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	<title>Emil Drexler, Autor bei .:blueprint fanzine:.</title>
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	<description>online fanzine seit 2003</description>
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		<title>HI MUM &#8211; Ghostwood</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/hi-mum-ghostwood/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emil Drexler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 10:43:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
		<category><![CDATA[album_tipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Videos, die auf Volksfesten spielen, haben bei mir immer einen kleinen Bonus. Auch wenn ich schon lange kein regelmäßiger Kirmesgänger mehr bin, habe ich es als Kind geliebt, in diese Welt einzutauchen. Der Duft, die Geschwindigkeit und Höhe der Fahrgeschäfte, die bunten Lichter in der Nacht – all das hatte früher eine große Wirkung auf [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">Videos, die auf Volksfesten spielen, haben bei mir immer einen kleinen Bonus. Auch wenn ich schon lange kein regelmäßiger Kirmesgänger mehr bin, habe ich es als Kind geliebt, in diese Welt einzutauchen. Der Duft, die Geschwindigkeit und Höhe der Fahrgeschäfte, die bunten Lichter in der Nacht – all das hatte früher eine große Wirkung auf mich. „Impossible“ von den SHOUT OUT LOUDS ist so ein Video, das bis heute nostalgische Gefühle in mir auslöst. Es gibt noch viele solcher Musikvideos, wie zum Beispiel &#8222;Tunnel of Love&#8220; von BRUCE SPRINGSTEEN oder auch das kitschige &#8222;Fairground&#8220; von SIMPLY RED.<br>Und nun reihen sich auch HI MUM in diese Kategorie ein. Ihr Song <a href="https://www.youtube.com/watch?v=6U4fGc43Wxw">„Caller ID“ </a>zeigt die Nürnberger Band auf der Fürther Kärwa – also quasi im „verfeindeten“ Nachbarort (zumindest, wenn man es aus Fußballperspektive betrachtet).<br>Doch kommen wir zum Musikalischen: HI MUM spielen einen wunderbar nostalgischen Mix aus Alternative Rock, Grunge, Shoegaze und Indie. Der Gesang variiert dabei zwischen glasklar – wie im poppigen „Salem“ (was für ein Hit!) – und angenehm verzerrt, wie bei „Caller ID“. Kaum zu glauben, dass es sich hierbei um ein Debütalbum handelt, denn alles wirkt durchweg souverän arrangiert. Das liegt vermutlich auch daran, dass ein Großteil der Band bereits bei MAFFAI zusammen Musik gemacht hat und entsprechend viel Erfahrung mitbringt.<br>Ob HI MUM nun erfolgreicher werden als MAFFAI, bleibt abzuwarten – zu wünschen wäre es ihnen auf jeden Fall. Dass Musik mit Grunge- und Alternative-Anleihen wieder hervorragend funktioniert, haben Bands wie TURNOVER, SUPERHEAVEN und BALANCE AND COMPOSURE in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen. Und wem diese Namen nichts sagen, kann sich den Sound irgendwo an der Schnittstelle von WEEZER und den DEFTONES vorstellen.<br>Von mir gibt es dafür auf jeden Fall einen dicken Daumen nach oben – mein aktueller Blueprint-Albumtipp!</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe title="Hi Mum - Salem (official video)" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/-zV7MI7c96c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>FLUPPE &#8211; Beest</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/fluppe-beest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emil Drexler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen hat TURBOSTAAT-Bassist Tobert Knopp auf Instagram den FLUPPE-Song „Sam Rockwell“ geteilt, zu dem er die Backing Vocals beigesteuert hat. Ich habe reingehört und war direkt ziemlich angetan. Nun ist das dritte Album der Band FLUPPE erschienen, und ich war gespannt, ob sie dieses Niveau auch über eine komplette Platte halten können.Gleich zu [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">Vor einigen Wochen hat TURBOSTAAT-Bassist Tobert Knopp auf Instagram den FLUPPE-Song „Sam Rockwell“ geteilt, zu dem er die Backing Vocals beigesteuert hat. Ich habe reingehört und war direkt ziemlich angetan. Nun ist das dritte Album der Band FLUPPE erschienen, und ich war gespannt, ob sie dieses Niveau auch über eine komplette Platte halten können.