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	<title>Emil Drexler, Autor bei .:blueprint fanzine:.</title>
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	<description>online fanzine seit 2003</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Aug 2026 15:32:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>TWIN SERPENT – True norwegian blackgrass</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/twin-serpent-true-norwegian-blackgrass/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emil Drexler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 10:19:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TWIN SERPENT schicken uns mit ihren ersten beiden Songs auf eine falsche Fährte. Das Ganze klingt im ersten Moment viel mehr nach THE HELLACOPTERS meets THE BABOON SHOW als nach Country und Folk. Doch dann kommt „Stellar suicide“ an dritter Stelle, und die Ankündigung macht auf einmal Sinn: Banjo, Schlagzeugbesen und ein bluesiger Gesang liefern [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">TWIN SERPENT schicken uns mit ihren ersten beiden Songs auf eine falsche Fährte. Das Ganze klingt im ersten Moment viel mehr nach THE HELLACOPTERS meets THE BABOON SHOW als nach Country und Folk. Doch dann kommt „Stellar suicide“ an dritter Stelle, und die Ankündigung macht auf einmal Sinn: Banjo, Schlagzeugbesen und ein bluesiger Gesang liefern endlich den versprochenen Vibe. Es gibt aber noch so viel mehr, was auf dem Album zusammenkommt: Die Band stammt aus zwei Ländern (Finnland, Norwegen), singt in drei Sprachen (Englisch, Finnisch und Norwegisch), mischt mindestens zwölf Musikstile und spielt genauso viele Instrumente. Dazu kommt eine Ganzkörper-Schlangenbemalung auf dem Cover und Vergleiche mit TOM WAITS oder KAIZERS ORCHESTRA. Nicht weniger vielseitig sind die Texte, die Themen wie schwarze Löcher, aber auch die Politik einer möglichen Post-Trump-Ära behandeln. Und schaut euch unbedingt das verrückte Video zu „Stellar suicide“ an! Es steckt also eine Menge drin in diesem Album. Mit „Ain&#8217;t no more“ gibt es sogar eine Ballade mit Streichern – vielleicht sogar das Lied, das mir am besten gefällt. Zumindest zu Beginn und am Ende, denn dazwischen wird es durch die Gitarren etwas krachiger, was es gar nicht unbedingt gebraucht hätte. Insgesamt auf jeden Fall ein wilder Ritt, auf dem es viel zu entdecken gibt. Oftmals sehr charmant, manchmal etwas drüber, aber immer sehr direkte, ehrliche Musik!</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe title="Twin Serpent - Stellar Suicide - Official Music Video" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/hXYukprNrkU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>RATSALAD – Pest from the west</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/ratsalad-pest-from-the-west/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emil Drexler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 12:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal hört man einen Song und muss sofort an eine andere Band denken. So ging es mir mit dem Opener „Art school dropout“, der mich sofort an die Grunge-Band HAMMERBOX erinnert, die 1993 mit „Numb“ ein Album voller Hits rausbrachten, aber dennoch nie den Durchbruch schafften und wohl nur noch wenigen ein Begriff sein dürften. [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">Manchmal hört man einen Song und muss sofort an eine andere Band denken. So ging es mir mit dem Opener „Art school dropout“, der mich sofort an die Grunge-Band HAMMERBOX erinnert, die 1993 mit „Numb“ ein Album voller Hits rausbrachten, aber dennoch nie den Durchbruch schafften und wohl nur noch wenigen ein Begriff sein dürften. Aber wenn wir schon bei Hits sind, die finden sich auch auf „Pest from the west“, dem neuen Album der australischen Band RATSALAD. Gerade „Bike beach pub“ und „FIIDC“ können auf jedem Punkrock-Mix-Tape bestehen. Das Ganze ist dabei immer genug rotzig, um nicht ins Seichte abzurutschen (auch wenn es manchmal ein wenig nach US College Rock klingt). Und gesellschaftskritische Songtexte laden nur dazu ein, die Faust in die Luft zu recken. Dazu kommen wichtige Themen wie z.B. Mobbing in „Bullying=Shit“. Eigentlich spricht also alles für ein tolles und rundes Album. Und für manche mag das auch zutreffen, aber mir fehlt dann doch noch das gewisse Etwas oder manchmal auch einfach mehr Abwechslung, um mehr als 3,5 Sterne zu vergeben. Aber was ich unbedingt nachholen muss, ist die Band live zu sehen. Online findet man dazu einige kurze Zusammenschnitte, wo die Band so richtig abgeht. Das sieht nach verdammt guter Laune aus!