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	<title>Ulf Masurtschak, Autor bei .:blueprint fanzine:.</title>
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	<description>online fanzine seit 2003</description>
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		<title>MARTHA &#8211; Love keeps kicking</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulf Masurtschak]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2019 20:38:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Blisters in the pit of my heart“ hat mich vor drei Jahren mit MARTHA angefixt. Auf Dirtnap veröffentlicht war es von der Musik her, nicht ungewöhnlich für das Label, hatte aber eine Attitüde die anders war, tief im DIY-Kontext verwurzelte Substanz. Das Album war einfach eine angenehme Überraschung! Was die aus Durham in England stammenden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Blisters in the pit of my heart“ hat mich vor drei Jahren mit MARTHA angefixt. Auf Dirtnap veröffentlicht war es von der Musik her, nicht ungewöhnlich für das Label, hatte aber eine Attitüde die anders war, tief im DIY-Kontext verwurzelte Substanz. Das Album war einfach eine angenehme Überraschung! Was die aus Durham in England stammenden MARTHA besonders machte, waren die Texte, schwankend zwischen positiven Aufbruch, betrübter Melancholie und Geschichten um persönliche Erfahrungen, gekreuzt mit ungewöhnlichen Alltagserfahrungen. Das Ganze eingebettet in eingängige (Power-)Pop-Punk-Songs mit fantastischen Harmonien, massig Chören und unglaublichen dem Ohr schmeichelnden Refrains. War also hier schon der Blick offen auf die kleinen Dramen im Leben eines Menschen gerichtet, gibt der Titel der neuen Platte „Love keeps kicking“ die Richtung vor. Das was den Menschen auf der einen Seite Herzklopfen und höchste Glücksgefühle erleben lässt, ist gleichzeitig verantwortlich für viel Kummer und Stiche im Herzen auf der anderen Seite. Die meisten Texte behandeln in gewohnt sympathischer Weise Trennungen und unerfüllte Liebe. Musikalisch ist das so clever und detailliert umgesetzt, dass sich Leute schämen sollten, von erwachsenem Punkrock zu sprechen. „Love keeps kicking“ ist ein Juwel der besonderen Art geworden und wächst einem mit jedem Hören mehr ans Herz. Einfach fantastisch, mit welcher Leichtigkeit die Band einen Hit nach dem anderen raushaut und trotz der ernsten Texte so viel positive Energie dabei versprüht. Für mich ist das hier weniger Pop gepaart mit Punk. Für mich ist das hier die mit der größten Hitdichte bestückte Power-Pop-Platte der letzten dreißig Jahre. Ein großes emotionales Geschenk der Band an ihre Fans!   </p>
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		<title>JUDAS HENGST &#8211; Death tapes</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/judas-hengst-death-tapes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulf Masurtschak]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2019 17:06:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Häufig zu Unrecht vernachlässigt, hat der deutsche Hardcore- und Metal-Underground in den vergangenen Jahren viele Bands hervorgebracht, die auch genreübergreifend, für Aufsehen gesorgt haben. Und das zu Recht! Und es lässt nicht nach. Ein Grund dafür war sicherlich, sich nicht am starren Korsett eines Stils festzuhalten. Selbst in einem in den vergangenen Jahren überlaufenen Genre [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Häufig zu Unrecht vernachlässigt, hat der deutsche Hardcore- und Metal-Underground in den vergangenen Jahren viele Bands hervorgebracht, die auch genreübergreifend, für Aufsehen gesorgt haben. Und das zu Recht! Und es lässt nicht nach. Ein Grund dafür war sicherlich, sich nicht am starren Korsett eines Stils festzuhalten. Selbst in einem in den vergangenen Jahren überlaufenen Genre wie dem sogenannten Postcore lassen sich so noch starke Alben veröffentlichen und überraschende Akzente setzen. Genau das machen JUDAS HENGST auf ihrem Debüt „Death tapes“ – musikalisch, als