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	<title>Tonträger Archive - .:blueprint fanzine:.</title>
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	<description>online fanzine seit 2003</description>
	<lastBuildDate>Sun, 28 Jun 2026 10:01:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>MUELL &#8211; Arbeit</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/muell-arbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Gerdes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2026 10:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich klagte ich einem Freund mein Leid: Es gibt inzwischen immer weniger klassische Bands. Er wunderte sich, wie das denn sein könne. Na ja, dank der neuen – und erfreulich guten – Home-Recording-Möglichkeiten komme inzwischen immer mehr als Sample vom Band. Gerade für Bands aus Übersee sei das durchaus lukrativ, schlaumeierte ich. Selbst im Indie-Bereich [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">Kürzlich klagte ich einem Freund mein Leid: Es gibt inzwischen immer weniger klassische Bands. Er wunderte sich, wie das denn sein könne. Na ja, dank der neuen – und erfreulich guten – Home-Recording-Möglichkeiten komme inzwischen immer mehr als Sample vom Band. Gerade für Bands aus Übersee sei das durchaus lukrativ, schlaumeierte ich. Selbst im Indie-Bereich würden hybride Formen immer üblicher. Er verstummte irgendwann und verfiel in melancholische Nostalgie.<br>So ganz stimmt das natürlich auch nicht. Es gibt sie noch, die klassischen Bands. Und Bands wie BUG ATTACK zeigen, dass man auch ohne Samples und sogar allein verdammt viel Krach machen kann.<br>MUELL sind zwar zu zweit, klingen aber trotzdem wie eine komplette Punkband – und dabei ähnlich rasant wie die alten ZEKE. Drei Tracks in gerade einmal 3:40 Minuten – großartig! Dazu Songtitel wie „Kapitalismus Kater“ oder „Alle Menschen“. Dass hier produktionstechnisch nicht auf Hochglanz poliert wird, versteht sich fast von selbst. Und das ist auch gut so.<br>Leider ist das Tape nur einseitig bespielt, sodass man nach dem kurzen Hörgenuss wieder zurückspulen muss. Aber irgendwie gehört selbst das zum Konzept. Punk eben. Und dass mir das Tape nicht in einer Hülle, sondern in weißen Tennissocken mit dem Aufdruck „Work – Death – Balance“ und einem Batzen Aufklebern zugeschickt wurde, rundet das Gesamtpaket formvollendet ab. MUELL muss man einfach lieben!</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe title="Muell - Quiet Quitters (Official Video)" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/9lDmGnFXWVg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>MASSA DEMBÉLÉ – Falato</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/massa-dembele-falato/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Gerdes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 15:18:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>T-Online titelte zum letzten Gruppenspiel der Équipe Tricolore: „Dembélé-Show mit drei Toren: Weltfußballer überragt für Frankreich“. Nun ist Dembélé in Westafrika kein seltener Nachname. Wer sich neben Fußball aber auch für Musik interessiert, sollte ihn sich künftig noch in einem anderen Zusammenhang merken. Denn MASSA DEMBÉLÉ bringt mit „Falato“ definitiv den Sommer zu uns.Vielleicht bin [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">T-Online titelte zum letzten Gruppenspiel der Équipe Tricolore: „Dembélé-Show mit drei Toren: Weltfußballer überragt für Frankreich“. Nun ist Dembélé in Westafrika kein seltener Nachname. Wer sich neben Fußball aber auch für Musik interessiert, sollte ihn sich künftig noch in einem anderen Zusammenhang merken. Denn MASSA DEMBÉLÉ bringt mit „Falato“ definitiv den Sommer zu uns.<br>Vielleicht bin ich also indirekt an der derzeitigen Hitzewelle schuld – schließlich läuft sein neues Album bei mir seit Tagen in Dauerschleife. „Falato“ verbindet World Jazz mit traditionellen Manding-Klängen, Percussion und der Kamele N&#8216; Goni, einer westafrikanischen Harfe, sowie modernen Arrangements – und wirkt dabei nie verkopft. Im Gegenteil: Die Stücke vereinen malische Musiktraditionen mit Jazz, Folk und globalen Grooves. Das groovt gewaltig, steckt voller rhythmischer Raffinesse und macht es erstaunlich schwer, ruhig sitzen zu bleiben.