<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Holger Schwerer, Autor bei .:blueprint fanzine:.</title>
	<atom:link href="https://blueprint-fanzine.de/author/holgers/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blueprint-fanzine.de/author/holgers/</link>
	<description>online fanzine seit 2003</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2023 16:32:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.1.10</generator>
	<item>
		<title>PRETTY CITY &#8211; Cancel the future</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/pretty-city-cancel-the-future/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Holger Schwerer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 07:40:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://blueprintfanzine.de/wp/?p=26238</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit ihrem Debüt &#8222;Colorize&#8220; aus dem Jahr 2016, auf dem u.a. die zwischen 2013 und 2015 auf Singles und EPs veröffentlichten Songs &#8222;Melt&#8220;, &#8222;Running around&#8220;, &#8222;Second hand clothes&#8220; und &#8222;Mary go round&#8220; enthalten sind, legten die vier Kiwis von PRETTY CITY ein sympathisches Stück Rock mit den Eckpfeilern Fuzz, Shoegaze, Psych- und Brit-Pop vor. Auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/pretty-city-cancel-the-future/">PRETTY CITY &#8211; Cancel the future</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrem Debüt &#8222;Colorize&#8220; aus dem Jahr 2016, auf dem u.a. die zwischen 2013 und 2015 auf Singles und EPs veröffentlichten Songs &#8222;Melt&#8220;, &#8222;Running around&#8220;, &#8222;Second hand clothes&#8220; und &#8222;Mary go round&#8220; enthalten sind, legten die vier Kiwis von PRETTY CITY ein sympathisches Stück Rock mit den Eckpfeilern Fuzz, Shoegaze, Psych- und Brit-Pop vor. Auch live wusste das Quartett unlängst im Hamburger Molotow zu gefallen. Spannend also, dass genau eine Woche später ihr Zweitling &#8222;Cancel the future&#8220; ins Headquarter von Blueprint schneite. Passend zum ungewöhnlich dauerwarmen und sonnenüberfluteten Mai in Hamburg, laden PRETTY CITY auf den zehn neuen Songs ihren Fuzz-Rock mit Ohrwurmmelodien und vielen Yeahs, Aahs und Lalalas auf. Wie schon beim Debüt glänzt &#8222;Cancel the future&#8220; mit einem Bündel von starken Songs am Anfang. Der Einsteiger &#8222;Nothing happens for free&#8220; täuscht zu Beginn noch Westcoastrock im Geiste der DOOBIE BROTHERS vor, bevor aufs Fuzzpedal getreten wird und die Drums einen unruhigen Beat unter den Refrain legen, der sich, ganz im Sinne alter Shoegaze-Schule, ganz groß aufbaut. In der Folge jedoch wird der Shoegaze-Anteil leider zurückgefahren. Von nun an wird es etwas breitbeiniger und in der Ferne winkt das Stadion. &#8222;Piece of the puzzle&#8220; erweist sich dabei als der Hit des Albums. &#8222;Flying&#8220; ist ein schönes Stück Brit-Pop mit gefälligen harmonischen Wendungen und einem Hauch Psych. Hier, wie auch in &#8222;Television&#8220;, schimmert ein bisschen der Geist der Swinging Sixties durch. &#8222;Same as before&#8220; wirkt wie eine verschollene U2-Perle aus den Sessions zu deren Album &#8222;The unforgettable fire&#8220;. Gleiches könnte man auch von &#8222;Everybody misses you&#8220; behaupten, wenn PRETTY CITY hier nicht wieder ihr Fuzzbrett drunter schieben würden. Ab hier zerfasert &#8222;Cancel the future&#8220; etwas und verliert an Stringenz. Das schon angesprochene &#8222;Television&#8220;, dem man gerne eine prägnante Basslinie gewünscht hätte, nimmt deutlich den Fuß vom Gas. Danach irritiert &#8222;Boots&#8220; mit Sprachsample und einem Rave-Groove aus dem Big-Beats-Baukasten der CHEMICAL BROTHERS. Klar, ist das mit Augenzwinkern so gewollt, hemmt aber irgendwie den Vibe des Albums. Die folgenden &#8222;Be someone&#8220; und &#8222;Simone&#8220; bringen &#8222;Cancel the