auch konzeptionell. Sie sind nicht die einzigen, die ihr Album einem Konzept unterordnen, selten jedoch gelingt es so stimmig wie hier, das Zusammenspiel aus Klangerlebnis und visuellem Ansatz, angefangen bei der Homepage, über Layout des Tonträgers und endend im überzeugenden Video. Lyrisch wird über die sechs Stücke plus Intro eine Mord-und-Totschlag-Geschichte ausgebreitet. Doch es ist die Entwicklung der Band in den letzten Monaten, die weitere Schritte nach vorne gemacht hat. Wenig überraschend für Kenner der Szene, waren die Mitglieder doch bereits in etlichen Musikgruppen wie u.a. SWITCHBLADES, THE COALFIELD, THE FRANCIS BEGBIES und WOUNDED aktiv und bringen hier viele Jahre Live- und Studioerfahrung mit ein. Es ist ihnen gelungen, aus der Erfahrung Großes erwachsen zu lassen. Im Gegensatz zu frühen Aufnahmen wechseln sich die Mitglieder am Gesang mittlerweile ab, was ein ums anders Mal in mehrstimmigen Shouts gipfelt. Eine gute Entscheidung, den Gesang variabel zu halten, weil er so eine überzeugende und zwingende Einheit mit dem Klangfundament bildet. Am meisten aber überzeugt der Sound – atmosphärisch, intensiv, melancholisch, mal hart, mal schwelgend, mit wirklich geilem satten Gitarren-Klang und songdienlichen Effekten! Den heimlichen Hit der Platte als letztes Stück zu setzen, war eine weitere gute Entscheidung. Wenn auch die wenigsten Menschen bei den über sieben Minuten von „Fragments“ noch von „Hit“ sprechen würden, liegt hier der Höhepunkt der Platte. Es wird noch einmal alles vorher Gehörte verdichtet, die Intensität auf die Spitze getrieben, und als Folge wird die dunkle Atmosphäre greifbar, bevor das Ende naht. Übrigens taucht hier mal nicht der Studioname Tonmeisterei auf, wie man vermuten könnte, sondern der des Bremer Aufnahmebetriebs Harbor Inn Studios. Klar findet man auf „Death tapes“ Reminiszenzen an die großen Bands des Genres. Stören sollte man sich daran nicht, erstens gibt es schlechter Vergleichendes als die vermeintlich „großen“ Bands und zweitens überzeugt das Zusammenspiel der einzelnen Teile vollends. Stattdessen sollte man sich zurücklehnen und eintauchen in das düstere Klangerlebnis.</p>
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		<title>UNCLE ACID &#038; THE DEADBEATS &#8211; Wasteland</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/uncle-acid-the-deadbeats-wasteland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulf Masurtschak]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2018 20:33:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Speerspitze des Retro-Rocks kehrt zurück! Fast drei Jahre nach „The night creeper“ liegt mit „Wasteland“ nun die neue LP von UNCLE ACID &#038; THE DEADBEATS vor. Was als erstes ins Auge sticht, ist das wieder einmal sehr gelungene Artwork. Irgendwie simpel und minimalistisch, trotzdem einprägsam und auf jeden Fall „Eye candy“. Erinnert mich sehr [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Speerspitze des Retro-Rocks kehrt zurück! Fast drei Jahre nach „The night creeper“ liegt mit „Wasteland“ nun die neue LP von UNCLE ACID &#038; THE DEADBEATS vor. Was als erstes ins Auge sticht, ist das wieder einmal sehr gelungene Artwork. Irgendwie simpel und minimalistisch, trotzdem einprägsam und auf jeden Fall „Eye candy“. Erinnert mich sehr an die Achtziger und die Vielzahl an Endzeit-Film-Klonen nach dem Erfolg von Mad Max. Weniger CHILDREN OF TECHNOLOGY, INEPSY´s „Warriors of the wasteland“ oder CARNIVOREs „Thermonclear warrior“ ist der Sound, sondern irgendwie zeitlos aus der Zeit gefallen. Von der Atmosphäre denkt man an einen Soundtrack. Laut Infotext handelt es sich um ein „Konzeptalbum mit einer superinteressanten Story“, was ich ohne Textblatt nicht weiter bewerten kann. Was mich wiederum einmal mehr begeistert, ist die organisch wirkende Produktion und der warme Sound. Immer noch klar Retro-Rock, aber im Vergleich zum Vorgänger mit mehr Liebe zum Detail und auch mal besonders eingängig in den Refrains. Im Vergleich zur A-Seite wird es auf der B-Seite psychedelischer und ausufernder wie in „Bedouin“ oder „Exodus“. Was bleibt, ist ein wirklich gutes neues UNCLE ACID-Album, welches keinen Fan enttäuschen wird.    </p>