<br>Gleich zu Beginn gibt es ein Intro aus Schreibmaschine und Kinderglockenspiel, die sich gegenseitig antreiben und auf einen gemeinsamen Höhepunkt zubewegen – bis alles abrupt endet. Das Intro ist wirklich stark, allerdings hätte man sich im Anschluss einen Song gewünscht, der die aufgebaute Spannung besser aufgreift. Stattdessen folgt nach einer etwas zu langen Pause „Sam Rockwell“. Wie schon erwähnt: ein großartiger Song, der an dieser Stelle des Albums aber nicht ganz rund wirkt.<br>Das ist allerdings auch schon der größte Kritikpunkt. Die Mischung aus Indiepop und Postpunk, verfeinert mit einer kleinen Prise Shoegaze, gefällt mir insgesamt sehr gut. Außerdem hat die Band ein gutes Gespür für eingängige Songs. Neben „Sam Rockwell“ bleiben vor allem „Cola &amp; Chantré“ und „Dodgers“ sofort im Ohr – was vielleicht auch am Produzenten Tobias Siebert (KLEZ.E, AND THE GOLDEN CHOIR) liegt.<br>Bis auf den Gesang erinnert mich das Ganze – insbesondere die Gitarrenarbeit – stellenweise auch an LOVE A. Und als Vorband von TURBOSTAAT waren FLUPPE im letzten Jahr ebenfalls unterwegs. Wer also auf diese Bands steht und keine Berührungsängste mit eingängigen Refrains hat, dürfte an „Beest“ definitiv Gefallen finden.<br>Ich ertappe mich jedenfalls immer häufiger dabei, wie ich einzelne Textzeilen vor mich hinsumme. Insofern habe ich es Tobert Knopp zu verdanken, dass ich auf FLUPPE aufmerksam geworden bin. Und ihr solltet das jetzt auch tun!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="fluppe - sam rockwell (offizielles video)" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/o9zfKW6ypjQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>DIE NERVEN – 28.02.2026, E-Werk (Erlangen)</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/die-nerven-28-02-2026-e-werk-erlangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emil Drexler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 22:02:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Livereviews]]></category>
		<category><![CDATA[bp_highlight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DIE NERVEN habe ich in den letzten 15 Monaten dreimal gesehen – viele würden sich da vielleicht nicht mehr riesig auf ein viertes Konzert in so kurzer Zeit freuen. Bei mir stellt sich jedoch überhaupt keine Müdigkeit ein. Das liegt einfach an ihrer souveränen und tighten Live-Wucht.Anlass für ihren erneuten Besuch in der Region war [&#8230;]</p>
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<p class="has-white-background-color has-background">DIE NERVEN habe ich in den letzten 15 Monaten dreimal gesehen – viele würden sich da vielleicht nicht mehr riesig auf ein viertes Konzert in so kurzer Zeit freuen. Bei mir stellt sich jedoch überhaupt keine Müdigkeit ein. Das liegt einfach an ihrer souveränen und tighten Live-Wucht.<br>Anlass für ihren erneuten Besuch in der Region war ihr Ende 2025 veröffentlichtes Live-Album „Live im Elfenbeinturm“. Dieses spielten sie allerdings nicht einfach nach, sondern präsentierten eine Auswahl aus allen sechs Studioalben, darunter auch „Die Bösen“ vom Debüt „Fluidium“.<br>Im Erlanger E-Werk gibt es bekanntlich mehrere Bühnen, und ich hatte eigentlich gedacht, dass DIE NERVEN inzwischen die größte davon bespielen würden. Dem war jedoch nicht so: Die mittlere Clubbühne war mit rund 350 Besucher<em>innen</em> sehr gut gefüllt. Die Leute hatten Bock – durften zuvor aber noch dem Support-Act VERBRENNUNG 3. GRADES lauschen.