future&#8220; wieder zurück in die zu Beginn eingeschlagene Spur aus Fuzz und Pop. &#8222;Simone&#8220; greift dabei deutlich den Geist ihres Hits &#8222;Merry go round&#8220; vom Debüt &#8222;Colorize&#8220; auf. Das Album endet dann mit der Ballade &#8222;Sing me the song&#8220;, die aber nicht wirklich zwingend ist. Trotz der leichten Abzüge in der B-Note muss man PRETTY CITY zu Gute halten, dass auch weiterhin alle Elemente des Vorgängers, nur eben leicht variiert und anders zusammengesetzt, vorhanden sind. Talent und Esprit sind vorhanden. Nun wünscht man der Band beim nächsten Album nur noch einen etwas fetteren Etat für eine bessere Produktion.</p>
<p><a href="https://prettycity.bandcamp.com/" class="broken_link">https://prettycity.bandcamp.com/</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/pretty-city-cancel-the-future/">PRETTY CITY &#8211; Cancel the future</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WAR ON WOMEN &#8211; Capture the flag</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/war-on-women-capture-the-flag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Holger Schwerer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2018 11:07:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://blueprintfanzine.de/wp/?p=26231</guid>

					<description><![CDATA[<p>WAR ON WOMEN sind eine feministische Hardcore-Punk-Band aus Baltimore, bestehend aus drei Frauen und zwei Männern. Ihr Name leitet sich von einem Schlagwort in der amerikanischen Politik ab, mit dem bestimmte Eingaben und Gesetze der Republikaner, insbesondere gegen Geburtenkontrolle und Abtreibungen, die strafrechtliche Verfolgung von krimineller Gewalt gegen Frauen, aber auch Diskriminierung von Frauen am [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/war-on-women-capture-the-flag/">WAR ON WOMEN &#8211; Capture the flag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>WAR ON WOMEN sind eine feministische Hardcore-Punk-Band aus Baltimore, bestehend aus drei Frauen und zwei Männern. Ihr Name leitet sich von einem Schlagwort in der amerikanischen Politik ab, mit dem bestimmte Eingaben und Gesetze der Republikaner, insbesondere gegen Geburtenkontrolle und Abtreibungen, die strafrechtliche Verfolgung von krimineller Gewalt gegen Frauen, aber auch Diskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz bezeichnet werden.<br />
Schon mit ihrem selbstbetiteltem Debüt von 2015 erspielte sich das Quintett einen guten Ruf in der HC-Szene der USA, was in eine Einladung auf die WARP-Tour 2017 gipfelte. Um ihren Ruf auf diesem rein kommerziellen Punk-Zirkus nicht zu beschädigen, trumpften WOW mit einem Stand zum Thema &#8222;Safer Spaces&#8220; auf.<br />
Im Gegensatz zum Debüt hat die Band ihren Horizont etwas erweitert. Neben derbe geknüppeltem Hardcore, wie in &#8222;Lone wolves&#8220;, &#8222;Dick pics&#8220; oder &#8222;Anarcha&#8220;, finden sich auf dem zweiten Album &#8222;Capture the flag&#8220; jetzt auch straighte Punknummern und Anflüge von Alternative.<br />
&#8222;I&#8217;ll never never be a quiet woman&#8220; verspricht Frontfrau Shawna Potter in &#8222;Silence is the gift&#8220; und löst das Versprechen zwölfmal ein. Der Kampf gegen Unterdrückung und Diskriminierung von Frauen bleibt weiterhin Kernthema der Songs. Doch schon der erste Song &#8222;Lone wolves&#8220; wird von Potters Wut über die mangelnde Schusswaffenkontrollen und –reglementierungen in den U.S. angetrieben.<br />
Überhaupt: Shawana hat permanent Schaum vor dem Mund und zeigt unentwegt wütend mit dem Finger auf die Plagen infolge von Rassismus, Kapitalismus und Patriarchat. Und damit das alles auch noch eine kaum vorzustellende Steigerung erfährt, hat sie sich mit dem role-model der Riot-Grrrl-Bewegung Kathleen Hanna (BIKINI KILL, LE TIGRE), Lauren Kashan (SHARPTOOTH) und Johanne Angel (Porno-Actress und –produzentin) wirkungsvolle Verstärkung ans Mikrofon geholt. Nun ist immerwährende Wut auf Dauer ermüdend. WAR ON WOMEN umschiffen diese Falle, indem sie sexistische, patriarchalische und politische Entgleisungen auch mit Humor und Intelligenz begegnen.</p>
