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	<title>Jenni Thiesbrummel, Autor bei .:blueprint fanzine:.</title>
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	<description>online fanzine seit 2003</description>
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		<title>BEN FOLDS FIVE &#8211; The sound of the life of the mind</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/ben-folds-five-the-sound-of-the-life-of-the-mind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenni Thiesbrummel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Albumtitel verrät schon eine ganze Menge über BEN FOLDS FIVE. Solokünstler, Bandleader, Produzent, Songwriter. Es gibt fast nichts, was Ben Folds nicht kann oder ist. Eben ein Vollblutmusiker, der sein Leben zum Beruf gemacht hat. Sei es alleine oder mit seiner On/Off Band, den BEN FOLDS FIVE, es scheint als würde Folds sein Tagebuch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Albumtitel verrät schon eine ganze Menge über BEN FOLDS FIVE. Solokünstler, Bandleader, Produzent, Songwriter. Es gibt fast nichts, was Ben Folds nicht kann oder ist. Eben ein Vollblutmusiker, der sein Leben zum Beruf gemacht hat.<br />
Sei es alleine oder mit seiner On/Off Band, den BEN FOLDS FIVE, es scheint als würde Folds sein Tagebuch als Songbook nutzen. Dass dies nichts Neues ist, wissen wir spätestens seit dem Soloalbum &#8222;Way to normal&#8220;. Auch bei dem neuen Album der Band, &#8222;The sound of the life of the mind&#8220;, war ich sehr gespannt, was mich erwartet, und ich muss sagen, dass ich alles andere als enttäuscht worden bin. Es kommt selten vor, dass ich jedes Lied auf einer Platte mag. Wenn auch das eine mehr und das andere weniger. Es ist ein kleines bisschen so, als würde man eine unbeschriftete CD aus dem Regal nehmen und sofort wissen, wer es ist. Zugegeben, der große Wow-Effekt bleibt aus, aber ich glaube, dass es BEN FOLDS FIVE auch nicht darauf angekommen ist, sich nach Jahren mit einen neuen, musikalisch komplett anderen Top-Album zurückzumelden, wie es bei vielen anderen Bands oftmals das Bestreben ist. Vielmehr setzen sie musikalisch auf Beständigkeit. Wer das JOHN BUTTLER TRIO oder MUMFORD AND SONS mag, wird sich auch über BEN FOLDS FIVE in seiner Musiksammlung freuen und sich das ein oder andere Mal fragen: &#8222;Warum macht sich dieser Ben Folds bloß so rar?&#8220;</p>
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		<title>THE DASHWOODS &#8211; Mirage</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/the-dashwoods-mirage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenni Thiesbrummel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ersten 4:12 min. klingen doch schon mal sehr viel versprechend und man freut sich sofort auf den bevorstehenden Festivalsommer. Denn &#8222;Le grand final&#8220; hat was Mitreißendes. Klar dominierende Gitarrenklänge, ein bisschen anders, ein bisschen wie alle. Meine Erwartungen sind hoch und ich habe Lust zu tanzen. Die kleinen Indiemädchen mit bunten Strumpfhosen, 80er Pullis [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten 4:12 min. klingen doch schon mal sehr viel versprechend und man freut sich sofort auf den bevorstehenden Festivalsommer. Denn &#8222;Le grand final&#8220; hat was Mitreißendes. Klar dominierende Gitarrenklänge, ein bisschen anders, ein bisschen wie alle. Meine Erwartungen sind hoch und ich habe Lust zu tanzen. Die kleinen Indiemädchen mit bunten Strumpfhosen, 80er Pullis und zotteligen Haaren, unliebevoll mit einem geflochtenen Stirnband zusammen gebunden, würden ausflippen. Und der Bassist ist ja auch sooo süß…<br />