<br>Die Schweizerin Salomé Käsemodel singt und rappt zu selbstgemachten Beats vom Band. Stilistisch würde ich das Ganze grob unter Electro-Punk einordnen. Gleich im ersten Song „Hildegard von Bingen“ stellt sie selbstbewusst klar: „Ich bin die Neue“ – und vermittelt sofort den Eindruck, dass sie ihr Ding durchzieht, egal wie die Reaktionen vor der Bühne ausfallen. In Erlangen zeigt sich das Publikum jedoch sehr wohlwollend und applaudiert höflich, auch wenn nicht jeder Ton sitzt und nicht jeder Beat knallt. Das macht aber nichts, denn ihre Musik soll schließlich aufrütteln und unterhalten. Nebenbei gibt es noch den Tipp, an welcher Straßenbahnstation man in Zürich besonders gut weinen kann – und einen Gastauftritt von DIE NERVEN-Schlagzeuger Kevin Kuhn.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="769" height="1024" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG-20260313-WA0005-769x1024.jpg" alt="" class="wp-image-47384" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG-20260313-WA0005-769x1024.jpg 769w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG-20260313-WA0005-526x700.jpg 526w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG-20260313-WA0005.jpg 900w" sizes="(max-width: 769px) 100vw, 769px" /></figure>



<p class="has-white-background-color has-background">Nach kurzer Pause geht es dann auch schon los mit „Neue Wellen“ – einem eher ruhigen Opener für ein DIE-NERVEN-Konzert. Das ist vielleicht gar nicht schlecht, denn der Sound ist zunächst noch nicht wirklich perfekt. Spätestens beim dritten Lied „Das Glas zerbricht und ich gleich mit“ passt dann jedoch alles: Der Sound ist druckvoll und klar, und das Publikum beginnt nicht nur zu tanzen, sondern singt die Zeile „Warum hab ich Angst, aber Du nicht?“ frenetisch mit. Für mich ist dieser Song ohnehin einer der stärksten im Repertoire der Band – mit seinem groovigen Sog, der einen sofort in den Bann zieht, und diesem großartigen Refrain zum Mitsingen.<br>Danach gibt es eine längere Ansage von Gitarrist Max Rieger, denn es stehen gleich mehrere Jubiläen an. Erstens hat ein Fan sein X-tes Konzert besucht (genau weiß ich es nicht mehr, aber es waren deutlich über 20), zweitens hat ein Tour-Roadie Geburtstag – inklusive Ständchen –, und drittens handelt es sich um das 400. Konzert der Band überhaupt. Dass dieses Jubiläum nicht untergeht, ist Bassist Julian Knoth zu verdanken, der akribisch über alle Auftritte Buch führt. Witzigerweise war der letzte Auftritt der Band in Erlangen an gleicher Stelle ihr 200. Konzert. Ab sofort heißt es also nicht mehr Universitätsstadt Erlangen, sondern Jubiläumsstadt Erlangen.<br>Die Stimmung ist entsprechend gut und die Band bestens aufgelegt. Einzig Kevin Kuhn am Schlagzeug wirkt heute etwas zurückhaltender als sonst – weniger clowneske Einlagen und Ansagen. Vermutlich liegt das daran, dass er nicht ganz fit ist, möglicherweise auch an den Strapazen von zwölf Konzerten in 17 Tagen. Gegen Ende des Sets steigen seine beiden Bandkollegen sogar kurz zu ihm auf das Drum-Podest, um sich abzusprechen. Es geht aber weiter, und gegen Konzertende entschuldigt sich Kuhn beim Publikum für seinen Zustand – was eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre, denn das Konzert ist inklusive dreier Zugaben wirklich sehr gut. Außerdem gibt es Aussicht auf Erholung: Der heutige Gig ist der Abschluss der Tour.<br>Das Set mit insgesamt 18 Songs ist dann auch viel zu schnell vorbei. Besonders „Niemals“ und „Barfuß durch die Scherben“ haben mir wieder einmal außerordentlich gut gefallen. Leider fehlt „Achtzehn“ auf der Setlist – für mich ein absolutes Highlight ihres letzten Studioalbums. Ansonsten gehe ich aber wunschlos glücklich nach Hause.<br>Wobei – wenn ich jetzt noch einmal darüber nachdenke: Für ihr nächstes Konzert wünsche ich mir am Merchstand vielleicht noch schönere Shirts. Shirts, die einem Jubiläum würdig sind. 😉</p>