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="FIIDC" width="1200" height="900" src="https://www.youtube.com/embed/x12f11IB86o?list=OLAK5uy_moDRXLR-IqaTDFxQLaXGksX3pwa_EuNsI" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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<div class="wp-block-yet-another-stars-rating-overall-rating yasr-overall-block"></div>
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		<title>THE WOMBATS – 20.07.2026, Kulturinsel Wöhrmühle (Erlangen)</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/the-wombats-20-07-2026-kulturinsel-woehrmuehle-erlangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emil Drexler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 11:56:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Livereviews]]></category>
		<category><![CDATA[bp_highlight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das war meine persönliche Jubiläumsshow: Genau vor einem Jahr habe ich an gleicher Stelle MAXÏMO PARK gesehen und anschließend meinen allerersten Bericht für das Blueprint Fanzine geschrieben. Es ist also genau genommen mein Jubiläumsbericht – ein Jahr Blueprint-Schreiber, juhu!Von daher liegt es natürlich nahe, die beiden Auftritte von THE WOMBATS und MAXÏMO PARK miteinander zu [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">Das war meine persönliche Jubiläumsshow: Genau vor einem Jahr habe ich an gleicher Stelle MAXÏMO PARK gesehen und anschließend meinen allerersten Bericht für das Blueprint Fanzine geschrieben. Es ist also genau genommen mein Jubiläumsbericht – ein Jahr Blueprint-Schreiber, juhu!<br>Von daher liegt es natürlich nahe, die beiden Auftritte von THE WOMBATS und MAXÏMO PARK miteinander zu vergleichen. Auch weil beide Bands der britischen Indie-Rock-Szene der 2000er-Jahre ihren Stempel aufgedrückt und Hits im Gepäck haben, die in keiner Indie-Disco fehlen dürfen.<br>Welche Band mir besser gefallen hat, will ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Fest steht aber schon mal, dass mich die britische Vorband CHERRYHOLT eher wenig beeindruckt hat. Ihr kleiner Hit „Irresistible“ klingt tatsächlich komplett wie ein THE KOOKS-Klon. Zugutehalten muss man der Band allerdings, dass alle Mitglieder noch ziemlich jung sind – zwischen 17 und 19 Jahren. Wenn sie noch etwas mehr Eigenständigkeit entwickeln, könnte das durchaus noch was werden. Andernfalls verschwinden sie vermutlich ziemlich schnell in der Versenkung. Der Auftritt als Support für THE WOMBATS war jedenfalls ihr bisher größter und gleichzeitig der erste in Deutschland. Ob der Sänger deshalb das „I’m Only Here For The Beer“-T-Shirt trug?</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" loading="lazy" width="1000" height="724" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/20260720_213708.jpg" alt="" class="wp-image-47897" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/20260720_213708.jpg 1000w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/20260720_213708-700x507.jpg 700w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p class="has-white-background-color has-background">Dann kamen THE WOMBATS auf die Bühne. Einfach so, ohne Intro oder große Gesten. Das gab sofort Sympathiepunkte, auch wenn der Eindruck aufkam, Sänger „Murph“ sei gerade erst geweckt worden und habe sich nur noch schnell eine Jogginghose überwerfen können. Sehr passend wirkte dann auch der erste Song „Sorry I’m late, I didn’t want to come“ vom aktuellen Album „Oh! The ocean“. Der Refrain wildert mit seiner hohen Tonlage ein wenig in PARCELS-Gefilden, was aber hervorragend passt. Danach folgten mit „Moving to New York“ und „Techno Fan“ gleich zwei Hits. Die Menge erwies sich nicht nur als absolut textsicher, sondern hatte auch ordentlich Bock zu tanzen – also auf dieses fränkische, leicht verhaltene Tanzen, welches aber im späteren Verlauf ordentlich Fahrt aufnahm (bis hin zum Moshpit, was aus meiner Sicht bei einer poppigen Indie Band ja eher nicht so passt).