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	<title>Dörthe Büsching, Autor bei .:blueprint fanzine:.</title>
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		<title>FIRST AID KIT &#8211; 10.03.2018, Hamburg (Große Freiheit 36)</title>
		<link>https://blueprint-fanzine.de/first-aid-kit-hh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dörthe Büsching]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2018 10:56:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Livereviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine erste Begegnung mit den beiden Schwestern von FIRST AID KIT spielte sich in einem schwedischen Wald ab: Zwei Mädchen in Norwegerpullis saßen mit der Gitarre in der Hand unter einem Baum auf grünem Moos und sangen mit warmem Timbre und in Terzen, mit traumhaft eng ineinander verwobenen Stimmen, den „Tiger mountain peasant song“, ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine erste Begegnung mit den beiden Schwestern von FIRST AID KIT spielte sich in einem schwedischen Wald ab: Zwei Mädchen in Norwegerpullis saßen mit der Gitarre in der Hand unter einem Baum auf grünem Moos und sangen mit warmem Timbre und in Terzen, mit traumhaft eng ineinander verwobenen Stimmen, den „Tiger mountain peasant song“, ein Cover der amerikanischen Folkband FLEET FOXES – so berückend schön und natürlich, dass ich mich nicht nur auf die Suche nach dem ersten Album der Schwestern machte, sondern gleichzeitig die FLEET FOXES für mich wiederentdeckte.<br />
Gestoßen war ich auf FIRST AID KIT über einen Insidertipp im Radio, von dem mir heute noch Begeisterung des Redakteurs über die „perfekte“ Harmonie des zweistimmigen Gesangs des Duos in Erinnerung geblieben ist – so ähnlich, wie aus einem Guss, und gleichzeitig so eigenartig anders können nur die Stimmen zweier Schwestern zusammen klingen. Da ich selber eine Schwester habe, deren Stimme meiner mitunter zum Verwechseln ähnlich klingt, hatte mich das besonders neugierig gemacht – und anschließend, wann immer ich FIRST AID KIT hörte, besonders berührt.<br />
Knappe zehn Jahre später bespielen die beiden Schwedinnen Bühnen in der ganzen Welt und alle großen Festivals, produzieren ihre Songs mit Größen der Pop- und Rockmusik in den USA – und nun also auch Hamburg und die – vergleichsweise –„kleine“ Bühne der Großen Freiheit 36. Der Club ist ausverkauft – ca. 1500 Leute quetschen sich vor der Bühne und erwarten mit großer Spannung die Band. Mir fällt auf, dass erstaunlicherweise der Männeranteil insgesamt recht hoch ist – die männliche Fraktion scheint hier nicht nur in Begleitfunktion der Damen anwesend zu sein, was mich im Hinblick auf die Musikrichtung etwas wundert, aber mit Blick auf die Schwester, die in diesem Augenblick die Bühne betreten, dann doch wieder auch nicht: mit Sexappeal wird an diesem Abend schon mal nicht gegeizt.<br />
Die ersten drei Songs verraten es, hätte man’s nicht schon gewusst: den schwedischen Wald und den Wollpullover-Charme haben Klara und Johanna Söderberg fürs erste hinter sich gelassen. Ihre Show und ihr Auftreten wirken äußerlich sehr professionell und nicht folkig-retro, wie es sich in ihren Videos manchmal andeutet, sondern eher schon fast übertrieben rockig. Ihre Outfits, kurz, Leder und Nieten, unterstreichen die rockige Attitüde, was fast schon etwas aufgesetzt wirkt und zur – übrigens hochkarätig besetzten und musikalisch hochprofessionell agierenden – Band (Melvin Duffy – Pedal Steel, Gitarre, Mandoline; Scott Simpson – Drums; Steve Moore – Keys, Posaune) als Verkörperung des „Country pur“ mit Pedal Steel Guitar, Cowboyhüten und Fransenhemden in einem merkwürdigen Widerspruch steht.<br />