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		<title>MALHEUR– Lava</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/malheur-lava/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emil Drexler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 18:10:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin ja ein Kassetten-Kind. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich in den 80ern jeden Montag in die Musikabteilung zum Kaufhof am Münchner Ostbahnhof gegangen bin und mir dann oft das Album der Woche als Tape mitgenommen habe, da es dieses immer im Angebot gab. Ich weiß auch noch genau, was mein erster [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-white-background-color has-background">Ich bin ja ein Kassetten-Kind. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich in den 80ern jeden Montag in die Musikabteilung zum Kaufhof am Münchner Ostbahnhof gegangen bin und mir dann oft das Album der Woche als Tape mitgenommen habe, da es dieses immer im Angebot gab. Ich weiß auch noch genau, was mein erster Kauf war: NIK KERSHAW mit „The riddle“. Das war Ende 1984 und ich war zehn Jahre alt. Das habe ich bis Ende 1991 durchgezogen. „Trompe le monde“ von den PIXIES war dann wohl mein letzter Kassetten-Kauf und ich stieg leider auch auf CD um.<br>Um so mehr freut es mich, dass immer mehr Bands ihre Musik wieder auf Tape rausbringen. Und so flatterte die Tage das sechs Songs lange Debütalbum von MALHEUR ins Haus. Das Post-Hardcore-Trio aus Münster macht keine Wohlfühlmusik (die Textzeile „Zwischen uns stimmt die Chemie doch schon lang nicht mehr“ aus &#8222;Kroesus&#8220; würde ich zum Beispiel ungern während einer Beziehungskrise hören wollen), sondern fordert einen beim Hören schon ganz schön heraus. Es lohnt sich aber komplett, denn das Album hat sehr viel zu bieten. Irgendwo zwischen FJØRT, ESCAPADO und in den ruhigeren Passagen auch TURBOSTAAT nisten sich MALHEUR ein. Das Namedropping soll aber lediglich der Orientierung dienen, denn die sechs Lieder sind so eigenständig und gut, dass es keinen Vergleich braucht. Und sie wachsen mit der Zeit. Bleibt beim ersten Hördurchgang vielleicht noch nicht so viel hängen, wird sich das bei jedem Durchlauf ändern. Und auf einmal merkt man, wie man immer mehr Textzeilen mitsingen bzw. -schreien kann.<br>Neben der Musik passt auch das Artwork: die Kassette ist sehr schön neon-orange gehalten, und das Inlay zeigt die Jungs als fröhliche Band, was einem beim Hören der Musik wohl nicht als erstes in den Sinn kommen würde.<br><br>Wer noch tiefer in Musik und Band eintauchen will, dem empfehle ich auf Bandcamp in das Album reinzuhören, denn am Ende gibt zu drei Songs noch eine Art &#8222;Making of&#8220; in Podcast-Form. Dort erfährt man mehr über die Entstehung der Songs und vor allem deren Texte. Empfehlenswert.<br><br>Und allen, die eher in der nördlichen Hälfte Deutschlands wohnen, möchte ich noch die im März und April stattfindenden Konzerte ans Herz legen:<br><br>06.03 Münster &#8211; Baracke<br>07.03 Nordenham &#8211; Eldorado<br>13.03 Bremen &#8211; BDP<br>14.03 Warendorf &#8211; HoT<br>20.03 Eschwege &#8211; Traube<br>21.03 Hannover &#8211; stumpf<br>24.04 Jülich &#8211; KuBa<br>25.04 Kleve &#8211; Radhaus<br>20.06 Dresden &#8211; Farewell Youth Fest</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe loading="lazy" title="malheur - BONMOT (Offizielles Video)" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/8V_tUJQKPvY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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<div class="wp-block-yet-another-stars-rating-overall-rating yasr-overall-block"></div>
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		<title>Nürnberg Punk Fest 2026</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/nuernberg-punk-fest-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emil Drexler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 21:38:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Livereviews]]></category>