<br>Und so ging es fröhlich weiter: viele Hits, aufgelockert durch ruhigere Songs („Lethal combination“ gab es in einer Akustik-Version), hin und wieder lustige Ansagen und viel Applaus. Und natürlich als allerletzte Zugabe den Signature Song der Band: &#8222;Let&#8217;s Dance to Joy Division&#8220;.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" loading="lazy" width="1000" height="750" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/20260720_203931.jpg" alt="" class="wp-image-47898" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/20260720_203931.jpg 1000w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/20260720_203931-700x525.jpg 700w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p class="has-white-background-color has-background">Außer der kurzen Spielzeit (knapp 80 Minuten) gibt es eigentlich nicht viel zu kritisieren. Aber eine „Mind-Blowing-Experience“ war es auch nicht. Bevor jetzt alle Die-Hard-THE-WOMBATS-Fans aufschreien: Das Konzert war trotzdem gut. Auch wenn MAXÏMO PARK vor einem Jahr besser waren. Eigentlich. Denn nachdem ich gerade noch einmal <a href="https://blueprint-fanzine.de/maximo-park-22-07-2025-kulturinsel-woehrmuehle-erlangen/">meine damalige Review </a>gelesen habe (in der ich auch ausführlich über die Location berichtet habe), zweifle ich ein wenig an meiner Erinnerungsfähigkeit – dort habe ich nämlich auch nicht gerade überschwänglich berichtet. Wahrscheinlich mag ich MAXÏMO PARK einfach lieber.<br>Vielleicht fand ich aber auch die lebensgroßen Plüsch-Wombats, die zweimal auf die Bühne kamen, einfach nur albern. Wobei es immerhin zu einem lustigen Aufeinandertreffen mit dem Maskottchen des Sponsors MAUSS BAU kam: Bei einem Song stürmte dieses gemeinsam mit einem Plüsch-Wombat die Bühne. Nach dem Song fragte sich die Band sichtlich verwirrt: „War das eigentlich eine Maus?“ „Murph“ meinte darauhin: „Natürlich war das eine Maus, es stand ja schließlich auf dem Kostüm drauf!“</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" loading="lazy" width="1000" height="750" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/20260720_204524.jpg" alt="" class="wp-image-47896" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/20260720_204524.jpg 1000w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/20260720_204524-700x525.jpg 700w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>
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		<title>Traumzeit Festival 2026 (Duisburg)</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/traumzeit-festival-2026-duisburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emil Drexler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 21:20:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Livereviews]]></category>
		<category><![CDATA[bp_highlight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein erstes Mal auf dem Traumzeit Festival. Und was hatte ich im Vorfeld nicht schon alles über die vermutlich schönste Festival-Location gehört! Aber wie so oft gilt: wenn die Erwartungen riesig sind, kann die Realität kaum mithalten. Doch hier war das anders.Schon vor dem Betreten des Geländes bekommt man eine Ahnung davon, was einen erwartet. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/traumzeit-festival-2026-duisburg/">Traumzeit Festival 2026 (Duisburg)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">Mein erstes Mal auf dem Traumzeit Festival. Und was hatte ich im Vorfeld nicht schon alles über die vermutlich schönste Festival-Location gehört! Aber wie so oft gilt: wenn die Erwartungen riesig sind, kann die Realität kaum mithalten. Doch hier war das anders.<br>Schon vor dem Betreten des Geländes bekommt man eine Ahnung davon, was einen erwartet. Wie eine riesige Filmkulisse ragen die Gebäude des ehemaligen Hüttenwerks über das Festivalgelände. Tatsächlich wurden hier sogar Teile von &#8222;Die Tribute von Panem&#8220; und &#8222;Babylon Berlin&#8220; gedreht. Wo früher Spezialroheisen produziert wurde, befindet sich heute ein frei zugänglicher Landschaftspark – sicherlich eines der Highlights, wenn nicht sogar DAS Highlight Duisburgs.