergiss nicht, dass du als Kind in den Topf gefallen bist.“ Das sind die Dinge für die man Miraculix, den schrulligen Druiden der Gallier kennt. Ich weiß nicht, ob MIRA CALIX ihren Namen an die Comic-Figur angelehnt hat, aber nahe liegend wäre es, denn auch sie ist gern im Wald, doch sammelt sie dort keine Kräuter, sie sammelt Töne, Geräuschkulissen, um diese in ihre Musik einfließen zu lassen, sie mit ihr zu verbinden. Und dafür nimmt sie ihr Equipment auch schon mal mit &#8218;raus, um ihre Songs direkt vor Ort aufzunehmen.<br />
„Eyes set against the sun“ ist das dritte Album der verspielten Engländerin, und es ist voll mit tollen Atmosphären, interessanten Klängen, die sie wie Pinselstriche verwendet. Ihre Musik ist minimal, oft kaum mehr als Ambient, Klangkollage, nur selten setzt sich wie in den Stücken „The Stockholm syndrome“ oder in „Umbra/Penumbra“ ein Beat durch. „A cereus night“ wird von vereinzelten Piano-Noten zusammengehalten, in „Tilsammans“ ist es ein Xylophon, dazwischen zirpt es, dröhnt oder scheppert, plätschert oder klopft. An manchen Stellen können wir auch ihre Stimme singen hören oder einen Kinderchor wie aus einigen hundert Metern Entfernung.<br />
Strukturen hat das Ganze wenig, dafür aber einen Fluss, dem man stets folgen kann, nie wird es zu anstrengend, auch wenn MIRA CALIX zu jeder Sekunde Aufmerksamkeit verlangt. Diese Musik ist nicht unterhaltsam, auch nicht gesellig. „Eyes set against the sun“ ist Kunst und sollte auch als solche verstanden werden. Ein Album voller Gegensätze: Kalt und warm, weich und hart, leise und laut, organisch und synthetisch, nah und fern, drinnen und draußen, in der Dusche oder im Unterholz.</p>
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		<title>THE WINCHESTER CLUB &#8211; Negative liberty</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/the-winchester-club-negative-liberty/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Busemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch oder gerade für Post-Rock-Kapellen ist das Leben lange schon nicht mehr so einfach wie es war. Denn mittlerweile gehört dieses Genre nicht mehr zu den jüngsten und bei dem einen oder anderen Schreiber, als Beispiel nenne ich mal mich selbst, hat sich, vorsichtig formuliert, im Laufe der Zeit eine gewisse Sättigung eingestellt. Denn so [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch oder gerade für Post-Rock-Kapellen ist das Leben lange schon nicht mehr so einfach wie es war. Denn mittlerweile gehört dieses Genre nicht mehr zu den jüngsten und bei dem einen oder anderen Schreiber, als Beispiel nenne ich mal mich selbst, hat sich, vorsichtig formuliert, im Laufe der Zeit eine gewisse Sättigung eingestellt. Denn so interessant manche Scheiben nach wie vor sind, die dieser Art von Musik entspringen, so schwer fällt es mittlerweile doch, immer wieder andere Worte für eine im Grunde immer ähnliche Sache zu finden. Was zur Folge hat, dass derlei Beschreibungen sich mittlerweile ähnlich oft wiederholen wie das Beschriebene selbst.<br />
Der WINCHESTER CLUB gehört ebenfalls zu den typischen Vertretern des Post-Rock, mit der Einschränkung, dass diese Band sich, ähnlich wie schon zu Zeiten ihres Debüts, die so genretypischen Kraftausbrüche spart und überwiegend leise zu Werke geht. Ihre Songs plätschern gemütlich vor sich hin, alles klingt überaus stimmig, aber leider auch recht langweilig. Zwar fordern die sporadisch eingestreuten Sprachsamples von Zeit zu Zeit ein wenig mehr Aufmerksamkeit ein und sorgen vereinzelt für etwas interessantere Momente, schaffen es aber bei weitem nicht, dieses Album aus der Mittelmäßigkeit emporzuheben.<br />
Die Samples stammen zu einem nicht geringen Teil aus der BBC-Doku-Serie &#8222;The Trap: What Happened to Our Dream of Freedom&#8220;, der die Band dieses Album quasi als übergeordnetes Konzept gewidmet hat. Vor diesem Hintergrund mag auch überaus stimmig erscheinen, was die Band musikalisch auf &#8222;Negative liberty&#8220; zum Besten gibt, doch halte ich es aus genannten Gründen für sehr unwahrscheinlich, dass dieses Album hier noch sehr oft zu hören sein wird.</p>
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		<title>BODI BILL &#8211; What?</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/bodi-bill-what/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Busemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Jahre sind vergangen seit BODI BILL ihrem famosen Debüt das letzte Album &#8222;Next time&#8220; folgen ließen. Drei Jahre, in denen die Band alles andere als untätig war, jede Menge Konzerte und Festivals gespielt hat und sich, auch ohne weitere Veröffentlichung (sieht man einmal von der Compilation &#8222;Two in one&#8220; ab) vom Geheimtipp zu einer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Jahre sind vergangen seit BODI BILL ihrem famosen <a href="http://blueprintfanzine.de/wp/bodi-bill-no-more-wars/" target="_blank" rel="noopener" class="broken_link">Debüt</a> das letzte Album <a href="http://blueprintfanzine.de/wp/bodi-bill-next-time/" target="_blank" rel="noopener" class="broken_link">&#8222;Next time&#8220;</a> folgen ließen. Drei Jahre, in denen die Band alles andere als untätig war, jede Menge Konzerte und Festivals gespielt hat und sich, auch ohne weitere Veröffentlichung (sieht man einmal von der Compilation &#8222;Two in one&#8220; ab) vom Geheimtipp zu einer festen Größe gemausert hat. Bester Beleg dafür ist die Tatsache, dass Tickets für die jüngst angekündigten Konzerte bereits kurze Zeit später zu einem Großteil ausverkauft sind.<br />
