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	<title>Christian Berg, Autor bei .:blueprint fanzine:.</title>
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	<description>online fanzine seit 2003</description>
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		<title>DIRTY TALONS &#8211; s/t</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/dirty-talons-dirty-talons/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 10:50:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DIRTY TALONS? Der Name lässt mich (warum auch immer) zuerst was Scandirockiges vermuten – aber nein: Wir haben es hier mit dem Nachfolge-Projekt der österreichischen Punks ASTPAI zu tun. Auch hervorragend!Aber beim ersten Hören war ich dann doch etwas irritiert – das hier hat mit dem ASTPAI-Sound so gar nichts mehr zu tun. Stattdessen: klassischer [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">DIRTY TALONS? Der Name lässt mich (warum auch immer) zuerst was Scandirockiges vermuten – aber nein: Wir haben es hier mit dem Nachfolge-Projekt der österreichischen Punks ASTPAI zu tun. Auch hervorragend!<br>Aber beim ersten Hören war ich dann doch etwas irritiert – das hier hat mit dem ASTPAI-Sound so gar nichts mehr zu tun. Stattdessen: klassischer Hardrock, NWOBHM-Riffs und -Soli, ab und an blitzen kurze fast schon Black Metal-artige Anleihen auf, dann wird es wieder sehr indierockig-poppig &#8230;<br>Ein Blick auf den Promo-Zettel macht schlauer: Als Referenzgrößen werden hier THIN LIZZY, JUDAS PRIEST, BOSTON, KVELERTAK und VAN HALEN genannt. So eingeordnet ergibt das Ganze dann doch wieder Sinn.<br>Nur leider: auf dem Papier liest sich diese Mischung gut, die Sängerin hat eine tolle Stimme, und musikalisch sind die Songs auch größtenteils gut gemacht. Aber auf Albumlänge wirkt die Mischung der Stilrichtungen und Referenzen dann doch etwas unausgegoren und kann weder die Erwartungshaltung in die eine (ASTPAI-Nachfolgeband! Punk! Geil!) noch die andere Richtung (Hardrock! Drei Gitarren! THIN LIZZY-Riffs! Geil!) erfüllen. Schade.</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe title="DIRTY TALONS &quot;Bottom Line&quot;" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/0o-0pi0C2KY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>BLACK MAGIC SIX &#8211; Black cloud descending</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/black-magic-six-black-cloud-descending/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 10:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erinnert sich noch jemand an ADAM WEST? Nein – nicht der Batman-Darsteller aus den 60ern. Die Schweinerock-Band, die Ende der 90er/Anfang der 2000er ihr Unwesen getrieben hat. Wenn ja: sehr gut. Wenn nicht: unbedingt mal reinhören! Oder einfach direkt das neue Album von BLACK MAGIC SIX auflegen, denn was da zu Beginn von &#8222;Black cloud [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">Erinnert sich noch jemand an ADAM WEST? Nein – nicht der Batman-Darsteller aus den 60ern. Die Schweinerock-Band, die Ende der 90er/Anfang der 2000er ihr Unwesen getrieben hat. Wenn ja: sehr gut. Wenn nicht: unbedingt mal reinhören! Oder einfach direkt das neue Album von BLACK MAGIC SIX auflegen, denn was da zu Beginn von &#8222;Black cloud descending&#8220; aus den Boxen dröhnt, klingt verdächtig nach den Herren aus Washington, D.C., auch wenn wir es hier mit einem finnischen Power-Duo zu tun haben. <br>Als &#8222;dark, primal rock energy&#8220; beschreibt ihr Label (Svart Records) das, was die beiden Herren da abliefern. Kann man so stehen lassen: Die ersten drei Songs bedienen den erwähnten ADAM WEST-Gedächtnis-Sound: MC5 mit Fuzz, viel Verzerrung und einer ordentlichen Prise Heaviness. Ab Song Vier – &#8222;Werewolf of Istanbul&#8220; (tatsächlich auch mein persönliches Album-Highlight) – wird es dann aber eher bluesig-bedrohlich statt schweinerockig.