<br>Doch am vorletzten Juniwochenende ging es natürlich in erster Linie um Musik. Die entscheidende Frage lautete also: Konnten die Konzerte mit dieser traumhaften Kulisse mithalten?<br><br>Der Auftakt war jedenfalls schon einmal ein echter Banger. MARATHON aus Amsterdam machten keine Gefangenen und legten los wie die Feuerwehr. Ihrer Mischung aus Shoegaze und Post-Punk fehlten eigentlich nur ein paar eingängigere Refrains, um das Publikum komplett auf ihre Seite zu ziehen. Mich störte das allerdings kaum – die Band überzeugte mich trotzdem auf ganzer Linie. Konsequenz: Nach dem Auftritt wanderte direkt ein T-Shirt in meinen Beutel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="461" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit5-1024x461.jpeg" alt="" class="wp-image-47782" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit5-1024x461.jpeg 1024w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit5-700x315.jpeg 700w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit5-1536x691.jpeg 1536w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit5.jpeg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">MARATHON</figcaption></figure>



<p class="has-white-background-color has-background">Apropos T-Shirts: Zwei Bandmitglieder trugen Shirts von SPRINTS. Das lag zum einen daran, dass MARATHON die irische Band erst kürzlich auf Tour begleitet hatte. Zum anderen spielten SPRINTS selbst am Samstag beim Traumzeit Festival. Und entgegen jeder chronologischen Festivalberichterstattung kommen jetzt erst einmal die Highlights – und dazu gehörten SPRINTS ohne jeden Zweifel.<br>Vor allem Frontfrau Karla Chubb war in bester Festivallaune und strotzte nur so vor Energie. Das irische Post-Punk-Quartett bildete den perfekten Gegenpol zu den vielen eher ruhigen und gemäßigten Acts des Wochenendes. Einzig die ständigen Aufrufe, Moshpits zu eröffnen, ermüden mich inzwischen etwas. Das machen momentan einfach zu viele Bands – leider auch SPRINTS. Das ist allerdings auch schon mein einziger Kritikpunkt, denn der Auftritt war inklusive eines großartigen Covers von LE TIGREs „Deceptacon“ schlichtweg klasse. <br><br>Wenn ich mich allerdings entscheiden müsste, welcher Act mich am meisten begeistert hat, würde meine Wahl tatsächlich auf GRANDBROTHERS fallen. Was Erol Sarp am Klavier und Lukas Vogel mit seinen elektronischen Sounds erschaffen, ist schlicht meisterhaft. Und das Ganze ist auch noch absolut tanzbar – einfach die Augen schließen, sich treiben lassen und der Musik folgen. Für mich ist diese Art von Neo-Klassik einfach wunderschön. Und wenn dann diese kleinen Ausbrüche kommen, in denen die Stücke plötzlich an Intensität gewinnen, wirken sie umso stärker, weil sie so gezielt eingesetzt werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="768" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit6-chor-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-47789" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit6-chor-1024x768.jpeg 1024w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit6-chor-700x525.jpeg 700w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit6-chor-1536x1152.jpeg 1536w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit6-chor.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">BERGWERK KNAPPENCHOR</figcaption></figure>



<p class="has-white-background-color has-background">Das i-Tüpfelchen dieses Auftritts war allerdings die Location. Die Gießhalle ist nämlich die schönste Bühne des Festivals (wo am Freitag traditionell zum Auftakt der BERGWERK KNAPPENCHOR auftrat). Direkt vor der Bühne gibt es einen etwa fünf Meter tiefen, ebenerdigen Bereich für alle, die möglichst nah am Geschehen sein möchten. Dahinter schließt sich eine große, stufenförmige Tribüne an – inklusive Wellenbrechern wie in einem Stadion. Rund drei Viertel der Tribüne sind überdacht, der hintere Bereich liegt unter freiem Himmel. Hinter der Bühne eröffnet sich zudem der Blick in die alten Fabrikhallen. Je nach Bühnenbild und Lichtstimmung entsteht dadurch eine beeindruckende Kulisse, die den Konzerten noch einmal eine ganz besondere Atmosphäre verleiht.