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	<title>Martin Jagusch, Autor bei .:blueprint fanzine:.</title>
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		<title>TRIP FONTAINE &#8211; Lambada</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/TRIP-FONTAINE-Lambada/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Jagusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TRIP FONTAINE haben den Schalk im Nacken, und das ist eigentlich recht charmant. Wer ein Spitzenalbum wie &#34;Dinosaurs in rocketships&#34; an den Start bringt &#8211; was für mich übrigens eines der besten Alben von 2008 war &#8211; der darf sich von mir aus auch gern im Promobeipackzettel Namen geben, die an Überaschungseierfiguren erinnern oder sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>TRIP FONTAINE haben den Schalk im Nacken, und das ist eigentlich recht charmant. Wer ein Spitzenalbum wie &quot;Dinosaurs in rocketships&quot; an den Start bringt &#8211; was für mich übrigens eines der besten Alben von 2008 war &#8211; der darf sich von mir aus auch gern im Promobeipackzettel Namen geben, die an Überaschungseierfiguren erinnern oder sich dort als &quot;unglaubliche Ri-Ra-Rockband&quot; ankündigen. TRIP FONTAINE beweisen damit eine gesunde Portion Selbstironie, welche sich bisher zum Glück auf Dinge außerhalb ihrer Songs beschränkte. Doch nun erhält diese Blödelei leider auch Einzug in die Songs des neuen Album &quot;Lambada&quot;, welches mir &#8211; haltet mich ruhig für humorlos &#8211; ein wenig zu albern ist. Für sowas gibts die Blödelbarden wie z.B. Mike Krüger, der mit seinem Tourmotto &quot;Is das Kunst, oder kann das weg?&quot; den schmalen Grat zwischen Kunst und Stilbruch zu beschreiben weiß, auf dem sich die fünf Musiker von TRIP FONTAINE gerade tummeln.<br />
Die neue Platte strotzt ebenso wie das Vorgängeralbum vor Abwechslungsreichtum, wunderschönen Melodien und technischer Finesse. Jedoch kommen leider die Post-Core-Parts, die ich an &quot;Dinosaurs in rocketships&quot; so sehr mochte, auf &quot;Lambada&quot; viel zu kurz. Dafür gibt es mehr Indie-Parts, wodurch das Album insgesamt sehr viel poppiger wird. Dazu offenbaren sich die meisten Songs eine Gangart langsamer als beim Vorgänger und wirken für meinen Geschmack oftmals nervig in die Länge gezogen.<br />
 Meine Suche nach Hits auf dem neuen Album blieb daher ohne Ergebnis. Nur einen kleinen Ohrwurm hatte ich vom Song &quot;Bobo blues&quot; – und ich war echt froh, als ich den wieder los war! Mein Anspieltipp: &quot;Muskelschwede&quot;. Dagegen unbedingt überspringen weil albern: &quot;Bobo blues&quot;!</p>
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		<title>BLIND OF 69 &#8211; So overrated</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/blind-of-69-so-overrated/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Jagusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLIND OF 69 sind drei Jungspunde aus dem kleinen Ort Kirchberg am Wechsel in Niederösterreich. Die Jungs spielen nach eigener Auskuft schnellen, eingängigen Pop-Punk im Stil von BLINK-182, NEW FOUND GLORY, FIREWORKS, POLAR BEAR CLUB, SET YOUR GOALS und ANGELS &#38; AIRWAVES. Bei BLIND OF 69 fehlt es ein bisschen an der Punk-Attitüde. Es kratzt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>BLIND OF 69 sind drei Jungspunde aus dem kleinen Ort Kirchberg am Wechsel in Niederösterreich. Die Jungs spielen nach eigener Auskuft schnellen, eingängigen Pop-Punk im Stil von BLINK-182, NEW FOUND GLORY, FIREWORKS, POLAR BEAR CLUB, SET YOUR GOALS und ANGELS &amp; AIRWAVES.<br />
Bei BLIND OF 69 fehlt es ein bisschen an der Punk-Attitüde. Es kratzt nicht, ist zu wenig selbstbewusst, zu wenig eigenständig und an einigen Stellen eiert der Gesang ganz ordentlich. Bei den heutigen technischen Möglichkeiten im Studio ist das für mich völlig unverständlich, warum man gerade in diesem Genre, wo der Gesang eine so große Rolle spielt, eine derartige Aufnahme rausschickt. Es gilt jedoch das noch junge Alter der Bandmitglieder von BLIND OF 69 zu bedenken. Das Songwriting birgt auf jeden Fall Potenzial, so sind die vier Songs der EP recht unterschiedlich und bieten ausreichend Abwechslung; Passagen wie &#8222;Ooh, ooh, ooaoh” dürfen allerdings ersatzlos gestrichen werden.<br />