<br>Der Sound bewegt sich auf den restlichen sechs Songs irgendwo zwischen einer gefährlichen Version der WHITE STRIPES und zurückgenommen instrumentierten URBAN VOODOO MACHINE. Zwischendurch blitzen dann auch immer mal wieder ADAM WEST mit angezogener Handbremse auf.<br>Der Promo-Zettel beschreibt das als &#8222;rau, schroff und ungeschliffen&#8220;. Das stimmt soweit – und macht beim Hören eine Menge Spaß; mit einem kleinen bisschen Grusel-Faktor zwischendrin.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="Black Magic Six: Black Cloud Descending (Official Video)" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/T87X_DH4SZM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>EIGHT PIECE BOX &#8211; Mezcal religion</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/eight-piece-box-mezcal-religion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 12:23:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Name TEX MORTON sollte hoffentlich allen subkulturell Rock&#8217;n&#8217;Roll-Begeisterten geläufig sein, hat der gute Herr doch mit seiner Gitarre (zumindest zeitweise) den Sound von u.a. SUNNY DOMESTOZS, MAD SIN, FRANTIC FLINTSTONES, DIE SUURBIERS und KAMIKAZE QUEENS geprägt.Die umtriebige Art des Herrn MORTON kommt mir bisweilen wie ein Pendant zum eher mainstreamigen GÖTZ ALSMANN (der passenderweise [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-white-background-color has-background">Der Name TEX MORTON sollte hoffentlich allen subkulturell Rock&#8217;n&#8217;Roll-Begeisterten geläufig sein, hat der gute Herr doch mit seiner Gitarre (zumindest zeitweise) den Sound von u.a. SUNNY DOMESTOZS, MAD SIN, FRANTIC FLINTSTONES, DIE SUURBIERS und KAMIKAZE QUEENS geprägt.<br>Die umtriebige Art des Herrn MORTON kommt mir bisweilen wie ein Pendant zum eher mainstreamigen GÖTZ ALSMANN (der passenderweise damals das erste SUNNY DOMESTOZS-Album produziert hat) vor; aber ich schweife ab&#8230;<br>EIGHT PIECE BOX ist also nun die neue Band des Herrn Morton aus Berlin. Zusammen mit Matthias Wyder (Kontrabass; ebenfalls Berlin) sowie Pat Benoit (Gesang) und Freddy Bürgin (Steh-Drums) aus der Schweiz schickt sich die Achse Berlin-Biel an, rohen Rock&#8217;n&#8217;Roll fingerlickin&#8216; good unters Volk zu bringen. Und das mit Erfolg!<br>Die A-Seite der hier vorliegenden Debüt-7&#8243; beginnt mit einem ungestümen Rock&#8217;n&#8217;Roll Riff à la JOHNNY BURNETTE: Energiegeladen und straight in your face. Der latent an P. PAUL FENECH erinnernde Gesang gibt dem Ganzen eine herrlich rotzig-rohe Punk-Attitüde, die auf ein kurzes Drum-Solo folgende Slide-Gitarre macht einen kurzen Abstecher Richtung Country: Hell Yeah! This is Rawk&#8217;n&#8217;Roll!<br>Auf der B-Seite &#8222;Southern dream&#8220; geht es dann erst einmal etwas gemächlicher zu, orchestriert mit einer Bläser-Sektion. Leider, leider gibt es hier nur eine kleine Schwachstelle: den Gesang. Irgendwie zündet der für mich in diesem Kontext nicht so richtig. Entweder hätte hier eine etwas croonendere Intonation gut getan &#8211; oder aber direkt das Gegenteil und ein raubeinig-räudiges Timbre im Stile von DEMENTED ARE GOs Sparky. Aber so hängt er irgendwie zwischen allen Stühlen. Das herrlich twangy Gitarrensolo gegen Mitte des Songs entschädigt dafür aber wieder. (Und je häufiger ich den Song höre, desto besser passt dann doch wieder alles zusammen.)