Alle Widersprüche und visuellen Irritationen lösen sich aber auf, sobald es um die Musik geht, denn hier beweisen FIRST AID KIT jenseits aller musikalischen Schubladen in erster Linie, dass sie einfach großartige und sehr begabte Musikerinnen sind, die gemeinsam einen perfekten, harmonisch „familiären“ Zusammenklang erschaffen. Auch wenn die Band einen perfekten Job macht und den Sound um den wunderbaren, von den jaulenden Pedal-Steel-Effekten geprägten Americana-Cowboy-Sound ergänzt – die Songs leben in erster Linie von dem eindrucksvollen und eigentümlichen Klang der Stimmen der Geschwister, die live genauso einen warmen und kraftvollen Sound erschaffen wie auf ihren Einspielungen. Die Stimmen klingen perfekt harmonisch zusammen. Beide besitzen eine unglaublich große und flexible Range, und während Klara meistens die Lead Vocals singt, unterstützt oder vielmehr umschmeichelt ihre etwas ältere Schwester Johanna ihre markante Stimme manchmal ober-, manchmal unterhalb und legt sich darauf wie eine samtige Decke, manchmal dunkel und warm tief unten, manchmal glasklar oben drüber, technisch einwandfrei und intonatorisch immer blitzsauber.<br />
In ihren Songs erweisen sich FIRST AID KIT insbesondere in der momentanen Besetzung musikalisch, anders als erwartet (im Hinblick auf den musikalisch doch eher eingeschränkten Country-Folk-Sound), als überraschend vielfältig: das ist moderner Country und Folk mit Ausreißern ins Rockige (z.B. „You are the problem here“), aber auch Anlehnungen an karibisches Reggae-Feeling („Master pretender“); da entladen sich persönliche Empörung und politisches Engagement im musikalischen Beitrag zur „Me too“-Debatte in einem rockigen Appell („You are the problem here“), während bereits der nächste Song eine mit Pedal-Steel und Glockenspiel sphärisch untermalte Reflexion über eine gescheiterte Beziehung bereithält („To live a life“). Beim Klassiker „Emmylou“, dem Song, der der Country-Legende EMMYLOU HARRIS sowie anderen Größen des Country und Folk gewidmet ist, wird die Große Freiheit zum heimeligen Wohnzimmer: das Publikum singt aus vollem Herzen mit und erweist sich als text-und melodiesicher. Am Ende erklingt der Song inklusive Publikum dreistimmig; ein Moment, der für Gänsehaut sorgt.<br />
Ein besonders starker Moment ist für mich an diesem Abend aber der offiziell letzte Song „Nothing has to be true“, eine Folk-Blues-Ballade, aus – JOAN BAEZ und BOB DYLAN lassen grüßen – nur einer Strophe bestehend, die als „Turn around“ ausnahmsweise von beiden immer abwechselnd gesungen wird, so dass zum ersten Mal auch Johannas Stimme allein klar zu hören ist. Hier löst sich die Symbiose aus den schwesterlichen Stimmen für einen Moment auf, zugleich aber wird dadurch noch einmal deutlich, wie sehr sie sich ähneln. Beide Stimmen erklingen sehr transparent und klar, begleitet zunächst sehr reduziert nur von der Leadgitarre und den liegenden Harmonien in der Pedal Steel-Gitarre und dann durch einen starken Aufschwung und den Einsatz des Schlagzeugs zum instrumentalen Höhepunkt getrieben; für mich der ausdrucksstärkste Song des Abends und damit perfekt am Ende des offiziellen Sets platziert. Nachdem ich Johannas Stimme solistisch gehört habe, fasziniert mich besonders, wie krass die musikalische Symbiose der Schwestern funktioniert: obwohl sie es mit ihrer kräftigen, manchmal strahlend hell, manchmal dunkel klingenden Stimme sicher könnte, überflügelt Johanna Klaras Leadgesang an keiner Stelle, sondern nimmt sich im zweistimmigen Gesang immer wieder so weit zurück, dass die Leadstimme klar im Vordergrund bleibt. Das ist beeindruckend und lässt mich insgesamt einen musikalisch hochkarätigen und professionellen Abend mit wunderbaren Momenten erleben, obwohl ich eigentlich kein Fan von Konzerten in großen Hallen und persönlich etwas traurig bin, dass ich die Phase der kleinen, intimen Clubkonzerte der Band leider verpasst habe&#8230; Die Schwestern sind erwachsen geworden!</p>
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		<title>ME AND MY DRUMMER &#8211; Love is a fridge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dörthe Büsching]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2016 22:27:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das neue Album von ME AND MY DRUMMER und meine ersten Assoziationen: Synthesizer. Viel Synthesizer! Achtziger. Tanzbar. Kaleidoskopartig. Nee, stop! Das letzte ist nicht von mir; das habe ich aus der Labelankündigung für die Band aufgeschnappt. Und geklaut. Denn nichts passt so gut zu diesem Album, wie die Vorstellung eines sich in Formen und Farben [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Album von ME AND MY DRUMMER und meine ersten Assoziationen:<br />