FIREWORKS, NEW FOUND GLORY und POLAR BEAR CLUB passen mehr oder weniger gut als Referenzbands. BLINK-182 ist sicher ein Vorbild der Jungs, jedoch, außer mit einer Übereinstimmung bei der Anzahl der Bandmitglieder, als Referenz eher unpassend. Der Vergleich mit SET YOUR GOALS, ANGELS &amp; AIRWAVES ist völlig absurd und absolut lächerlich. BROADWAY CALLS zum Beispiel hätte stattdessen als Referenzband besser gepasst.<br />
&#8222;So overrated” ist sicher nur die erste Stufe auf der musikalischen Karriereleiter von BLIND OF 69. Ich werde ab jetzt gespannt verfolgen, wie sich diese Band entwickelt.</p>
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		<title>METRIC NOISE &#8211; Future from sand</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/metric-noise-future-from-sand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Jagusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich sag&#8217;s gleich vorweg: Das Album &#8222;Future from sand&#8220; der Band METRIC NOISE aus Dänemark bekommt von mir keine gute Kritik. Es war jedes mal eine kleine Tortur für mich, das Album komplett zu hören, und mitlerweile merke ich schon beim ersten Song, wie sich bei mir im Magen etwas unangenehm zusammenzieht. Der Grund hierfür [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sag&#8217;s gleich vorweg: Das Album &#8222;Future from sand&#8220; der Band METRIC NOISE aus Dänemark bekommt von mir keine gute Kritik. Es war jedes mal eine kleine Tortur für mich, das Album komplett zu hören, und mitlerweile merke ich schon beim ersten Song, wie sich bei mir im Magen etwas unangenehm zusammenzieht. Der Grund hierfür ist nicht unbedingt, dass das nicht gut ist, was METRIC NOISE hier machen. Ich glaube sogar, dass es viel mehr daran liegt, dass sie einfach nur nicht meinen Geschmack treffen und ihre Musik für eine Frohnatur wie mich viel zu traurig und melancholisch ist. Darüber hinaus hatte ich das ganze Album über das Gefühl, dass die Songs immer einen Tick zu langsam gespielt sind und sich deshalb hinziehen wie Kaugummi.<br />
Gibt es sowas wie einen typischen Kopenhagen-Sound? Wenn ja, klingt METRIC NOISE genau so! Da ist etwas, was auch bei tollen Bands wie LACK, BARRA HEAD oder BETA SATAN zu hören ist. Vielleicht dieser offene Raumklang oder das minimalistische Schlagzeug? &#8211; Immerhin hatten Jesper &#8222;Yebo&#8220; Reginald und &#8222;The Great Nalna&#8220; vom Label Crunchy Frog (BETA SATAN) hier ihre Finger im Spiel, und Quartermain Records (METRIC NOISE) teilen sich mit Play/Rec (LACK und BARRA HEAD) ein Büro. Auf jeden Fall gefällt mir der Sound des Albums richtig gut. Der ist unglaublich natürlich und offen, und die Gitarren klingen rotzig, aber trotzdem wahnsinnig dick.<br />
Die Einflüsse der drei Dänen liegen ganz offensichtlich in den 90er Jahren. An einigen Stellen höre ich STARMARKET raus (&#8222;Electric lights&#8220;), an anderen TEXAS IS THE REASON (&#8222;Sometimes&#8220;) und an wieder anderen Stellen NOFX (&#8222;Loretta&#8217;s smile&#8220;). Dazu kommt ganz viel Rock&#8217;n&#8217;Roll und ein wenig Country (&#8222;I&#8217;ve been away&#8220;), was eine interessante Mischung darstellt, wie ich finde. Im Gegensatz zu ihrem Debüt-Album &#8222;Racing laps of distortion&#8220; von 2004 sind METRIC NOISE allerdings ruhiger und eintöniger geworden, obwohl Ansätze hierzu auch damals schon zu erkennen waren.<br />
Wie auch immer: Wer zu Depressionen neigt, sollte vor dem Verzehr seinen Hausarzt konsultieren!</p>
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		<title>HOT WATER MUSIC &#8211; Till the wheels fall off</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/hot-water-music-till-the-wheels-fall-off/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Jagusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 14 Jahren dabei, melden sich die vier Jungs aus Gainesville/ Florida nun mit einer Sammlung von seltenen Songs, B-Seiten, Sampler-Auskopplungen, Cover-Songs und Split-Releases zurück. &#8222;Till the wheels fall off&#8220; ist gespickt mit Kuriositäten, die diese HOT WATER MUSIC-Scheibe zu einem wirklich spannenden Album machen. So findet der aufmerksame Hörer z.B. Cover-Songs von BRUCE SPRINGSTEEN, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 14 Jahren dabei, melden sich die vier Jungs aus Gainesville/ Florida nun mit einer Sammlung von seltenen Songs, B-Seiten, Sampler-Auskopplungen, Cover-Songs und Split-Releases zurück. &#8222;Till the wheels fall off&#8220; ist gespickt mit Kuriositäten, die diese HOT WATER MUSIC-Scheibe zu einem wirklich spannenden Album machen. So findet der aufmerksame Hörer z.B. Cover-Songs von BRUCE SPRINGSTEEN, LEATHERFACE, ALKALINE TRIO, GOVERNMENT ISSUE, MIDNIGHT OIL, CIRCLE JERKS, THE CLASH und TURBONEGRO. Und eh man sich versieht kommen so auf einer CD mal eben 23 Stücke zusammen.<br />