<p>Eigentlich ist Geschrei und Geknüppel nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Obwohl man davon auch auf &#8222;Capture the flag&#8220; genug Passagen findet (&#8222;Childbirth&#8220;, &#8222;The violence of bureaucracy&#8220;, &#8222;YDTMHTL&#8220;), schaffen WAR ON WOMEN eine geniale Balance zwischen Wut und Pop, Raserei und Eingängigkeit. Songs wie &#8222;Silence is a gift&#8220;, &#8222;Pleasure &amp; the beast&#8220;, &#8222;Divisive shit&#8220; oder &#8222;The chalice &amp; the blade&#8220;, mit ihrer gelungenen Mélange aus Härte und Melodie haben sogar ein gewisses Hitpotenzial, wenngleich die geschickten Arrangements, Groovewechsel und nicht immer geraden Takte stets ein lautes &#8222;Fuck you!&#8220; in Richtung Mainstream und Kommerzradio kommunizieren. Als Gedankenkrücke kann man sagen, dass WAR ON WOMAN mit ihren zugänglichsten Songs in Sachen Härte ungefähr da anfangen, wo AGAINST ME einst auf &#8222;New wave&#8220; aufgehört haben.</p>
<p>Eingespielt wurde &#8222;Capture the flag&#8220; mit J. Robbins (JAWBOX, BURNING AIRLINES u.a.), der dem Album einen wuchtigen, kraftstrotzenden Sound verpasst hat, ohne die Finessen der Arrangements darunter zu begraben.<br />
Wer auf Härte und Geschwindigkeit, gepaart mit Messaqe und Melodie steht, findet in &#8222;Capture the flag&#8220; ein Album, das in 2018 schwer zu toppen sein wird.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/war-on-women-capture-the-flag/">WAR ON WOMEN &#8211; Capture the flag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SICK HYENAS &#8211; Heaven for a while</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/sick-hyenas-heaven-for-a-while/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Holger Schwerer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 10:36:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://blueprintfanzine.de/wp/?p=25501</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nanu? Werden unsere Punker von Rookie jetzt sentimental? Denn ganz untypisch serviert das kleine, feine Punkrocklabel mit dem zweiten Album der SICK HYENAS eine Rock&#8217;n&#8217;Roll-Platte, die wie aus den Windener Höhlen zu kommen scheint. Das klingt nach tiefsten Fifties und Sixties. Kein Ton, kein Trommelschlag  zu viel. Asketischer geht&#8217;s nicht. „Heaven for a while“ bietet [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/sick-hyenas-heaven-for-a-while/">SICK HYENAS &#8211; Heaven for a while</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nanu? Werden unsere Punker von Rookie jetzt sentimental? Denn ganz untypisch serviert das kleine, feine Punkrocklabel mit dem zweiten Album der SICK HYENAS eine Rock&#8217;n&#8217;Roll-Platte, die wie aus den Windener Höhlen zu kommen scheint. Das klingt nach tiefsten Fifties und Sixties. Kein Ton, kein Trommelschlag  zu viel. Asketischer geht&#8217;s nicht. „Heaven for a while“ bietet einen wilden Mix aus eben Rock&#8217;n&#8217;Roll, Psych und Garage, den Hall immer auf Anschlag, mit räudigen Surfgitarren, die auch gerne mal &#8217;nen Tritt mit dem Fuzz verpasst bekommen. Das Ganze ist so hoffnungslos abseits aller Trends und zaubert einem gerade deshalb seliges Grinsen ins Gesicht. Mit Songs wie dem Titeltrack, „Cry for me“, „Flohleiter“, „See what&#8217;s  left  inside“ und „Warm grave“ kann man jede Party auf den Kopf stellen. Und sollte zufällig Hr. Tarantino zugegen sein, könnte man ihm „Mexico“ und „Sand witch“ mitgeben, mit der Bitte, einen schrägen Western um die Stücke herum zu drehen. Mit ihrem zweiten Album stellen sich die Hyänen mal eben kackfrech neben THE CRAMPS, BLACK LIPS und dem GUN CLUB ins  Regal. Bleibt ein einziger Wermutstropfen zu erwähnen: Bei ihren früheren Live-Auftritten standen die drei Hamburger in weite, bunte Ethno-Kaftans gewandet auf der Bühne. Diesen Spleen  haben sie leider abgelegt. Deshalb hier die eindringliche Bitte: Get them back and make caftans great again!