		<category><![CDATA[bp_highlight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Februar gilt gemeinhin als eine Art Lost Month. Faschingsfreunde mögen das anders sehen, doch im Grunde besteht seine Hauptaufgabe darin, die Lücke zwischen Januar (Winter) und März (Frühling) zu füllen – und möglichst schnell vorbeizugehen, was mit 28 Tagen meist auch gut gelingt. In diesem Jahr sollte jedoch zumindest in Nürnberg alles anders sein: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/nuernberg-punk-fest-2026/">Nürnberg Punk Fest 2026</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-white-background-color has-background">Der Februar gilt gemeinhin als eine Art Lost Month. Faschingsfreunde mögen das anders sehen, doch im Grunde besteht seine Hauptaufgabe darin, die Lücke zwischen Januar (Winter) und März (Frühling) zu füllen – und möglichst schnell vorbeizugehen, was mit 28 Tagen meist auch gut gelingt. In diesem Jahr sollte jedoch zumindest in Nürnberg alles anders sein: Das 1. Nürnberg Punk Fest (NPF) trat an, dem Februar einen Sinn zu geben. Und das ganz bewusst im DIY-Geist. Keine große Eventmaschinerie, sondern zwei engagierte Kollektive – Wasted Open Air und KNRD-Fest – die mit viel Herzblut, Eigeninitiative und Szeneverbundenheit ein neues Festival auf die Beine stellten. Entsprechend groß war der Einsatz im Vorfeld: In der ganzen Stadt wurde plakatiert, Fahnen wurden aufgehängt. Die Folge: Bereits eine Woche vor dem Start war das Festival ausverkauft!<br><br>Am Freitag, 20. Februar, ging es pünktlich um 19 Uhr los, das Zentralcafé war da bereits gut gefüllt. Die Vorfreude auf die kommenden 30 Stunden war förmlich zu spüren. Somit hatte GÜNTHER BLINKT – trotz sicher vorhandener Aufregung – einen dankbaren Job als Opener. Die Meute hatte Bock. Nach etwa 15 Minuten zog es mich allerdings weiter zu MALM. Das Noise-Quartett ist definitiv näher an meinem musikalischen Beuteschema als klassischer Deutschpunk von GÜNTHER BLINKT. Und wenn der Sänger dann noch ein NOMEANSNO-Shirt trägt, bin ich ohnehin interessiert. Die Würzburger lieferten dann auch ein ordentliches Brett ab.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="683" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/CAVA_NPF_@sarahwhoeverphoto_1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-47284" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/CAVA_NPF_@sarahwhoeverphoto_1-1024x683.jpg 1024w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/CAVA_NPF_@sarahwhoeverphoto_1-700x467.jpg 700w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/CAVA_NPF_@sarahwhoeverphoto_1-1536x1024.jpg 1536w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/CAVA_NPF_@sarahwhoeverphoto_1-2048x1366.jpg 2048w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/CAVA_NPF_@sarahwhoeverphoto_1-1200x800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">CAVA &#8211; photo: @sarahwhoeverphoto</figcaption></figure></div>


<p class="has-white-background-color has-background">Anschließend ging es erstmals in den Festsaal, mit rund 450 Plätzen der größte Raum des Festivals (Zentralcafé und Kulturkellerei fassen jeweils etwa 200 Personen). MARCH aus den Niederlanden begrüßten das Publikum mit klassischem Punkrock, ihre energetische Frontfrau Fleur van Zuilen heizte der Menge sofort ordentlich ein. Mir persönlich fehlten allerdings ein paar Ecken und Kanten. Die bekam ich danach bei CAVA, einem Berliner Garage-Duo, bestehend aus Peppi und Mela an Gitarre und Bass. Sie erinnerten mich stellenweise an GURR, klangen aber deutlich härter. Bereits im Vorfeld war „Copy and Paste“ mein meistgehörter Song auf der NPF-Playlist – und auch live überzeugte mich die Band. Das lag an den sympathischen Ansagen, am Instrumentenwechsel mitten im Set und natürlich an der Musik selbst.<br><br>Im Anschluss ging es direkt weiter zu LÜT aus Norwegen – wodurch ich leider KEM TRAIL verpasste. Wie sich später in Gesprächen herausstellte, offenbar ein Fehler: Vom „verrückten Nintendo-Punk“-Auftritt wurde noch lange geschwärmt. Wirklich traurig war ich im Nachhinein aber nicht, denn LÜT machten richtig Spaß. Frontmann Markus Danjord trug seinen Sprechgesang komplett auf Norwegisch vor – vielleicht auch ein Grund, warum mich die Musik an 90er-Crossover-Bands erinnerte. Dazu gab es ein gemeinsames Lied mit BELA B., der allerdings nicht eigens dafür angereist war. Schade für ihn – er hat nicht nur einen starken LÜT-Auftritt, sondern insgesamt ein sehr gutes Festival verpasst (kleiner Fazit-Spoiler). Der Legende nach haben LÜT ihren Namen übrigens gewählt, weil er norwegisch rückwärts ausgesprochen wie TOOL klingt.