Was vor allem gefällt, ist der warme, analoge, etwas bassige und alles andere als glatt gebügelte, typische HWM-Sound und die einzigartige Stimme von Chuck Ragan. Besonders lobend zu erwähnen wären hier die Songs &#8222;God deciding&#8220; von der Split mit ALKALINE TRIO und das etwas ruhigere ALKALINE TRIO-Cover &#8222;Radio&#8220;. Auch das liebevoll gestaltete, zwölf Seiten starke Booklet mit allerhand Fotos und Bildern von Scott Sinclair, bekannt durch seine wunderschönen, melancholischen Cover-Arts vieler anderer HWM-Alben, machen &#8222;Till the wheels fall off&#8220; zu einem absoluten &#8222;must have&#8220; für Fans von HWM. Und für Freunde des analogen Sounds gibt&#8217;s das gute Stück als Doppel-LP auf blauem Vinyl.<br />
Für alle die, die HWM noch nicht zu ihren Lieblingsbands zählen oder die bei den Cover-Songs nicht sofort das Gefühl haben &#8222;das hab ich doch schon irgendwo gehört&#8220;, dürfte sich das Album allerdings etwas schwieriger eröffnen. So kurios viele der Songs hier auch sein mögen, bei den meisten Stücken handelt es sich sicher nicht um die wirklichen Hits von HWM, und da können fast 75 Minuten leider auch schon mal anstrengend werden. Vielleicht erfreuen uns HWM nach (zumindest für einige Shows) erfolgter Reunion ja in Kürze wieder mal mit neuen Hits. Ich warte gespannt.</p>
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		<title>TARNGO &#8211; Enorm</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/tarngo-enorm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Jagusch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was die Jungs vom Niederrhein hier machen, ist absolut beeindruckend. Das Duo, bestehend aus Bass und Schlagzeug, könnte den idealen Soundtrack zu Zombie-, Horror- und Gruselfilmen jeder Art liefern. Während der Bass gewaltig und brutal dröhnend Geschichten erzählt, schafft das Schlagzeug mit vertrackten Rhythmen das perfekte “Samba-Horror-Feeling”. TARNGO erzeugen eine düstere Stimmung voller Spannung und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was die Jungs vom Niederrhein hier machen, ist absolut beeindruckend. Das Duo, bestehend aus Bass und Schlagzeug, könnte den idealen Soundtrack zu Zombie-, Horror- und Gruselfilmen jeder Art liefern. Während der Bass gewaltig und brutal dröhnend Geschichten erzählt, schafft das Schlagzeug mit vertrackten Rhythmen das perfekte “Samba-Horror-Feeling”. TARNGO erzeugen eine düstere Stimmung voller Spannung und Energie, jedoch ohne Lichtblicke, wahnsinnig dynamisch und abwechslungsreich. Man glaubt, das schallende Lachen des Henkers zu hören, während der soeben Gehängte noch leblos am Strick hin- und herbaumelt. TARNGO scheinen nur so überzusprudeln vor Ideen, und halten diese Stimmung über die kompletten 41 Minuten des Albums, ohne dabei langweilig zu werden.<br />
Während Schlagzeuger Jörg A. Schneider bereits für LES HOMMES QUI WEAR ESPANDRILLOS, SUN, FISCHESSEN, GAFFA und NICOFFEINE trommelt(e), ist (war) Bassist Scharco bei Bands wie PLATANUS, SOUNDSCHRAUBEN, STROMO und FLETCH COOPER zu hören. Verantwortlich für den grandiosen Sound von TARNGOs “Enorm” ist Indie-Papst Guido Lucas, der das Album in seinem Blubox-Studio in Troisdorf aufgenommen hat und die Platte auf seinem Label Blunoise veröffentlicht.<br />
Punktabzug gibt&#8217;s für die lieblose Aufmachung der CD. Hier haben TARNGO im Gegensatz zu ihren Songs leider nur wenig bis gar kein Herzblut investiert. Das Cover-Artwork läßt den ahnungslosen Kunden im Plattenladen was völlig anderes erwarten als er es geboten bekommt. So werden wohl einige Anhänger elektronischer Musik das Album nach dem Probehören erschreckt zurück ins Regal stellen, wogegen die eigentliche Zielgruppe das Kleinod beim Stöbern einfach überblättern wird. Hier wundert es nicht, dass der Gestalter des Covers, Dino Francke, ein Mitglied des Elektrogefrickelprojekts WELTEMPFAENGER ist.<br />
Also: Hülle im Regal lassen, CD in den Player, und dann folgt TARNGO auf ihrem phänomenalen Horror-Trip!</p>
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