Synthesizer. Viel Synthesizer! Achtziger. Tanzbar. Kaleidoskopartig.<br />
Nee, stop! Das letzte ist nicht von mir; das habe ich aus der Labelankündigung für die Band aufgeschnappt. Und geklaut. Denn nichts passt so gut zu diesem Album, wie die Vorstellung eines sich in Formen und Farben immer wieder neu zusammensetzenden Bildes – abstrakt und überraschend, je nachdem welche Bestandteile gerade durch die Kaleidoskoplinse aufgespalten werden, schillernd und unfassbar bunt.<br />
ME AND MY DRUMMER haben sich laut Labeltext „neu erfunden“, mit dem Produzenten Olaf Opal, der auch schon THE NOTWIST produziert hat, was zum elektronischen Ersteindruck des Albums passt.<br />
In Farben ausgedrückt verhalten sich das erste Album („The hawk, the beak, the prey“) der Band und „Love is a fridge“ im Vergleich ungefähr so zueinander wie eine monochrome Fotografie und ein Farbfoto – das dunkle, in warmen Erdtönen auskomponierte Bild verliert in der Farbausgabe vielleicht etwas an Kontrast und Tiefenschärfe; dafür liefert das neue eine Art musikalische Farbexplosion, die einen zunächst einfach wegfegt und erst nach mehrmaligem Hören wieder etwas erkennen lässt, wie Sonnenflecken auf den Augen.<br />
Bunter und insgesamt lebendiger, fröhlicher, leichter wirkt die neue Musik von Charlotte Brandi und Matze Pröllochs, was eben vor allem an dem neuen Klangfarbenreichtum liegt, der sich hier eröffnet: Synthesizer vom sonoren Bass („Pentonville Road“) bis zum glitzernden Sternenstaub („Nuts“), satte Streicher („Grown up shape“), der altbekannte Orgelklang, aber auch an Sixties-Soul erinnernde Gitarrenklänge – jeder Song schließt eine neue Soundwelt auf; selten nur wehen einen vertraute Klänge an.<br />
Sinnfällig gruppiert sich dabei alles um die beiden „Earcatcher“ und Singleauskopplungen: „Blue splinter view“ und „Pentonville Road“ knüpfen von ihrer klassischen, stringenten Songstruktur am ehesten an die erste Platte an. Hier fühlt sich der ME AND MY DRUMMER-Kenner der ersten Stunde wieder aufgehoben: „Blue splinter view“ vereint warme, nach Sixties klingende E-Gitarre und satte Streicherklänge im Hintergrund mit scheppernden Becken und ruppigen Schrammelakkorden auf der Gitarre im Refrain, Garage Rock-ähnlich, aber melodiös, zum Wohlfühlen.<br />
Manche, eher collagenhaft angelegte Songs („Tie me bananas“) wirken dagegen zum Teil etwas strukturlos und um sich selbst kreisend, zeigen jedoch auch eine verspielte, experimentelle Seite der Band, die sich aufgedreht und tanzbar gibt.<br />
Über allem, was da im Hintergrund passiert, schwebt und leuchtet geradezu Charlotte Brandis Stimme, die sich mal flexibel, fast zerbrechlich und silbrig glänzend anschmiegt, dann wieder stark, dunkel und voller Energie nach vorne stürmt und die Richtung vorgibt – beide Pole werden fast in jedem Song ausgelotet, verbunden immer mit einem energischen, unbedingten Ausdruckswillen. Das klingt manchmal nach Sixties-Soul und manchmal nach Jazz („Grown up shape“) und manchmal wie Feengesang. Das ist zusammen mit Matze Pröllochs groovendem, gut abgemischtem Schlagzeug große Kunst.</p>
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		<title>TOWN OF SAINTS &#8211; Something to fight with</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dörthe Büsching]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2013 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tonträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich sitze im Auto, draußen ist es dunkel, Nieselregen. Ich zähle im Kopf den Takt des Scheibenwischers mit und warte gespannt auf die ersten Töne. Im CD-Player: das Debüt von TOWN OF SAINTS, einer jungen, finnisch-niederländischen Band, die ich bereits zweimal live gesehen habe und die bei ihren Konzerten eine Energie und Spielfreude ausstrahlt, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze im Auto, draußen ist es dunkel, Nieselregen. Ich zähle im Kopf den Takt des Scheibenwischers mit und warte gespannt auf die ersten Töne.<br />