<br>Nicht zuletzt versteht sich MASSA DEMBÉLÉ gemeinsam mit seiner Familie als „Griot“, also als Bewahrer und Vermittler westafrikanischer Erzähl- und Musiktraditionen. Diese Botschaft kommt an. Und auf dem bald anstehenden ELBJAZZ würde sich „Falato“ ohnehin bestens machen – vorausgesetzt, die Sonne scheint dann noch.</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="Massa Dembele - &quot;Tugan&quot; live at Fux Klang Studio" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/z9bt24j_YDE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>REINHARD LAKOMY – Palastkonzert</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/reinhard-lakomy-palastkonzert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Gerdes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 13:03:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Freundin stammt gebürtig aus der DDR und verbrachte die ersten 14 Jahre ihres Lebens in einem Land, das es heute nicht mehr gibt. Noch heute schwärmt sie von den DEFA-Märchenfilmen jener Zeit. Natürlich kannte sie auch musikalische Größen wie CITY, KEIMZEIT, KARUSSELL, STERN-COMBO MEISSEN oder PANKOW. Mit dem Namen REINHARD LAKOMY hingegen konnte sie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-white-background-color has-background">Meine Freundin stammt gebürtig aus der DDR und verbrachte die ersten 14 Jahre ihres Lebens in einem Land, das es heute nicht mehr gibt. Noch heute schwärmt sie von den DEFA-Märchenfilmen jener Zeit. Natürlich kannte sie auch musikalische Größen wie CITY, KEIMZEIT, KARUSSELL, STERN-COMBO MEISSEN oder PANKOW. Mit dem Namen REINHARD LAKOMY hingegen konnte sie zunächst nichts anfangen – jedenfalls so lange nicht, bis ich ihr erzählte, dass er gemeinsam mit seiner Frau Monika Erhardt Lakomy die Musik zum Kinderhörspiel-Musical „Der Traumzauberbaum“ geschrieben hatte.<br>Ein Kollege von mir, ebenfalls in der DDR aufgewachsen und gewissermaßen ein wandelndes Ostrock-Lexikon, wusste dagegen sofort, wer LAKOMY war. Er erzählte von dessen Anfängen im Jazz, der Zusammenarbeit mit TANGERINE DREAM und natürlich auch vom „Traumzauberbaum“ sowie von dem legendären Konzert im Palast der Republik, das nun als Livealbum vorliegt.<br>Vielleicht ergibt es deshalb auch mehr Sinn, dieses Album nicht nach heutigen Maßstäben zu bewerten, sondern als historisches Zeitdokument eines der spannendsten Musiker der DDR zu betrachten. Denn was man REINHARD LAKOMY zweifellos attestieren muss, ist seine bemerkenswerte stilistische Offenheit. Warum sich auf ein Genre beschränken, wenn sich Elektronik, Jazzrock, Prog-Rock und Filmmusik zu etwas Eigenständigem verbinden lassen? So entsteht ein ebenso eigenwilliges wie avantgardistisches Werk – irgendwo zwischen TANGERINE DREAM, JEAN-MICHEL JARRE und KRAFTWERK.</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="Reinhard Lakomy I Palastkonzert I Record Release Party I Böse Buben Bar Berlin" width="563" height="1000" src="https://www.youtube.com/embed/dk13HbTI-PQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>RODDY MCKINNON &#8211; Lake</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/roddy-mckinnon-lake/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon-Dominik Otte]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 17:41:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es brauchte nur zwei Jahre, um ein neues RODDY MCKINNON-Album zu erleben. Es wird immer wieder klar: RODDY MCKINNON hat viel zu erzählen. Von der Welt, vom Leben, von sich und vom (Genfer) See. Er tut dies auch weiterhin mit einer Vehemenz und Überzeugungskraft, die mitreißend sind und bleiben. Auf diesem Album dann auch auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-white-background-color has-text-color has-background">Es brauchte nur zwei Jahre, um ein neues RODDY MCKINNON-Album zu erleben. Es wird immer wieder klar: RODDY MCKINNON hat viel zu erzählen. Von der Welt, vom Leben, von sich und vom (Genfer) See. Er tut dies auch weiterhin mit einer Vehemenz und Überzeugungskraft, die mitreißend sind und bleiben. Auf diesem Album