<br>Diese Schönheit hat allerdings auch ihren Preis: Nicht alle Festivalbesucher:innen finden in der Gießhalle Platz. Wer dort unbedingt einen bestimmten Act sehen möchte, sollte deshalb frühzeitig vor Ort sein. Zwischen den Konzerten wird die Halle geschlossen und erst etwa zehn Minuten vor dem nächsten Auftritt wieder geöffnet. Entsprechend bilden sich bei großen Acts längere Schlangen. Da während der Konzerte aber immer wieder Besucher:innen hinausgehen, kommt man mit etwas Geduld oft auch später noch hinein.<br>Neben der Gießhalle gibt es mit der großen Cowperbühne und der kleineren Hochofenbühne noch zwei weitere Spielstätten unter freiem Himmel. Überschneidungen im Programm sind übrigens die Ausnahme. Das liegt auch daran, dass an den drei Festivaltagen „nur“ 32 Acts auftreten. Andere Festivals bieten da deutlich mehr Auswahl. Manchmal hätte ich mir ebenfalls eine Alternative gewünscht, denn wenn einen ein Act gerade nicht so packt, gibt es eben keine echte Ausweichmöglichkeit.<br>Auf der anderen Seite sorgt genau das für ein angenehm entspanntes Festivalgefühl. Auf dem Gelände gibt es unzählige Sitzgelegenheiten – viele davon sogar im Schatten. Wer mit Freund:innen unterwegs ist, kann die Pausen wunderbar für ein längeres Schwätzchen nutzen. Alternativ lohnt sich ein Abstecher zum mobilen Plattenladen, der sogar Meet-and-Greets mit Künstler:innen anbietet. Dazu kommen zwei Fotoboxen und ein wirklich breit aufgestelltes gastronomisches Angebot, bei dem eigentlich jede:r etwas Passendes finden sollte. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="768" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit-Atmo-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-47783" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit-Atmo-1024x768.jpg 1024w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit-Atmo-700x525.jpg 700w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit-Atmo-1536x1152.jpg 1536w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit-Atmo.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-white-background-color has-background"> Doch weiter mit den musikalischen Highlights. Positiv überrascht haben mich AGASSI. Dass bei der Band jemand von WIR SIND HELDEN mitmischt, hatte mich im Vorfeld zunächst etwas skeptisch gemacht. Umso charmanter fand ich dafür die Geschichte von Sänger Ben Galliers: Eigentlich kam der Brite nach Deutschland, um Fußballprofi zu werden. Als dieser Traum platzte, gründete er eben eine Band. Und genau sein leicht rotziger britischer Gesang passt perfekt zum tanzbaren Indie-Rock von AGASSI. Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß mit ihrem Auftritt.<br><br>Kurz zuvor standen DRESSED LIKE BOYS auf der Cowperbühne. Die hatte ich erst <a href="https://blueprint-fanzine.de/maifeld-edition-2026-heidelberg/">vor Kurzem</a> gesehen und sofort ins Herz geschlossen. Bei brütender Hitze stand Sänger Jelle Denturck mit einem Ersatz-Keyboard auf der Bühne – sein eigenes Instrument hatte vermutlich schon beim Soundcheck den Geist aufgegeben. Davon ließ er sich allerdings nichts anmerken und spielte sich 45 Minuten lang durch acht starke Songs. Das Publikum feierte die Band, und nach dem Konzert war der Merchstand entsprechend gut besucht. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass DRESSED LIKE BOYS noch richtig groß werden können. Neben der musikalischen Klasse begeistert Jelle Denturck vor allem mit seiner überaus sympathischen und nahbaren Art.<br><br>Großartig waren natürlich auch HERRENMAGAZIN, die den Sonntag, an dem ansonsten viele ruhige Acts auftraten, ordentlich auflockerten. Da ich bekennender Fanboy bin, will ich gar nicht allzu viel schreiben. Vielleicht nur so viel: Es gab handgeschriebene und komplett unterschiedlich gestaltete Setlists. Eine davon war sogar auf eine Schallplatte geschrieben. Schlagzeuger Rasmus Engler macht das offenbar bei jedem Konzert. Chapeau dafür! Aufgrund der nur 50-minütigen Spielzeit gab es fast ausschließlich Hits zu hören, und erstaunlich viele Menschen im Publikum konnten große Teile der Songs – oder zumindest die Refrains – mitsingen. Das hat richtig Spaß gemacht! <br><br>Den Sonntag und damit auch das Festival beschlossen APPARAT. Die Band um Frontmann Sascha Ring hatte erst vor Kurzem ihr neues Album „A hum of maybe“ veröffentlicht, dementsprechend