<br>Leider nur digital gibt es dann noch einen dritten Song zu hören: Die Country-Nummer &#8222;Misanthrope&#8220;, bei der dann wieder alles wie aus einem Guss klingt.<br>Die Single macht auf jeden Fall Lust auf mehr, und ich hoffe sehr, die Berliner und Bieler Rock&#8217;nRoll Aficionados bald mal live sehen zu können. Darauf jetzt erstmal einen Mezcal. ¡Salud!</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="Eight Piece Box - Mezcal Religion" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/GbbWfpIHZSU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>KANAAN &#8211; Downpour</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/kanaan-downpour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Oct 2023 21:28:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus dem schier unendlichen Kosmos der Stoner/Fuzz-Bands herauszustechen, ist schon schwer genug. Dies dann auch noch rein instrumental zu schaffen, ist noch eine Spur schwieriger, schließlich laufen entsprechende Bands Gefahr, sich in endlosen Jam-Parts zu verlieren und am Ende mehr oder weniger alle gleich zu klingen.Diese Gefahr besteht bei den Norwegern KANAAN nicht, dafür sorgen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-white-background-color has-background">Aus dem schier unendlichen Kosmos der Stoner/Fuzz-Bands herauszustechen, ist schon schwer genug. Dies dann auch noch rein instrumental zu schaffen, ist noch eine Spur schwieriger, schließlich laufen entsprechende Bands Gefahr, sich in endlosen Jam-Parts zu verlieren und am Ende mehr oder weniger alle gleich zu klingen.<br>Diese Gefahr besteht bei den Norwegern KANAAN nicht, dafür sorgen die mehr oder weniger atonalen Free-Jazz-Anklänge in einigen der bis zu acht Minuten langen Songs auf Downpour.<br>Aber der Reihe nach …<br>Der Opener &#8222;Black time fuzz&#8220; ist adäquat betitelt: Brachiale Riffs, glühende Fuzz-Pedale und ein verzerrter Bass treiben den Song unerbittlich nach vorne.<br>Auf &#8222;Amazon&#8220; werden KANAAN von Hedvig Mollestad unterstützt, einer Gitarristin, deren sonstige Arbeiten zwischen Psychedelic, Retro-Rock und Free Jazz pendeln und die hier natürlich wie die Faust aufs Auge zum Sound des Trios passt. Überraschenderweise ist der Track mit der Jazz-Gitarristin aber nicht der jazzigste der Platte &#8211; diese Ehre (?) gebührt dem folgenden Song:<br>Das titelgebende &#8222;Downpour&#8220; wartet im Jazz/Fusion-Intro mit fast schon klischeehaft atonalen Gitarren auf und irritiert damit zunächst. Sobald diese Klänge dann nach ca. drei Minuten eher sphärischen Klängen weichen, bewegt sich der Song in traditionelleren Bahnen. Der fuzzige Bass gegen Ende schlägt dann wieder eine Brücke zum Opener des Albums.<br>Das folgende &#8222;Psunspot&#8220; ist eher ein atmosphärisches, droniges Interlude als ein richtiger Song &#8211; bietet aber nach den vorangegangenen atonalen Ausflügen einen willkommenen, leicht verspulten Ruhepol.<br>&#8222;Orbit&#8220; macht &#8211; wie schon der erste Track &#8211; seinem Namen alle Ehre: Groovende Riffs, die stellenweise an BLACK SABBATH erinnern, entführen uns in den Weltraum. <br>Und dort bleiben wir vorerst auch, denn im abschließenden Doppel &#8222;Solaris Pt. 1&#8220; &amp; &#8222;Solaris Pt. 2&#8220; wird es space-rockig. Die zurückgenommenen spacigen Klänge weichen dann aber immer mehr einem schweren Riffing ähnlich dem ersten Song. Hier allerdings eher im Midtempo-Bereich &#8211; und schließlich kommt doch noch kurz das genretypische Jam-Gefühl auf. Zum Glück aber nur kurz.