Das alles hat für mich eine ganze Menge von THE SOUNDS oder THE SUBWAYS. Die Stimme von Daniela Krüger ist stellenweise fast zu verwechseln mit der von Maja Ivarsson (THE SOUNDS). Es scheint mir, dass auch bei THE DAHWOODS ein Zug vorbei gefahren ist, auf den sie aufgesprungen sind. Alles, was ich nach Song eins höre, und das sind auch nur noch vier Songs, klingt für mich nicht wirklich neu und zudem fehlt das gewisse Etwas. Ein paar Synthesizer, netter Mädchengesang mit Gitarre und Bass reichen mir da nicht.<br />
Aber ich erkenne bei THE DASHWOODS eine klare Richtung, die mir gefällt und die sicherlich auch Anklang bei den Menschen findet. Nicht ohne Grund hat die Band bereits auf dem Dockville, dem Reeperbahnfestival und diversen anderen Festivals gespielt. Liebe DASHWOODS, ich freue mich, wenn ihr groß seid…</p>
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		<title>ICH UND MEIN TIGER &#8211; Was uns bleibt</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/ich-und-mein-tiger-was-uns-bleibt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenni Thiesbrummel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Was uns bleibt&#8220; ist das erste Album dreier junger Menschen, unterschiedlicher denn je. Musiktherapie meets Jazz meets Hamburger Schule meets Eigenwilligkeit. Sie kommen aus Bremen und nennen sich ICH UND MEIN TIGER. Vor einigen Monaten habe ich die Band bereits live gesehen und war sofort begeistert. Umso größer war natürlich die Vorfreude auf das Debütalbum [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Was uns bleibt&#8220; ist das erste Album dreier junger Menschen, unterschiedlicher denn je. Musiktherapie meets Jazz meets Hamburger Schule meets Eigenwilligkeit. Sie kommen aus Bremen und nennen sich ICH UND MEIN TIGER. Vor einigen Monaten habe ich die Band bereits live gesehen und war sofort begeistert. Umso größer war natürlich die Vorfreude auf das Debütalbum der Band. Presseinfo, Postkarten… ah, da ist sie endlich, die lang ersehnte Scheibe. Verstärker an, CD- Fach auf, Boxen auf fünf und ins Sofa sacken. Sympathisanten von KETTCAR, BLUMFELD oder FOTOS kommen absolut auf ihre Kosten. ICH UND MEIN TIGER überzeugen mit klarem, nicht perfektem, aber charmantem Gesang. Untermalt von einer minimalen Jazznote, begleitet von Gitarre, Kontrabass und einem kleinen aber feinen Streicherorchester. Man ist schnell textsicher und kann sich den leichten, fröhlichen Texten über dies und jenes widmen, ohne dass es langweilig wird. Wer erdrückenden, überproduzierten Nervpop erwartet, ist bei ICH UND MEIN TIGER eindeutig an der falschen Adresse. Sie sind ein Bespiel dafür, dass Popmusik auch ohne Majorlabel und aufgezwungenem Stil gut funktionieren kann.</p>
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		<title>CLICKCLICKDECKER &#8211; Musik geht immer</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/clickclickdecker-musik-geht-immer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenni Thiesbrummel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es kommt mir vor, als würde ich den freundlichen Nachbarn von nebenan treffen, als ich Kevin Hamann beim Interviewtermin begegne. Aufgeschlossen und nett, eigenbrötlerisch und speziell. Ein kleines bisschen wie du und ich, aber trotzdem anders. Warum TOM BOLA irgendwann zu CLICKCLICKDECKER wurde, Live-Alben gar nicht so schlimm sein müssen wie alle denken und Hunde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt mir vor, als würde ich den freundlichen Nachbarn von nebenan treffen, als ich Kevin Hamann beim Interviewtermin begegne. Aufgeschlossen und nett, eigenbrötlerisch und speziell. Ein kleines bisschen wie du und ich, aber trotzdem anders.<br />