Nun erscheint das dritte Album, schlicht &#8222;What?&#8220; betitelt, und sorgt bereits im Vorfeld für einiges an Aufregung. &#8222;Album der Woche&#8220; hörte ich am Montag bei NDR Info, detektor.fm und diversen anderen. Und heute auch hier, denken wir uns mal, denn eine solche Rubrik führen wir in Wahrheit nicht.<br />
Schon nach den ersten Tönen von &#8222;Paper&#8220; wird klar, dass sich bei den Berlinern der Fokus etwas verschoben hat, ein Verdacht, der sich auch auf dem Rest des Albums bestätigt. Zwar setzen die Herren auch dieses Mal wieder überwiegend auf elektronische Klänge, doch wirkt das Ergebnis um einiges wärmer und organischer als auf den Platten zuvor. Dass sie Perfektionisten seien, ist häufiger mal zu lesen, und das war sämtlichen Veröffentlichungen der Band in der Vergangenheit deutlich anzuhören, doch niemals klang das Ergebnis so harmonisch wie hier. Diese Leistung ist umso höher zu bewerten, als BODI BILL keineswegs auf Nummer sicher gegangen sind, sondern sich vielmehr die eine oder andere Ecke erhalten haben, die dieses Album auch nach mehrfachem Genuss immer noch interessant hält.<br />
Niemals zuvor gingen BODI BILL derart selbstbewusst zu Werke, niemals haben sie ausgefeilter und der Gesang besser geklungen als auf &#8222;What?&#8220;. Nicht zuletzt ist das aktuelle Werk weitaus mehr als seine beiden Vorgänger ein Album-Album als eine Sammlung von Songs. Dennoch will ich an dieser Stelle einige Anspieltipps geben, wobei ich hier noch längst nicht fertig bin. Für den Moment seien hier die erste Single &#8222;Hotel&#8220; genannt und das von Beginn an vertraut klingende &#8222;Brand new carpet&#8220;. Bitte kaufen!!</p>
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		<title>THIS IS HEAD &#8211; 1</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/this-is-head-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Busemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich mag Platten, denen man anhören kann, dass sie nicht aus einem großen Mitteilungsbedürfnis eines Songwriters heraus entstehen, (wobei es derer selbstverständlich auch jede Menge gute gibt) sondern dass die darauf enthaltenen Stücke das Werk einer Band sind. Musik, die entstanden ist aus einem Interesse an Musik und der Auseinandersetzung damit. Platten, bei denen ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag Platten, denen man anhören kann, dass sie nicht aus einem großen Mitteilungsbedürfnis eines Songwriters heraus entstehen, (wobei es derer selbstverständlich auch jede Menge gute gibt) sondern dass die darauf enthaltenen Stücke das Werk einer Band sind. Musik, die entstanden ist aus einem Interesse an Musik und der Auseinandersetzung damit. Platten, bei denen ich unwillkürlich beginne, mir darüber Gedanken zu machen, welche Scheiben sich wohl in der Sammlung derer befinden, denen ich gerade zuhöre.<br />
Eine solche Platte ist das Debüt-Album von THIS IS HEAD, eine überaus spannende solche, und dabei kommt sie so unscheinbar um die Ecke. Nicht einmal Titel haben ihre Stücke bekommen, ebenso wenig wie das Album, das schlicht &#8222;0001&#8220; heißt. Die Musik dieser Herren jedoch erfreut mich von Mal zu Mal mehr. Ihre Stücke wirken wie minutiös durchgeplant und gleichzeitig wie Momentaufnahmen, die nie zweimal gleich gespielt werden. Ihre Melodien werden stets umkreist, entwickeln sich langsam aus einem Rhythmus heraus. Repetitive Strukturen beherrschen das Album, innerhalb derer es der Band jedoch jederzeit gelingt, die Spannung aufrecht zu halten.<br />
Dabei liebäugelt die Band ganz offensichtlich mit Krautrock und seinen Folgen, ähnlich, wie es beispielsweise TRANS AM oder auch TORTOISE tun, auch wenn letzgenannte noch um ein Vielfaches vertrackter sind. An manchen Stellen wird sogar gesungen, ein Gesang, der bestimmt nicht zufällig an David Byrne von den TALKING HEADS erinnert. Was unbestritten auch bedeutet, dass hier nicht wirklich virtuos, dafür aber sehr eigenwillig gesungen wird. Mir gefällt das, für viele ist das vielleicht aber auch gewöhnungsbedürftig. Doch die Mühe lohnt sich.<br />
Nur ganz selten leistet sich die Band einen Ausbruch, bei dem es dann auch etwas lauter wird, ansonsten bleibt das ganze Album überwiegend in moderaten Gefilden. Das erste Album von THIS IS HEAD ist ein außergewöhnlich gutes geworden, nicht allein, weil es stilistisch meinen Geschmack trifft, sondern weil es souverän umgesetzt ist, weil es unglaublich spannend, zeitlos und dabei stets grundehrlich ist. Tipp!!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/this-is-head-1/">THIS IS HEAD &#8211; 1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
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