<br><br>Danach wollte ich zu BIKINI BEACH – jedoch vergeblich. Einlassstopp, lange Schlange. Das war ärgerlich, aber verkraftbar, da ich die Band dieses Jahr noch beim Maifeld Derby sehen werde. Kurzzeitig machte sich dennoch leichte Panik breit: Wie viele Minuten muss man künftig vor einem Gig da sein, um sicher reinzukommen? Reichen 10 Minuten? Anscheinend ja – denn mit dieser selbst auferlegten Regel hatte ich das restliche Wochenende keine Probleme mehr.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="683" height="1024" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Philipp-Czapla-NPF-BSK_1-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-47290" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Philipp-Czapla-NPF-BSK_1-683x1024.jpg 683w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Philipp-Czapla-NPF-BSK_1-467x700.jpg 467w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Philipp-Czapla-NPF-BSK_1-1024x1536.jpg 1024w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Philipp-Czapla-NPF-BSK_1-1365x2048.jpg 1365w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Philipp-Czapla-NPF-BSK_1-600x900.jpg 600w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Philipp-Czapla-NPF-BSK_1-scaled.jpg 1706w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">BSK &#8211; photo: Philipp Czapla</figcaption></figure></div>


<p class="has-white-background-color has-background">So zum Beispiel bei BSK, die mit ihrem Auftritt einen echten Homerun hinlegten. Das textsichere Publikum konnte nahezu jeden Song mitgrölen, vor der Bühne wurde getanzt, was das Zeug hielt. BSK bewegen sich irgendwo im Funpunk, ohne dabei ins Banale abzurutschen – anders als etwa WIZO (die Punkpolizei möge Nachsicht walten lassen). Das machte richtig Spaß. Dennoch verließ ich das Konzert etwas früher, um pünktlich zu POGENDROBLEM zu kommen – 10-Minuten-Regel verpflichtet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Pogendroblem-2_schneidkraft.de_-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-47285" width="840" height="558" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Pogendroblem-2_schneidkraft.de_-1024x681.jpg 1024w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Pogendroblem-2_schneidkraft.de_-700x466.jpg 700w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Pogendroblem-2_schneidkraft.de_-1536x1022.jpg 1536w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Pogendroblem-2_schneidkraft.de_-2048x1362.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption class="wp-element-caption">POGENDROBLEM &#8211; photo: schneidkraft.de</figcaption></figure>



<p class="has-white-background-color has-background">POGENDROBLEM legten im Headliner-Slot am Freitagabend los wie die Feuerwehr. Der Sänger stand schon nach wenigen Minuten mitten im Publikum und setzte tanzend den Ton für die nächsten 45 Minuten. Der Slot war keineswegs zu groß für die Band. Souverän, aber nie routiniert wirkend, spielten sie sich durch ihr Set. Songs des neuen Albums „Great Resignation“ mischten sich stimmig unter ältere Stücke wie „Wie betäubst du dich“. Auch wenn BSK und POGENDROBLEM schwer vergleichbar sind, hatte ich bei BSK einen Hauch mehr Spaß – beide Shows waren dennoch stark.<br><br>Damit war der Freitag fast komplett: Bei fast allen zwölf Bands habe ich zumindest kurz vorbeigeschaut. NOT ON TOUR möchte ich noch erwähnen – sie wurden frenetisch gefeiert, konnten mich persönlich jedoch weniger abholen. Zu sehr erinnerten mich ihre Musik an BAD RELIGION, mit denen ich nie wirklich warm geworden bin. Mit einem Lächeln auf den Lippen ging es jedenfalls nach Hause (die Aftershow-Party ließ ich aus), im Wissen, dass am nächsten Tag weitere 18 Bands das Künstlerhaus bespielen würden.