Warum TOM BOLA irgendwann zu CLICKCLICKDECKER wurde, Live-Alben gar nicht so schlimm sein müssen wie alle denken und Hunde zu guter Musik verhelfen können &#8211; ich hatte die Chance, dies zu klären.</p>
<p>[F] Du hast mit elf Jahren angefangen Gitarre zu spielen. Was hat dich dazu bewegt, weiter zu machen und nicht das Handtuch zu werfen, wie es viele Kinder in dem Alter tun?<br />
[A] Es stand nie zur Debatte, das nicht weiter zu machen. Gitarre spielen hat mir immer Spaß gemacht und macht mir auch jetzt noch Spaß. Außerdem ist es im Vergleich zum Skateboard fahren etwas zum festhalten, etwas, womit man sich ausdrücken kann. Vermutlich war mir das damals noch gar nicht so bewusst. Da ging es erst mal nur darum, sich vor den Spiegel zu stellen und zu posen. Sinn für Akkorde und Musik habe ich erst im Laufe der Jahre entwickelt.</p>
<p>[F] Warum wollte TOM BOLA irgendwann CLICKCLICKDECKER werden?<br />
[A] Keine Ahnung. Vermutlich hätte ich den Namen CLICKCLICKDECKER nach einem Jahr wieder geändert, wenn ich nicht angefangen hätte, unter dem Namen Konzerte zu spielen. Namen sind wie Schall und Rauch und überhaupt nicht wichtig für mich.</p>
<p>[F] Wie bist du zu Audiolith Records gekommen?<br />
[A] Ich habe zu Anfang Songs selber aufgenommen, auf CD gebrannt und diese an Freunde verteilt oder auf Konzerten verkauft. Ich hatte nie einen Masterplan, dass ich zu einem großen Label müsste, welches alles für mich übernimmt. Mit Audiolith hat sich das so ergeben, weil Lars Lewerenz mich 2004 auf einem Konzert in Kiel gesehen hat.</p>
<p>[F]  Inwieweit hat dich das Label musikalisch beeinflusst, verändert oder auch weitergebracht?<br />
[A] 2005 habe ich Oliver Stangl kennengerlernt, der damals noch bei FINK gespielt hat und jetzt Teil von CLICKCLICKDECKER ist. Als die erste Platte erschienen ist, hatte Audiolith Records auch noch nicht den Bekanntheitsgrad, den es heute hat, so dass wir uns alle innerhalb des Labels unterstützt und gegenseitig gepusht haben. Das war für mich ganz wichtig und hat die Sache sehr angenehm gemacht. Musikalisch habe ich absolut meine Freiheit, weil Lars sich überhaupt nicht einmischt. Eher im Gegenteil. Er ermutigt mich und auch die anderen Künstler, indem er sagt, dass wir unser Ding machen sollen und er hinter dem Projekt steht.</p>
<p>[F] Wenn ich CLICKCLICKDECKER höre, fällt mir spontan ein, wie jemand mit einer Tasse Kaffee an seinem Lieblingsplatz sitzt und sich über die Menschheit wundert. Worum geht es bei CLICKCLICKDECKER inhaltlich? Erlebtes oder Fiktives?<br />
[A] Meistens sind es fiktive Situationen, die aber aus irgendeiner Richtung kommen. Aufgeschnappt, miterlebt, gesehen&#8230; Und meistens entsteht so ein Song zuhause beim Kaffee. Die Texte für die Platte &quot;Nichts für ungut&quot; sind entstanden, als ich mit dem Hund eines damaligen Klienten spazieren gehen musste. Die langweiligste Aufgabe der Welt, aber ich habe die Freiheit geschätzt, die ich während dieser Zeit hatte, um zu texten. Das fehlt mir im Moment ein bisschen. Natürlich habe ich auch Freiräume zum Texten, aber es hat auch sehr viel mit Disziplin zu tun, sich diese Zeit zu nehmen. Und Disziplin fühlt sich wie Arbeit an. Songs schreiben soll ja auch nicht zu einer Pflichtveranstaltung werden.</p>
<p>[F] Die Menschen mögen CLICKCLICKDECKER, du spielst viele Konzerte, verkaufst CDs und hast noch diverse andere Projekte. Wie bekommst du das alles unter einen Hut?<br />