dann auch auf Französisch, der Sprache, die er sich selbst beim Hören seinen &#8222;Old-time Radio&#8220;s beigebracht und an seinem aktuellen Wohnort dann perfektioniert hat. <br>Man merkt es auch am Songwriting, das ein bisschen mehr von der Leichtigkeit des französischen Folks geprägt ist &#8211; zumindest in Teilen. Andere Songs wie &#8222;Crocodile&#8220; lassen die Leere und Schwere des Lebens und seiner Herausforderungen spüren, so schwermütig mäandert der Text durch den Song. Überhaupt würde ich &#8222;Lake&#8220; eher als ein herbstliches Album beschreiben, das teils im krassen Gegensatz zur prallen Sonne vorm Fenster steht. Nun ja, bald sind Ferien, da kann man sich auch wieder sehr schön nachts der Musik widmen &#8211; und dazu passt dieses Album dann doch wieder hervorragend. <br>Aber natürlich lässt uns RODDY MCKINNON nicht in unserer Schwermut versinken, sondern hat immer wieder den Lichtstrahl dabei, den er wie in &#8222;Walking the fields of France&#8220; auf uns und unser Herz richtet, uns mit der Hammondorgel ein Lächeln ins Gesicht zaubernd. <br>So wird &#8222;Lake&#8220; eine sehr geschmackvolle Mischung aus LOU REED, NICK CAVE und JAQUES BREL oder SERGE GAINSBOURG. Eine Mischung, die man sich gerne ins Wasser rührt, um sie dann genüsslich Schluck für Schluck zu sich zu nehmen. </p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="Old-time radio - Roddy McKinnon" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/nU_Pyq5Ki9Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<item>
		<title>KRAAN &#8211; All in</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/kraan-all-in/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon-Dominik Otte]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 17:24:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Opener von &#8222;All in&#8220; überrascht massiv, klingt er doch wie das Intro zu einer introspektiven Singer/Songwriter-Scheibe. Jedoch keine Angst, lange hält dieses überraschende Gefühl nicht vor, dann kommen KRAAN auch mit dem, wofür sie bekannt und beliebt sind: Dieser leicht krautrockige 70s-Sound, mit den verqueren Gitarrensoli und dem verhallten Hintergrundsgesang. Die deutschen PINK FLOYD [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/kraan-all-in/">KRAAN &#8211; All in</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-white-background-color has-text-color has-background">Der Opener von &#8222;All in&#8220; überrascht massiv, klingt er doch wie das Intro zu einer introspektiven Singer/Songwriter-Scheibe. Jedoch keine Angst, lange hält dieses überraschende Gefühl nicht vor, dann kommen KRAAN auch mit dem, wofür sie bekannt und beliebt sind: Dieser leicht krautrockige 70s-Sound, mit den verqueren Gitarrensoli und dem verhallten Hintergrundsgesang. Die deutschen PINK FLOYD treffen auf den Funk früherer Jahrzehnte und fühlen sich auch im Jazz durchaus zu Hause. <br>KRAAN präsentieren sich den neuen Einflüssen gewachsen, vergessen weder Wurzeln noch den eigenen Impact auf die Musikgeschichte, die sie seit 55 Jahren mitgeprägt haben. Hier wird jeder Fan zugreifen und auch jüngere Musikliebhaber:innen, denen virtuose Gitarrenmusik etwas zu geben vermag, werden hier ihre Freude haben. Es groovt ganz ordentlich auf &#8222;All in&#8220;, das lässt sich zweifelsfrei festhalten. Dabei gewinnen die einzelnen Songs durch die für die beschriebenen Musikeinflüsse doch recht kurzen Tracks, denen nicht zu viel aufgehalst wird und die sich durch das variantenreiche Gitarrenspiel definieren. <br>Es ist erfreulich zu vermerken, dass KRAAN auf keinen wie auch immer gearteten aktuellen Hype aufspringen, sich bspw. keinen Rapper an die Seite stellen o.ä., sondern mit dem glänzen, was sie können: Groovende Songs schreiben. Dabei werden sie sicherlich auch bleiben. Konstant. Man könnte auch sagen: Stabil.</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="All In" width="1200" height="900" src="https://www.youtube.com/embed/R5DqMxF36PA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/kraan-all-in/">KRAAN &#8211; All in</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
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