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/sick-hyenas-heaven-for-a-while/">SICK HYENAS &#8211; Heaven for a while</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TRUE MOON &#8211; s/t</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/true-moon-s-t/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Holger Schwerer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 15:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://blueprintfanzine.de/wp/?p=24089</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch in der Rockwelt gibt es die Gnade der späten Geburt. Während die alten Säcke sich ihre Genre-definierenden Klassiker, die sie sich noch vom kargen Taschengeld zusammengeklaubt haben, längst überhört haben oder, viel schlimmer, ausschließlich nur diese hören, weil sie mit dem Kram ab 1990 nichts mehr anfangen können, können Spätgeborene einfach im Tonträgerschatz ihrer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/true-moon-s-t/">TRUE MOON &#8211; s/t</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in der Rockwelt gibt es die Gnade der späten Geburt. Während die alten Säcke sich ihre Genre-definierenden Klassiker, die sie sich noch vom kargen Taschengeld zusammengeklaubt haben, längst überhört haben oder, viel schlimmer, ausschließlich nur diese hören, weil sie mit dem Kram ab 1990 nichts mehr anfangen können, können Spätgeborene einfach im Tonträgerschatz ihrer Eltern graben, sich von allen möglichen Einflüssen anfixen lassen und, im günstigen Fall, eine Band gründen, die einfach mal alles zusammenwirft und trotzdem nur drauflos rockt. TRUE MOON sind eine junge Band aus Schweden, die mit Sicherheit alles gehört hat, was einst Gothic Rock und Dark Wave definiert hat. SISTERS OF MERCY, THE MISSION, RED LORRY YELLO LORRY, PLAY DEAD, JOY DIVISION und natürlich SIOUXSIE &amp; THE BANSHEES. Die roh scheppernde Nicht-Produktion gibt den drei (!) Gitarren und den Drums reichlich Distortion und am Hall wird ebenfalls nicht gespart. Mit „Voodoo“ wird schon mal dringlich ins Album gestartet. Ein sicherer Hit für die Indiedisco. „I am an angry woman, I am a demon, I am a mother, I am a warrior. Voodoo. I put on my wolfsuit”, und man glaubt der bassspielenden Frontfrau Karolina Engdahl alles aufs Wort. Von Kriegerin bis Hexe, sie hat alle Facetten drauf. Eine Stimme, die man so schnell nicht wieder vergisst. „Our own darkness“ hat den Sound und den Drive von RLYL und Gesangslinien, die von Paul Banks inspiriert sein könnten. „True moon“ treibt das Album weiter voran, und wie TRUE MOON im folgenden „Sugar“ die Kurve vom vermeintlichen JOY DIVISION-Rip-Off zu einem veritablen Hit schaffen, ist schon erstaunlich. Erst mit dem sechsten Song „Guns“ nehmen die Fünf etwas den Fuß vom Gas, werfen dafür aber ordentlich die Nebelmaschine an. So muss düster! Danach geht’s dann wieder mit Vollgas weiter to hell. Wäre mit „Honey“ nicht kurz vor Schluss eine ausgebremste Quasi-Ballade dabei, hätte mich dieses Album uneingeschränkt beeindruckt. Als Hidden Track bietet die mir vorliegende CD noch eine alternative Version von „Guns“, zu der mir aber keine weitere Info vorliegt. Fazit: für mich ein großer, nostalgischer Spaß. Für Spätgeborene eine schöne Scheibe für die Depri-Disco.