[A] Ich bin mit CLICKCLICKDECKER auf keinen Fall ausgelastet. Deshalb gibt es noch andere Projekte, wo ich meine Finger mit im Spiel habe. Das ist mir aber auch sehr wichtig, weil ich nicht 365 Tage nur an einer Sache arbeiten möchte. Ich fände es schlimm, mich zu langweilen und bekomme eben auch Inspiration durch die anderen Sachen. Ich möchte eine gute Zeit bei all dem haben, was ich mache und möchte nicht, dass es in Stress ausartet.</p>
<p>[F] Gibt es bei dir als Musiker Momente, wo du keine Musik mehr hören möchtest?<br />
[A] Musik geht eigentlich immer. Selbst nach einem langen Tag bei ByteFM, wo zwei verschiedene Musikteppiche laufen, der Dom von draußen schallt und man noch ganz nebenbei über Kopfhörer Sendungen schneidet. Was mir ein bisschen dabei fehlt, ist das Genießen von Musik. Das liegt aber vermutlich daran, dass man so selten neue Sachen entdeckt, die einen richtig kicken. Da lege ich lieber eine gute Platte von früher auf und… hach schön…</p>
<p>[F] Du hast vor kurzem ein Live-Album veröffentlicht. Es gibt da ja immer dieses Live- Album-Klischee. Was hast du gemacht, damit die Menschen das Album mögen?<br />
[A] Als die Aufnahmen vor zwei Jahren beim Reeperbahn-Festival gemacht wurden, war mir noch gar nicht klar, dass daraus einmal ein Album wird. Mich dürstete es nach etwas Neuem, und die Aufnahmen haben mir gefallen. Ich selber besitze nur ein Live-Album, weil mich das  nicht interessiert, aber ich habe gedacht, dass es sicher Menschen gibt, die so ein Form von Veröffentlichung mögen. Also haben wir es gewagt. Die Rückmeldungen waren durchaus positiv.</p>
<p>http://www.clickclickdecker.de<br />
http://www.myspace.com/clickclickdecker<br />
http://www.audiolith.net</p>
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		<title>PETER, BJORN &#038; JOHN &#8211; Ein Leben nach den jungen Leuten</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/peter-bjorn-john-ein-leben-nach-den-jungen-leuten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jenni Thiesbrummel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2006 haben wir sie erst geliebt, dann gehasst und schließlich vergessen. Mit ihrem Song &#34;Young folks&#34; sind die sympathischen Schweden PETER, BJORN &#038; JOHN weltweit bekannt geworden. Film und Fernsehen haben sich an ihrer Musik bedient und nach unzähligen Konzerten wurde es plötzlich still. Zunächst. Denn dass hinter der dreiköpfigen Band noch viel mehr steckt, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2006 haben wir sie erst geliebt, dann gehasst und schließlich vergessen. Mit ihrem Song &quot;Young folks&quot; sind die sympathischen Schweden PETER, BJORN &#038; JOHN weltweit bekannt geworden. Film und Fernsehen haben sich an ihrer Musik bedient und nach unzähligen Konzerten wurde es plötzlich still. Zunächst. Denn dass hinter der dreiköpfigen Band noch viel mehr steckt, haben nur die wenigsten gewusst.<br />
In diesem Jahr wollen die Herren Licht ins Dunkel bringen und melden sich mit einem neuen, völlig anderem Album zurück. Sie machen Indiefolk, zählen AC/DC zu ihren Einflüssen und wollen lieber in kleinen Bars als in großen Konzerthallen spielen. Im Hamburger Molotow hatte ich die Chance, mit Bjorn über Musik, ihre Bandgeschichte und das neue Album zu sprechen.</p>
<p>[F]Die meisten Menschen denken bei PETER, BJORN &#038; JOHN an den Song &quot;Young folks&quot;. Seit ihr genervt davon?<br />