<br><br>Apropos Künstlerhaus: Die Location war hervorragend gewählt. Überall finden sich Überreste des Originalbaus von 1910. Besonders der Eingangsbereich mit seiner doppelflügeligen Treppe ist ein Hingucker, ebenso der riesige Kronleuchter im Nebenraum des Festsaals. An diesem Ort war mit dem KOMM einst eines der ersten selbstverwalteten soziokulturellen Zentren Deutschlands beheimatet. Schon damals traf sich hier die alternative Szene, es wurde politisch gedacht und gehandelt, Bands spielten regelmäßig. Umso schöner, dass beim NPF nicht nur Konzerte stattfanden, sondern auch Infostände politischer Gruppen und DIY-Kollektive, ein Demoaufruf, eine Yoga-Pause, Punkfilme im Kommkino und vieles mehr geboten wurden. Besonders beeindruckend war das Engagement einer Frau, die dazu aufrief, Postkarten an Inhaftierte zu schreiben – Postkarten und Namen lagen bereit. Am Samstag hing neben dem eigens gebastelten Briefkasten eine Übersicht: rund 90 Karten waren am ersten Tag eingeworfen worden. Eine starke Quote.</p>



<p class="has-white-background-color has-background">Tag zwei begann direkt mit Zeitstress. MIDWICH CUCKOOS aus London wollte ich unbedingt sehen – nicht zuletzt, weil Schreiberkollege Bernd sie in seinem Bericht über das <a href="https://blueprint-fanzine.de/manchester-punk-festival-29-31-03-2024/">Manchester Punk Festival</a> in höchsten Tönen gelobt hatte. Doch es reichte nur für den letzten Song, der allerdings bereits einen sehr guten Eindruck hinterließ. Für ein abschließendes Urteil natürlich zu wenig, aber die Reaktionen im Publikum ließen vermuten, dass ich ein starkes Konzert verpasst habe. Mist!<br><br>Viel Zeit zum Ärgern blieb nicht, denn DÄÄCHT aus Regensburg überraschten mich positiv. Ihre Musik wird als Mischung aus frühem Hardcore und Punk mit psychedelischem Grunge und Power-Pop beschrieben – mich erinnerte das stellenweise an IDLES. Sänger Clement Hoffer war Energizer und Mittelpunkt der Band zugleich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="683" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/BUDS_NPF_@sarahwhoeverphoto_3-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-47286" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/BUDS_NPF_@sarahwhoeverphoto_3-1024x683.jpg 1024w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/BUDS_NPF_@sarahwhoeverphoto_3-700x467.jpg 700w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/BUDS_NPF_@sarahwhoeverphoto_3-1536x1024.jpg 1536w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/BUDS_NPF_@sarahwhoeverphoto_3-2048x1365.jpg 2048w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/BUDS_NPF_@sarahwhoeverphoto_3-1200x800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">BUDS &#8211; photo: @sarahwhoeverphoto</figcaption></figure>



<p class="has-white-background-color has-background">Nahtlos ging es weiter mit BUDS. aus Southampton (UK), die eine überzeugende Mischung aus Punk und Grunge spielten. Der NPF-Auftritt war erst ihr zweiter in Deutschland überhaupt (am Vorabend in Hannover), dürfte aber sicher nicht der letzte gewesen sein. Ihre sympathische Art spielte ihnen ebenso in die Karten wie der durchweg gute Sound – an dieser Stelle ein ausdrückliches Lob an die Technik-Crew.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="683" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Philipp-Czapla-NPF-Maria-Iskariot_4-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-47287" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Philipp-Czapla-NPF-Maria-Iskariot_4-1024x683.jpg 1024w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Philipp-Czapla-NPF-Maria-Iskariot_4-700x467.jpg 700w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Philipp-Czapla-NPF-Maria-Iskariot_4-1536x1024.jpg 1536w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Philipp-Czapla-NPF-Maria-Iskariot_4-2048x1365.jpg 2048w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Philipp-Czapla-NPF-Maria-Iskariot_4-1200x800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">MARIA ISKARIOT &#8211; photo: Philipp Czapla</figcaption></figure>