gab es auch viel neues Material zu hören. Der Funke sprang bei mir zunächst nicht sofort über. Doch je mehr ich mich bewusst auf die Musik einließ, desto stärker entwickelte sie ihren ganz eigenen Sog. Gegen Ende des Sets wurde es zunehmend tanzbarer, auch wenn die Songs nie jene eingängige Dringlichkeit erreichten, die man von Sascha Rings Zweitband MODERAT kennt. Das war allerdings überhaupt kein Problem. Völlig verdient spielte APPARAT schließlich sogar über die eigentliche Setzeit hinaus. Der wunderschöne Song „Black Water“ sorgte dann bei untergehender Sonne und vor atemberaubender Kulisse für einen perfekten Abschluss des Traumzeit Festivals 2026.<br><br>Ganz kurz möchte ich noch auf einige Auftritte eingehen, die ich durchaus gut fand, die mich aber nicht komplett begeistern konnten. Da wären zunächst KETTCAR, die am Freitag als Headliner eine gewohnt solide Show ablieferten. Für Keyboarder Lars Wiebusch war es einer der letzten Auftritte mit der Band, da er KETTCAR nach den Juni-Konzerten verlässt. Entsprechend emotional wurde es dann auch kurz als sein Bruder eine Anekdote zum Besten gab. Ich kann mir KETTCAR ohne ihn tatsächlich nur schwer vorstellen, auch wenn er neben Marcus Wiebusch und Bassist Reimer Bustorff stets eher im Hintergrund agierte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="461" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit3-Kettcar-1024x461.jpeg" alt="" class="wp-image-47784" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit3-Kettcar-1024x461.jpeg 1024w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit3-Kettcar-700x315.jpeg 700w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit3-Kettcar-1536x691.jpeg 1536w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit3-Kettcar.jpeg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">KETTCAR</figcaption></figure>



<p class="has-white-background-color has-background">Auch die beiden deutschen Bands mit dem Anfangsbuchstaben „I“ lieferten gute Auftritte ab: INTERNATIONAL MUSIC und IEDEREEN wussten ebenso zu überzeugen wie STINA HOLMQUIST, deren Musik mich stellenweise an HEATHER NOVA erinnerte.<br><br>Weniger überzeugen konnten mich dagegen WHITE LIES. War der Einstieg mit ihrem wohl stärksten Song „Farewell to the fairground“ noch vielversprechend, flachte das Set danach zunehmend in Richtung belanglosem Stadionrock ab. Schade.<br><br>Auch zwei deutsche Acts, die beim Publikum ausgesprochen gut ankamen, ließen mich erneut eher ratlos zurück: MARLO GROSSHARDT und BETTEROV. MARLO GROSSHARDT hält zwischen den Songs immer wieder starke politische Ansprachen, die sich auch in seinen Texten widerspiegeln. Rein musikalisch erinnert mich das Ganze allerdings an eine Mischung aus Kinder- und Kirchentagsliedern. <br>Bei BETTEROV hoffe ich dagegen jedes Mal darauf, dass die Songs irgendwann mehr Dringlichkeit oder Härte entwickeln. Doch genau das passiert für meinen Geschmack so gut wie nie – vieles plätschert einfach vor sich hin. Aber wie bereits geschrieben: Dem Großteil des Publikums haben beide Acts offensichtlich sehr gut gefallen.<br><br>Auch BLACKOUT PROBLEMS konnten viele Fanherzen für sich gewinnen. Musikalisch holen sie mich grundsätzlich sogar ab. Was mich allerdings wirklich störte, war ihre anbiedernde Art. Wie oft muss man den Anwesenden erzählen, dass sie sich unbedingt Tickets für das kommende Konzert in Köln kaufen sollen? Einmal hätte völlig gereicht – aber bitte nicht gefühlt nach jedem zweiten Song. Und natürlich gehört Publikumsinteraktion zu einem guten Konzert dazu. Der kurze Besuch des Sängers bei den Kindern hinter dem Technikpult war beispielsweise eine wirklich schöne Aktion. Insgesamt war mir das bei Blackout Problems jedoch deutlich zu viel Show um der Show willen und nicht der Musik wegen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="461" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit4-Kulisse-1024x461.jpeg" alt="" class="wp-image-47786" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit4-Kulisse-1024x461.jpeg 1024w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit4-Kulisse-700x315.jpeg 700w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit4-Kulisse-1536x691.jpeg 1536w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/07/Traumzeit4-Kulisse.jpeg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-white-background-color has-background">Doch zurück zu den positiven Eindrücken. Neben der großartigen Kulisse – und ja, sie ist tatsächlich so fantastisch, wie alle sagen – punktet das Traumzeit Festival vor allem mit einer hervorragenden Organisation. Lange Schlangen sucht man fast vergeblich, der Einlass funktioniert reibungslos und auch Trinkwasserstellen sind ausreichend vorhanden.