<br><br>Fazit: Der Jazz/Fusion Anteil lässt KANAAN aus dem Meer der anderen Stoner/Doom/Psych-Bands herausstechen &#8211; in welche Richtung, das ist Auslegungssache.</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="Kanaan - Amazon (Live at NRK-Scenen)" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/hN5Lbc53jvM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>MIESHA AND THE SPANKS &#8211; Unconditional love in Hi-Fi</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/miesha-and-the-spanks-unconditional-love-in-hi-fi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Oct 2023 19:59:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Garagiger Indie-Punk der Riot Grrrl-Schule, beschwingte Melodien, straighte Rocker und soziale Themen: Das kanadische Duo MIESHA AND THE SPANKS liefert mit &#8222;Unconditional love in Hi-Fi&#8220; ein Album ab, das in mehrfacher Hinsicht überzeugt. Gitarristin und Sängerin Miesha Louie und Drummer Sean Hamilton zeigen nicht nur, dass sie ein Gespür für tanzbare Indie-Hits haben, sondern auch, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/miesha-and-the-spanks-unconditional-love-in-hi-fi/">MIESHA AND THE SPANKS &#8211; Unconditional love in Hi-Fi</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-white-background-color has-background">Garagiger Indie-Punk der Riot Grrrl-Schule, beschwingte Melodien, straighte Rocker und soziale Themen: Das kanadische Duo MIESHA AND THE SPANKS liefert mit &#8222;Unconditional love in Hi-Fi&#8220; ein Album ab, das in mehrfacher Hinsicht überzeugt. Gitarristin und Sängerin Miesha Louie und Drummer Sean Hamilton zeigen nicht nur, dass sie ein Gespür für tanzbare Indie-Hits haben, sondern auch, dass sie sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind.<br>Schon der Opener &#8222;necwiyéwt&#8220; verdeutlicht die politische Note des Albums und thematisiert die tragische Geschichte der Ureinwohner Kanadas, insbesondere der Secwépemc – deren Stamm auch Miesha selbst angehört. Sie singt teilweise in der Sprache der Secwépemc und macht auf die Probleme der First Nation aufmerksam. Dies verleiht dem Album eine Tiefe und Aktualität, die über klassischen Indie-Punk hinausgeht.<br>Songs wie &#8222;It&#8217;s my year&#8220; &#8222;I was gonna&#8220; und &#8222;Dig me out&#8220; gehen sofort ins Ohr und laden zum Tanzen ein. Insbesondere letzterer Track klingt, als hätte man ihn bereits das ein oder andere Mal auf den Dancefloors der Indiediscos gehört, dabei behandelt aber auch er ein erstes Thema: Mieshas Angst und Hilflosigkeit ob der massenhaften Funde toter Kinder auf den Geländen von &#8222;Residential Schools&#8220; überall in Kanada, die zur Assimilierung indigener Kinder dienen sollten, aber oft in Misshandlung und Tod endeten.<br>Meine persönlichen Highlight aber sind &#8222;Mom jeans // Mom genes&#8220; und vor allem &#8222;Bear kids&#8220;, der mit knapp über vier Minuten längste Song der Platte. Auch hier werden wieder persönliche Erfahrungen (der Tod des eigenen Vaters) vor dem Hintergrund der indigenen Herkunft der Sängerin vertont; besonders eindrucksstark durch die ruhigen, aber intensiven Spoken Word-Passagen.</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="Miesha and The Spanks - Mom Jeans // Mom Genes (Official Music Video)" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/0F_7N73fGOo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
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