[A] Nein, das ist okay. Wir finden, dass &quot;Young folks&quot; ein guter Song ist. Beim Fußball denkt man an Maradona, wenn man Chelsea mag, denkt man an Drogba. Es ist einfach ein Song. Vielleicht der erste bekannte Song, aber die Menschen, die zu unseren Konzerten kommen, mögen auch eine Menge anderer Songs von uns.</p>
<p>[F] Die Band gibt es seit 1999. Hattet ihr vorher bereits in anderen Bands gespielt?<br />
[A] Peter und ich machen bereits seit 1991 zusammen Musik, da waren wir noch in der Schule. Wir haben unterschiedliche Bands gegründet, sie wieder aufgelöst und sind schließlich nach Stockholm gezogen und haben nur zu zweit gespielt. Mit einer Drum-Machine. Wir haben nach einem guten Drumer gesucht, das war gar nicht so leicht. Dann haben wir an John gedacht. Eigentlich ist er nur ein guter Freund und Percussion-Spieler, aber er hat seine Sache gut gemacht. So hat er die Band komplettiert.</p>
<p>[F] Manchmal spielt ihr auch in anderen Bands mit, z.B. THE HIVES oder THE (INTERNATIONAL) NOISE CONSPIRACY. Was macht ihr, damit es nicht zu schlechter Stimmung innerhalb eurer eigenen Band kommt?<br />
[A] Ja, Pelle Almqvist, der Sänger der HIVES, ist mein Nachbar. Ich habe für die HIVES ein paar Streicher-Arrangements eingespielt. Ich arbeite mit vielen Bands wie LYKKE LI oder auch SHOUT OUT LOUDS, aber seit vier, fünf Jahren liegt der Schwerpunkt bei PETER, BJORN &#038; JOHN. Für Peter und John ist das okay. Ich habe ja bereits vor unserem Durchbruch 2006 als Produzent gearbeitet.</p>
<p>[F] Das neue Album hat mehr Power und ist definitiv tanzbarer als das letzte. Was hat euch dazu bewegt? Gab es ein Motto für &quot;Gimme some?&quot;<br />
[A] Wir haben uns vorgestellt, wie es ist, wenn wir in einer Bar sitzen. Wenn ich den Song hier im Hintergrund höre, habe ich keine Lust mehr, etwas zu trinken. Mit den neuen Songs wollen wir Enthusiasmus ausdrücken, möchten, dass die Menschen ihren Abend und auch den Song, den sie hören, genießen. Alle Songs sollen einen hohen Wiedererkennungswert haben.</p>
<p>[F] An welchen Orten macht ihr am liebsten Musik?<br />
[A] Auf unserer aktuellen Tour versuchen wir es zu vermeiden, in Theatern oder großen Clubs zu spielen. Wir können vor vielen Leuten spielen, mit dem letzten Album haben wir DEPECHE MODE supportet, aber aktuell bevorzugen wir kleinere Clubs oder Bars für 600 bis 1000 Menschen. Das aktuelle Album ist einfach mehr Powerpop/Punkrock, und so etwas funktioniert einfach besser in kleineren Locations. Aber wir gehen auch gerne ins Studio.</p>
<p>[F] Was ist für Euch ein perfektes Publikum?<br />
[A] Wir mögen Menschen, die unsere Musik kennen, offen sind, möglichst nicht zu betrunken sind und einfach versuchen, Spaß zu haben. Wir finden, dass Deutschland ein gutes Land ist für Rockshows.</p>
<p>[F] Ihr nennt AC/DC als Einfluss für eure Musik. Im ersten Moment würde man sicher nicht daran denken. Wieso prägen sie eure Musik?<br />
[A] Es klingt im ersten Moment vielleicht ein bisschen komisch, ja. Wir mögen Bands, wie DAFT PUNKT, AC/DC oder auch KRAFTWERK. Es geht uns da mehr um die Art und Weise, wie sie ihre Songs aufbauen, als um den Gesang. All diese Bands sind sehr minimalistisch, konzentrieren sich oftmals auf nur ein Riff. Wir finden das ist eine gute Grundlage für Musik.</p>
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<p>http://www.myspace.com/peterbjornandjohn</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/peter-bjorn-john-ein-leben-nach-den-jungen-leuten/">PETER, BJORN &#038; JOHN &#8211; Ein Leben nach den jungen Leuten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
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