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/true-moon-s-t/">TRUE MOON &#8211; s/t</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MAXIMO PARK &#8211; Risk to exist</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/maximo-park-risk-to-exist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Holger Schwerer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 06:33:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://blueprintfanzine.de/wp/?p=24084</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit schöner Regelmäßigkeit, zum Glück, schneien MAXIMO PARK mit neuen Songs ins Haus. „Risk to exist“ ist bereits Album Nummer sieben (das Outtakes-Album „Missing songs“ eingerechnet) seit ihrem Debüt aus dem Jahr 2005. Seitdem ist eine lange Zeit vergangen. Zeit, in der die Band immer live unterwegs war und unentwegt versuchte, relevant zu bleiben. Überhits [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/maximo-park-risk-to-exist/">MAXIMO PARK &#8211; Risk to exist</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit schöner Regelmäßigkeit, zum Glück, schneien MAXIMO PARK mit neuen Songs ins Haus. „Risk to exist“ ist bereits Album Nummer sieben (das Outtakes-Album „Missing songs“ eingerechnet) seit ihrem Debüt aus dem Jahr 2005. Seitdem ist eine lange Zeit vergangen. Zeit, in der die Band immer live unterwegs war und unentwegt versuchte, relevant zu bleiben. Überhits wie „Apply some pressure“, „The coast is always changing“ oder “Going missing”, die immer noch zu den Höhepunkten von ihren Konzerten gehören, waren lange eine schwere Bürde. Dabei haben MAXIMO PARK immer sauber abgeliefert. „Our earthly pleasures“ war gespickt mit Hits und insgesamt das bisher stärkste Album. Die Alben danach hatten es also doppelt schwer. Kein „Apply some pressure“, kein „Books from boxes“, man war beim ersten Hören stets leicht enttäuscht. Eine Fehleinschätzung, denn im Rückblick sind „Quicken the heart“ und „The national health“ starke Alben ohne wirkliche Ausfälle. Erst das letzte Album „Too much information“ schwächelte. Die Band experimentierte und verzettelte sich dabei teilweise. Man durfte sich zu Recht Sorgen um die Zukunft machen.</p>
<p>Und nun „Rist to exist“. Aufgenommen überwiegend live im Studio von WILCO, hat die Band aus Newcastle ihre Mitte wieder gefunden. Der Einstieg ist beim ersten Hören gewöhnungsbedürftig. Seltsam leicht, entspannt und funky jammen sich MAXIMO PARK mit „What did we do to deserve this?“ ein. Das muss man erst mal mögen. Nach mehreren Durchläufen, die man dem Album unbedingt gönnen sollte, sieht man die Sache jedoch schon ganz anders. Überhaupt ist das Album ein echter Grower. Typische MAXIMO PARK-Songs wie „Get high (No, I don’t)“ und der Titelsong klingen wie alte Freunde, doch die wirklichen Perlen sind „Work and wait“ (mit PIXIES-Gedächnisintro), das rhythmisch spannende „The hero“, „Make what you can“ oder „Alchemy“, die auch problemlos auf das erste oder zweite Album gepasst hätten. Trotzdem sind diese Songs 2017 relevant, nicht nur aufgrund der Texte von Paul Smith, und keine Spur verkrampft. Was auffällt, ist, dass sie allgemein weniger nervös, eckig und zickig, dafür spannend, hochmelodisch, kompakt und vor allem überraschend sind. Nicht nur der Funk im ersten Song oder in „Respond to the feeling“ harmoniert prächtig mit den alten Trademarks, auch die Bläser (!) fügen sich super ein. Kleine Kniffe wie ungewöhnliche Takte oder sich zum Ende hin gänzlich anders entwickelnde Songs („I’ll be around“ und „The hero“) sägen subtil am schönen Schein. Ganz besonders hervorzuheben ist zudem das großartige Bassspiel von Paul Rafferty, dem HOT CLUB DE PARIS-Frontmann, der die Band seit geraumer Zeit schon live begleitet und nun auch die Albumsessions bestritten hat. Last but not least ist Paul Smiths ein toller Sänger, mit dem eigentlich nichts schief gehen kann. Früher war mehr Gitarre, ja, aber 2017 hört man auf „Risk to exist“ einer ausgefuchsten Band beim gemeinsamen Spaß haben zu.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/maximo-park-risk-to-exist/">MAXIMO PARK &#8211; Risk to exist</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