<p class="has-white-background-color has-background">Ein weiteres Highlight folgte mit MARIA ISKARIOT aus Belgien. Wütend im Ausdruck, aber nicht durchgehend brachial, sondern geprägt von starken Laut-Leise-Dynamiken. Sängerin Helena Cazaerck lebte und litt die Musik auf der Bühne – intensiv und mitreißend. Für mich verging das Set viel zu schnell.<br><br>Nach kurzer Essenspause – der Burgerstand im Haus war zu stark frequentiert, also kurzer Abstecher zum Dönerladen um die Ecke – ging es zurück zu GHETTO JUSTICE. Laut eigener Aussage „die einzige Hardcore-Band des Festivals“, lieferten sie ein druckvolles Set inklusive Gepose, Konfetti-Kanonen und ordentlich Druck. „Bewegung Nürnberg, Bewegung!“ rief der Sänger im Sekundentakt – eigentlich unnötig, denn das Publikum war ohnehin voll dabei. Nach drei Songs war mir das Dauerfeuer persönlich jedoch genug.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="681" src="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Syff-2_schneidkraft.de_-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-47288" srcset="https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Syff-2_schneidkraft.de_-1024x681.jpg 1024w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Syff-2_schneidkraft.de_-700x466.jpg 700w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Syff-2_schneidkraft.de_-1536x1022.jpg 1536w, https://blueprint-fanzine.de/wp-content/uploads/2026/02/Syff-2_schneidkraft.de_-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">SYFF &#8211; photo: schneidkraft.de</figcaption></figure>



<p class="has-white-background-color has-background">Also weiter zu SYFF aus Koblenz – einer Stadt, aus der seit BLACKMAIL gefühlt keine Band mehr größere Bekanntheit erlangt hat. Das könnte sich ändern. SYFF boten einen energiegeladenen Auftritt und starke Songs, was auch ihre Support-Slots für PASCOW, DONOTS oder CLOWNS erklärt. Mit LE TIGREs „I’m so excited“ als Intro und verteilten Capri-Sonnen im Publikum bewiesen sie zudem Humor und Showverständnis. Und wenn ich mich nicht irre, war hier auf der Bühne auch der einzige klassische Irokesenschnitt des Wochenendes zu sehen.<br><br>Weniger überzeugend fand ich im Anschluss SVETLANAS. Trotz ihrer politischen Haltung – seit 2014 in Russland verboten – sprang für mich kein Funke über. Die Performance ihrer Sängerin wirkte ziemlich überzogen, auch die Musik blieb für mich wenig prägnant. Und offenbar war ich nicht allein mit diesem Eindruck: Während des Sets verließen einige das Zentralcafé – ein seltenes Bild an diesem Wochenende.<br><br>Den Abschluss bildeten DÿSE – alte Hasen im Geschäft. Das Duo aus Gitarre und Schlagzeug bot eine eigenwillige Mischung aus vertracktem Math Rock und Mitgröhl-Punk, anspruchsvoll und gleichzeitig direkt auf die Zwölf. Das Publikum zeigte sich begeistert – ein runder, würdiger Schlusspunkt.<br><br>Was bleibt noch zu erwähnen? Von den nicht gesehenen Bands scheinen insbesondere RANDOM HAND sehr gut angekommen zu sein – zumindest sprachen die langen Schlangen am Merch-Stand nach ihrem Auftritt dafür. Apropos Merch: Auch das NPF selbst bot schicke Shirts und liebevoll gestaltete Deko im gesamten Künstlerhaus.<br>Die Atmosphäre blieb über das gesamte Wochenende entspannt, die Security freundlich, und viele Bands mischten sich vor und nach ihren Auftritten unters Publikum – immer ein gutes Zeichen.<br>Unterm Strich bleibt ein beeindruckendes Debüt. Das Festivalteam hat beim ersten Anlauf vieles richtig gemacht. Vielleicht ist der Februar künftig also kein bloßer Überbrückungsmonat mehr, sondern – dank NPF – ein festes Highlight im Kalender.</p>
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