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		<title>V.A. &#8211; Concrete Jungle Records &#8211; Lucky 13</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/va-concrete-jungle-records-lucky-13/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulf Masurtschak]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jul 2018 19:37:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im 13. Jahr des Bestehens kann man schon mal auf das bisherige Schaffen zurückblicken. Genau das machen Concrete Jungle Records und lassen alle Anhänger mit dieser Zusammenstellung teilweise exklusiver musikalischer Darbietungen am Jubiläum teilhaben. Von Anfang an, damals noch als MSM1279 Records, durften wir von Blueprint Veröffentlichungen des Labels hören und dazu schreiben. Gerne erinnere [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im 13. Jahr des Bestehens kann man schon mal auf das bisherige Schaffen zurückblicken. Genau das machen Concrete Jungle Records und lassen alle Anhänger mit dieser Zusammenstellung teilweise exklusiver musikalischer Darbietungen am Jubiläum teilhaben. Von Anfang an, damals noch als MSM1279 Records, durften wir von Blueprint Veröffentlichungen des Labels hören und dazu schreiben. Gerne erinnere ich mich an wundervolle Punkrock-Perlen wie REJECTED YOUTH, STOCKYARD STOICS oder ASHERS, derer wir uns annehmen durften. Mit jeder Veröffentlichung konnte man mehr Hörer gewinnen und sich als Szene-Liebling etablieren. Mit der Zeit kam es dann zu Veröffentlichungen mit „größeren“ Bands wie ADOLESCENTS, DEATH BY STEREO und THE TURBO AC&#8217;S. Mittlerweile kommen auch Wiederveröffentlichungen von MAD SIN, THE MOVEMENT oder THE REVOLVERS dazu. „Lucky 13“ bietet einen exzellenten Querschnitt durch das Label-Programm mit aktuellen Bands und Auszügen aus den Wiederveröffentlichungen. Für Neueinsteiger eine absolute „Faust-in-die Luft“-Empfehlung, und auch alte Hasen und Freunde des Labels werden hier ihre wahre Freude haben. Und das zum „Nice Price“ &#8211; halt wie früher.</p>
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		<title>KURT BAKER COMBO &#8211; Let´s go wild!</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/kurt-baker-combo-lets-go-wild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulf Masurtschak]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2018 09:07:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es heutzutage einen Verfechter des ursprünglichen Power-Pops gibt, dann ist das Kurt Baker. Unzählige Kollaborationen, Solo-Veröffentlichungen und mehr gehen mittlerweile auf das Konto des ursprünglich aus Portland stammenden und als Pop-Punker bei THE LEFTOVERS gestarteten Musikers. Möglicherweise ist er der TY SEGALL des Power-Pop. Mittlerweile in Madrid ansässig und mit seiner KURT BAKER COMBO [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es heutzutage einen Verfechter des ursprünglichen Power-Pops gibt, dann ist das Kurt Baker. Unzählige Kollaborationen, Solo-Veröffentlichungen und mehr gehen mittlerweile auf das Konto des ursprünglich aus Portland stammenden und als Pop-Punker bei THE LEFTOVERS gestarteten Musikers. Möglicherweise ist er der TY SEGALL des Power-Pop. Mittlerweile in Madrid ansässig und mit seiner KURT BAKER COMBO bei Wicked Cool Records unter Vertrag wird man hier in Kürze „Let´s go wild!“ als zweite VÖ für das von Steven van Zandt betriebene Label veröffentlichen. Weiterhin ist man auf der Suche nach dem perfekten dreiminütigen (Power-)Pop-Song. Einige Male kommt man seinem Ziel verdammt nahe. „So lonely“, „Sick of waiting“ – wer hier nicht mitsingt und tanzt, hat nichts verstanden. Doch das Schöne ist, es ist niemals zu spät, etwas dazuzulernen. Also gebt euch einen Ruck und der KURT BAKER COMBO eine Chance, sich in eure Ohren zu wurmen!</p>
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