<br>Das Publikum ist angenehm bunt gemischt: Familien mit Kindern, viele Besucher:innen aus dem Ruhrgebiet, die einfach ein schönes Wochenende mit Freund:innen verbringen möchten, und natürlich einige Musik-Nerds. Diese Mischung funktioniert erstaunlich gut. Die Atmosphäre bleibt das gesamte Wochenende über entspannt, und Stress sucht man auf dem Gelände vergeblich. Da verwundert es auch nicht, dass Acts wie MEUTE, die den Geschmack eines breiten Publikums treffen, hier besonders gut ankommen.<br><br>Summa summarum hatte ich ein wirklich großartiges Wochenende auf dem Traumzeit Festival. Den Termin für das nächste Jahr – 18. bis 20. Juni 2027 – habe ich mir jedenfalls schon fest im Kalender markiert. Denn ich bin mir ziemlich sicher: Ich komme wieder.</p>
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		<title>AUSGESTORBEN – Planetenübergabe</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/ausgestorben-planetenuebergabe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emil Drexler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 18:14:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man wie ich die heilige Grenze des Älterwerdens überschritten hat (wie alt genau, wird natürlich nicht verraten), wird das Durch- und Langschlafen zur täglichen Herausforderung. Vorbei sind die Zeiten, in denen man am Wochenende einfach mal bis mittags schlafend im Bett liegen konnte. Noch schlimmer: Um kurz vor sechs Uhr wacht man plötzlich ganz [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">Wenn man wie ich die heilige Grenze des Älterwerdens überschritten hat (wie alt genau, wird natürlich nicht verraten), wird das Durch- und Langschlafen zur täglichen Herausforderung. Vorbei sind die Zeiten, in denen man am Wochenende einfach mal bis mittags schlafend im Bett liegen konnte. Noch schlimmer: Um kurz vor sechs Uhr wacht man plötzlich ganz ohne Wecker auf. Egal, wann man ins Bett gegangen ist.<br>Insofern spricht mir die Songzeile „Bitte, bitte, lass mich schlafen – ich will nur liegen und was träumen“ von Jens Rachuts neuer Band AUSGESTORBEN aus der Seele.<br>Überhaupt wirken die Texte – wie so oft bei Jens Rachut – auf der einen Seite sehr einfach, besitzen auf der anderen aber immer diesen kryptischen, teils nachdenklichen Charakter. Musikalisch ist das recht typischer Punkrock mit allerlei Gitarrensoli. Einerseits also nichts Neues, andererseits genau das, was man an Jens-Rachut-Bands so schätzt. Seine Fans werden daher auf keinen Fall enttäuscht sein. Und die wenigen, die noch nie etwas von Jens Rachut gehört haben, sollten auf jeden Fall mal reinhören.<br>Zu einer kompletten Rezension müsste jetzt eigentlich noch eine Auflistung aller Jens-Rachut-Bands sowie der Bands seiner aktuellen Mitstreiter gehören. Doch das würde die Zeichenzahl wahrscheinlich verdreifachen. Deshalb gebe ich lieber den Tipp aus, beim Einschlafen statt Schafe zu zählen all diese Bands Revue passieren zu lassen. Vielleicht klappt&#8217;s ja!</p>



<p class="has-white-background-color has-background">AUSGESTORBEN auf Tour:<br><br>18.06.26 Magdeburg, Datsche<br>19.06.26 Berlin, Neue Zukunft<br>20.06.26 Berlin, Neue Zukunft<br>01.10.26 Trier, Mergener Hof<br>02.10.26 Reutlingen, Horst Klub<br>03.10.26 CH-Basel, Quarterdeck<br>04.10.26 CH-Zürich, Helsinki Club<br>07.10.26 AT-Wien, Chelsea<br>08.10.26 Regensburg, Mälzerei<br>09.10.26 Karlsruhe, Alte Hackerei<br>10.10.26 Frankfurt, AU<br>10.12.26 Hamburg, Molotow<br>11.12.26 Kiel, Hansa 48<br>12.12.26 Lübeck, Treibsand</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="Ausgestorben - Müde" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/5i_oJLpzQeI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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