Im CD-Player: das Debüt von TOWN OF SAINTS, einer jungen, finnisch-niederländischen Band, die ich bereits zweimal live gesehen habe und die bei ihren Konzerten eine Energie und Spielfreude ausstrahlt, die total mitreißt und Spaß macht. Musikalisch überzeugend (wenn man´s folkig und akustisch mag) punktet die Band noch dazu durch ihr Temperament, ihr harmonisches Zusammenspiel und nicht zuletzt ihr sympathisches Auftreten: Sänger Harmen, Geigerin Heta und Sietse an den Drums geben sich der Musik ganz hin, sind gleichzeitig dem Publikum ganz nah und musizieren mit Leidenschaft, ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Zugute kommt ihnen dabei wohl, dass sie ihre Bandkarriere als Straßenmusiker begonnen haben. Die Kommunikation mit dem Publikum, eine stete Verbindung, die während des gesamten Konzertes niemals abreißt, ist eine ihrer großen Stärken.<br />
Meine Erwartungshaltung also einerseits wohlwollend, da ich die Band wirklich mag, andererseits skeptisch, denn mit Konzerten und Alben ist das ja immer so eine Sache: zu oft liegen zwischen Live-Auftritt und Studioaufnahmen der Bands Welten. Der im Bandinfo aufgestellte Vergleich mit ARCADE FIRE, FLEET FOXES und LOCAL NATIVES (welche Mischung&#8230;) verstärkt meine Bedenken eher noch – ganz schön ambitioniert!<br />
Als es losgeht, beschleicht mich trotz runtergeschraubter Erwartungen ein kleines Gefühl der Enttäuschung: keine Gänsehaut, keine Verzauberung.<br />
Wie befürchtet, entpuppt sich gerade die Stärke von TOWN OF SAINTS, ihre offene, mitreißende Art zu musizieren, für mich als Schwäche des Albums, weil sie hier fehlt: Etwas glatt, etwas steif, zu sehr in studiotechnische Bahnen gegossen wirken die Songs auf dem Album. Überdeutlich nehme ich Schwächen in der Songstruktur wahr, die mir live nicht aufgefallen sind, Breaks und Taktänderungen, wie bei &#8222;Dress it up&#8220;, die den Song irgendwie &#8222;stören&#8220;. Insbesondere die schnellen, rockigen Nummern wirken auf der Platte nervös und etwas gekünstelt.<br />
Und dann doch: ein Zauberfünkchen taucht auf! Bei &#8222;New skins&#8220; hängt sich mein Ohr an die sanfte, warm klingende Guideline von Hetas Geige, irisch anmutend, die den Song umschmeichelt; es gibt Folk-Gitarren und zweistimmige Passagen, in denen sich Harmens und Hetas Stimmen perfekt mischen &#8211; recht simpel, aber so gut. Überhaupt findet sich die Stärke des Albums in den balladesken Songs, in denen die Band mit einfachen, folkigen Melodien, Harmens wunderbarer Stimme und dem ungewöhnlich warmen, intensiven Geigenklang Hetas zu großer Ausdruckskraft findet, während die Rock-Attitüde (z.B. &#8222;Direction&#8220;) mich nicht wirklich überzeugt.<br />
Insgesamt ist die Platte dafür musikalisch erstaunlich vielseitig: melodiöser Folk und Indie-Rock mischen sich recht eingängig über pulsierenden, sehr tanzbaren Drums, immer mal versehen mit Indiepop-Accessoires wie Glockenspiel, Rufgesang und Handclapping (&#8222;Caroussel&#8220;) oder wild und ausartend wie eine Irish-Folk-Session (&#8222;It´s your life&#8220;) &#8211; das Debüt einer jungen, sympathischen Band, die ihren eigenen, vor allem durch die Geige bestimmten Sound gefunden hat. Wenn mich auch nicht alle Titel überzeugen: TOWN OF SAINTS verstehen ihr Handwerk.<br />
An einer Textzeile aus &#8222;Easier on paper&#8220; bleibe ich hängen, wie passend: &#8222;Give yourself some time, let go out the future&#8220;. Und ich denke: Man, die sind noch so jung&#8230; Wer weiß, was da noch alles kommt.<br />
Mit dem letzten Song (&#8222;Stand up &#8211; part II&#8220;) haben sie mich wieder: als Reminiszenz an den ersten Song ist er eigentlich eher nur ein Anhängsel, erreicht aber durch eine immense instrumental-vokale, mehrstimmige Steigerung die größte Intensität und Stärke des Albums und erinnert ein bisschen an die Klangduschen von TEAM ME: ein Ausklang und gleichzeitig Vorgeschmack auf das, was da noch kommen kann! Den letzten Ton hat die Geige. Der Vorhang fällt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de/town-of-saints-something-to-fight-with/">TOWN OF SAINTS &#8211; Something to fight with</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://blueprint-fanzine.de">.:blueprint fanzine:.</a>.</p>
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